Zum Inhalt springen

Archiv

Tag: lesebrille

In den letzten Jahren haben unterschiedliche Operationen am Auge zugenommen. Im Verhältnis zur Gesamtzahl der Brillen- oder Kontaktlinsenträger ist die Zahl dieser Eingriffe zwar noch gering, doch zeigt sich das steigende Interesse an solchen Operationen deutlich. Allerdings ist bei Laserbehandlungen und sonstigen Augenoperationen, wie bei jeder Operation, eine gewisse Vorsicht geboten. Interessiert man sich für einen möglichen Eingriff, sollte man wohl überlegt und kritisch an die ganze Sache herangehen und sich nicht von Euphorie und falschen Versprechungen verleiten lassen.

In vielen Fällen ködern Augenkliniken und Augenzentren nämlich mit verlockenden Ergebnissen. Gerade für Menschen ab 50 Jahren klingt das versprochene Leben ohne Lesebrille sehr viel versprechend. Eine Operation mit einem neuartigen Implantat soll dies beispielsweise ermöglichen. Doch Vorsicht vor voreiligen Entschlüssen. Denn selbst Fachleute sind von dieser Methode nicht überzeugt und äussern ihre Skepsis. Denn bei den meisten Augenoperationen wird, sofern alles gut verläuft und der Eingriff fachmännisch und korrekt durchgeführt wurde,  zwar eine Verbesserung deutlich. Allerdings bedeutet dies nicht, dass sich die Augen nicht wieder verschlechtern, bzw. einfach verändern können. Gerade bei diesem neuartigen Eingriff zeigt sich deutlich, dass die versprochenen Ergebnisse der Augenoperation nicht wirklich gehalten werden. So ermöglicht dieses Implantat zwar eine verbesserte Sich auf mittlere Entfernungen. Dies bedeutet, dass Sie beispielsweise für das Zeitunglesen keine Lesebrille mehr benötigen würden. Allerdings ist der Nahbereich nicht abgedeckt, d.h. bei Arbeiten auf geringe Distanz müssten Sie dennoch auf die Lesebrille zurückgreifen. Für alle die lange am Computer sitzen, viel basteln, nähen und werken, oder lange und gerne lesen, bringt diese Operation also nicht viel.

Überlegen Sie sich deshalb gut, bevor Sie sich zu einem operativen Eingriff am Auge entscheiden. Sprechen Sie mit Fachpersonen, lassen Sie sich genau beraten, äussern Sie bedenken und Fragen Sie genau nach. Es empfiehlt sich auch stets eine Zweitmeinung einzuholen. Bevor Sie also viel Geld für eine Operation ausgeben, kaufen Sie sich doch lieber eine hübsche Lesebrille, eine zu Ihnen passende neue Sehbrille oder greifen Sie zu Kontaktlinsen. Diese Sehhilfen verbessern Ihre Sicht, ganz ohne Nebenwirkungen und falschen Versprechungen.

Spätestens wenn Frau oder Mann gegen das 50. Lebensjahr zusteuert, verliert das Auge beinahe ausnahmslos an Sehstärke in die Nähe (Alterssichtigkeit). Deshalb wird jede und jeder dazu gezwungen, sich eine Lesebrille zuzulegen. Und da das Auge bis etwa zum 70. Lebensjahr kontinuierlich an Sehstärke verliert, sind meistens alle paar Jahre neue Lesebrillen nötig. Und da sich nicht jeder eine Designer Lesebrille leisten möchte, die er alle fünf Jahre austauschen muss, gibt es natürlich auch günstige Lesebrillen zu kaufen, welche genau so gut die Sehstärke wieder herstellen wie die teuren Brillen.

Auf www.mclinsen.ch gibt es sieben auserwählte Lesebrillen, welche möglichst jeden Geschmack treffen sollten. Die meisten dieser Lesebrillen sind noch in verschiedenen Farben erhältlich. Die Preise befinden sich zwischen 9.90 CHF und 29.65 CHF und sind somit sehr günstig und für jede und jeden erschwinglich. Und ein Brillenetui, welche die Brille vor Schaden schützt, ist in den meisten Fällen ebenfalls enthalten.

Falls Sie sich Ihrer Stärke unsicher sind, besuchen Sie Ihren Optiker. Ansonsten folgt hier eine Tabelle, an welcher Sie sich zu 90% orientieren können. Und im Notfall ist es immer besser, eine zu schwache Korrektur zu nehmen.

40-45 Jahre: +1.00

46-50 Jahre: +1.50

51-55 Jahre: +2.00

56-60 Jahre: + 2.50

über 61 Jahre: +3.00

Dass unsere Augen tagtäglich eine enorme Arbeit leisten, ist vielen nicht bewusst. Doch die visuelle Wahrnehmung ist jener Sinn, welcher vom Menschen am meisten ge- und benutzt wird. Ungefähr 80 Prozent der Informationen der Umwelt gelangen über die Augen in unser Gehirn. Kennt man diese Fakten und Zahlen, erstaunt es wohl niemanden mehr, dass es auch bei unseren Augen zu Ermüdungserscheinungen kommen kann.

Folgende Symptome können Anzeichen von Augenmüdigkeit sein: brennende und juckende Augen, Auftreten von Kopfschmerzen oder ein Verschwimmen der Sicht beispielsweise nach längerem Lesen oder Arbeiten am Computer. Beschleunigt oder verstärkt werden diese Phänomene durch Hektik und Stress, schlechte Luftbedingungen (wie Rauch, Verschmutzung oder zu trockene Luft) und bei vielen von uns auch durch die tägliche Arbeit am Bildschirm. Besonders rasch ermüden die Augen nämlich bei einer andauernden Beanspruchung der Nahsicht, wie es eben gerade beim lesen oder benützen des Computers der Fall ist. Aber nicht nur Berufstätige leiden an Augenmüdigkeit. Denn unsere Augen sind immer am „arbeiten“, auch wenn wir gerade nicht am lesen, TV schauen etc. sind. Damit wir nämlich auf jede Distanz scharf und klar sehen, müssen sich unsere Augen stets anpassen. Man kann sich dies etwa so wie bei einem Fotoapparat vorstellen, bei dem auch jeweils die passende Schärfe eingestellt werden muss.

Um einer allfälligen Müdigkeit der Augen etwas entgegenzuwirken, ist es enorm wichtig die Augen (besonders circa ab 40 Jahren) regelmässig kontrollieren zu lassen. So kann nämlich eine eventuelle Fehlsichtigkeit rasch und effizient korrigiert werden. Tragen Sie deshalb bei Bedarf gerade beim Arbeiten am Computer stets Ihre Brille oder Ihre Kontaktlinsen. Versuchen Sie zudem Ihre Augen immer wieder etwas zu entspannen. Eine gute „Entlastungs-Übung“ ist beispielsweise das in die Ferne blicken. Heben Sie einfach von Zeit zu Zeit die Augen vom Bildschirm und lassen Sie den Blick etwas schweifen (aus dem Fenster, im Büro, in die Weite etc.).

Bereits der gute alte Ovid meinte in seinen Metamorphosen “Alter gibt Erfahrung”. Allerdings bringt das Alter auch einige weniger erfreuliche Dinge mit sich. So werden beispielsweise auch unsere Augen durch das Älterwerden beeinflusst und können sich im Laufe unseres Lebens verändern. Bereits ab ca. 40 beginnt unsere Sehschärfe abzunehmen und die Augen können empfindlicher werden. Hier einige wichtige Infos und hilfreiche Tipps für den perfekten “Durchblick” und gesunde Augen in jedem Alter.

 

Trockene Augen

Mit zunehmendem Alter können die Augen trockener und somit auch empfindlicher werden. Ausschlaggebend dafür ist eine Verringerung der Produktion der Tränenflüssigkeit. Diese besteht aus Wasser, einer Schleimschicht und einer fetthaltigen Lage und ist für die  Feuchtigkeit in unseren Augen zuständig. Durch mögliche hormonelle Veränderungen im Alter kann sich die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit verändern. Dies führt dazu, dass sie ihre Aufgabe nicht mehrrichtig erfüllen kann und sich die Augen trocken anfühlen. Neben Hormonen können aber auch gewisse Medikamente einen Einfluss auf die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit haben (z.B. Medikamente gegen Hohenblutdruck). Um diese unangenehme Trockenheit zu behandeln gibt es “künstliche Tränen“, welche einfach und problemlos angewendet werden können und in verschiedenen Grössen und Varianten erhältlich sind.

 

Altersweitsichtigkeit

Nach und nach verlieren unsere Augen die Fähigkeit, Objekte aus nächster Nähe scharf abzubilden. Dieses Phänomen lässt sich durch die geringere Elastizität der Linse in unserem Auge mit zunehmendem Alter erklären. Je elastischer die Linse ist, desto besser kann sie sich zur Betrachtung von nahen Dingen krümmen und diese für uns scharf abbilden. Deshalb können Kinder und junge Menschen Geschriebenes aus näherer Distanz lesen als ältere Menschen.

Um dieser Seh-Einschränkung entgegen zu wirken, empfiehlt sich ein Besuch bei einem Optiker oder Augenarzt. Üblicherweise wird einem zu einer Brille geraten. In den meisten Fällen eignet sich für dieses Problem eine Lesebrille, zum Teil sind auch die passenden Kontaktlinsen hilfreich.

 

Augenkrankheiten

Bei zunehmendem Alter empiehlt sich ein Besuch beim Profi nicht nur wegen der verringerten Sehfähigkeit. Es ist ebenfalls wichtig Vorsorgeuntersuchungen durchzuführen, um Augenkrankheiten auszuschliessen  oder gegebenenfalls früh erkennen zu können.

Eine Augenkrankheit ist beispielsweise der “grüne Star”, auch bekannt unter dem Namen Glaukom. Dieser kommt durch einen erhöhten Augeninnendruck zustande, welcher dem Sehnerv schaden kann. Auch der “graue Star”, oder Katarakt, ist eine bekannte Augenkrankheit, welche sich in einer Trübung der Linse äussert. Dies hat zur Folge, dass das Gesehene wie durch einen Schleier oder Nebel wahrgenommen wird und an Kontrast verliert. Altersbedingter grauerstar lässt sich mit einer Operation behandeln. Dabei wird die Linse durch eine ungetrübte Kunstlinse ersetzt.

 

Mit der passenden Brille, den geeigneten Accessoires und Pflegeprodukten und den nötigen Vorsorgeuntersuchungen können Sie sich nun also aufs Älterwerden freuen … und immer den perfekten Durchblick behalten!