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Tag: kurzsichtigkeit

Wie wichtig unsere Augen für Beruf, Alltag, ja unser ganzes Leben sind, muss wohl niemandem gesagt werden. Umso wichtiger ist es, den Augen auch regelmässig Aufmerksamkeit zu schenken. Denn meist werden Fehlsichtigkeiten erst spät bemerkt und erkannt. Doch gerade im Falle der Augen ist eine möglichst frühe Erkennung und dann eine geeignete Therapierung enorm wichtig. Damit Sie nicht jeden Monat zum Augenarzt oder Optiker rennen müssen, hier ein paar kleine Tipps und Hinweise. Diese können Ihnen helfen Ihre eigene Sehkraft im Alltag ganz einfach zu testen.

Mögliche Anzeichen auf Weitsichtigkeit

Kennen Sie das berühmte Phänomen der „zu kurzen Arme“ aus eigener Erfahrung? Erscheinen Ihnen Arbeiten in der Nähe (z.B. Zeitung lesen, Sms schreiben, einen Faden in eine enge Öse einfügen etc.) zunehmend als anstrengend? Dann könnte dies ein Hinweis auf eine mögliche Weitsichtigkeit sein. Achten Sie sich also einfach mal darauf, ob Sie die Zeitung oder das Handy beim Lesen weit weg halten müssen (oder zumindest weiter als „früher“). Zudem sind oben genannte Anzeichen meist noch gepaart mit Kopfschmerzen oder Nackenverspannungen, brennenden und rasch müden Augen.

Die Weitsichtigkeit tritt übrigens bei den meisten Menschen ab einem gewissen Alter auf, die sogenannte Alters-Weitsichtigkeit. Im Laufe der Jahre vergrössert sich die Distanz, die nötig ist um scharf zu sehen, zwischen Augen und Objekt immer mehr. Kinder sehen Gegenstände noch auf kürzeste Distanzen (ca. 8-10cm) deutlich. Ab einem gewissen Alter ist der Abstand dann eben so gross, dass die Arme nicht mehr ausreichen um das Objekt (Zeitung etc.) genügend weit weg zu halten. In diesem Falle tut man gut daran, sich eine Brille anzuschaffen. Diese ermöglicht wieder scharfes Sehen und verhindert durch die Augen verursachte Kopfschmerzen.

 

Mögliche Anzeichen auf Kurzsichtigkeit

Eine Kurzsichtigkeit wird häufig dadurch angedeutet, dass das Schauen in die Ferne etwas anstrengend und zum Teil unscharf ist. Gerade bei vielen Schulkindern äussert sich dies in einem angestrengten an die Wandtafel starren. Durch dieses forcierte Schauen werden die Augen häufig sehr angestrengt. Deshalb können Merkmale wie häufiges Blinzeln oder Augen zusammen kneifen, sowie vermehrtes Reiben der Auge die Folge sein (und somit können diese „Symptome“ als Hinweise auf eine mögliche Kurzsichtigkeit gelten). Als Erwachsener kann man sich auch ganz einfach „testen“. Versuchen Sie bei der nächsten Autofahrt einmal das Autokennzeichen des Fahrzeuges vor Ihnen zu lesen. Sollten Sie dieses nicht klar und scharf sehen, empfiehlt sich eine Abklärung beim Spezialisten.

Sollten Sie also bei sich selbst oder bei Ihren Kindern die beschriebenen „Symptome“ bemerken, empfiehlt sich eine genaue Abklärung beim Spezialisten. In den allermeisten Fällen werden die richtige Brille oder Kontaktlinsen das „Problem“ ganz einfach beheben können. Und Sie werden wieder scharf in Ferne und Nähe sehen können!

Viele von Ihnen kennen das vielleicht. Eigentlich sehen wir noch ganz gut, die Strassenbeschilderung lesen wir problemlos, auch am Computerbildschirm ist noch alles scharf und klar…aber irgendwie meint man manchmal trotzdem etwas schlechter zu sehen als „früher“. Braucht man nun gleich zum Optiker rennen und sich eine Brille kaufen? Die Antwort darauf ist ziemlich einfach: Ja, ein Besuch beim Spezialisten ist sicher ratsam (ob ein Brillenkauf ratsam ist, wird sich dort rasch herausstellen). Denn die Korrektur einer Fehlsichtigkeit, auch einer kleinen, empfiehlt sich sehr. So vermeiden Sie unnötige Ermüdungserscheinungen der Augen und zum Teil auch eine weitere Verschlechterung der Sehleistung (oder zumindest eine Verlangsamung dieser).

Wie sieht’s nun aber mit dem Kauf einer Brille aus? Kann ich einfach eine vorgefertigte Brille kaufen, wie sie auch in den meisten Kaufhäusern zu sehr günstigen Preisen erhältlich ist? Hier sind sich die Experten einig: Beim Kauf solcher „fertig Brillen“ ist grosse Vorsicht geboten. Denn es ist sehr selten der Fall, dass die tatsächlich benötigten Korrekturwerte diesen genormten Werten der vorgefertigten Brillen entsprechen. Bei den meisten Personen ist nämlich der Grad der Fehlsichtigkeit keinesfalls auf beiden Augen gleich (Es gibt sogar Menschen, welche auf einem Auge Kurz- auf dem anderen Weitsichtig sind. Dies kann von einer „fertig Brille“ auf keinen Fall berücksichtigt werden). Deshalb empfiehlt sich eine Beratung bei einem Fachmann. Denn Ihre Brille werden Sie nur dann tragen, wenn sie auch wirklich etwas nützt.

Das gleiche gilt übrigens auch für Kontaktlinsen. Zwar gibt es heutzutage viele Online-Shops, welche Kontaktlinsen zu günstigen Konditionen anbieten. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten. Legt man sich zum ersten Mal Kontaktlinsen zu, empfiehlt sich ein Besuch beim Spezialisten. Denn das Angebot an Kontaktlinsen ist enorm und für einen Laien ziemlich unübersichtlich. Denn es geht nicht nur darum, die richtige Stärke zu bestimmen (welche übrigens selten den Werten der Brillengläser entsprechen), sondern auch den für jeden individuell am geeignetsten Linsentyp zu finden (Monatslinsen, Tageslinsen etc.). Sind Sie hingegen ein erfahrener Linsenträger/eine erfahrene Linsenträgerin, können Sie selbstverständlich problemlos Ihre Einkäufe im Internet tätigen. Achten Sie aber stets darauf, Ihre Linsen bei einem seriösen Anbieter zu kaufen und wenden Sie sich bei Problemen (wie plötzlicher Unverträglichkeit etc.) trotzdem an einen Spezialisten.

Heutzutage tragen viel mehr Menschen eine Brille. Achten Sie einmal darauf, wie viele Menschen einem beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit begegnen, die eine Brille tragen. Da sind all jene mit „unsichtbarer“ Sehhilfe, wie den Kontaktlinsen, noch nicht mitgezählt. In der Schweiz sollen ca. 30-50% der jungen Erwachsenen kurzsichtig sein (d.h. sie sehen zwar relativ gut in die Nähe, jedoch schlecht in die Weite). Allgemein spricht man von einer Zunahme an Fehlsichtigkeiten. Woran liegt dies? Werden wir nun bald alle eine Brille tragen?

Es gibt unterschiedliche Hypothesen, welche diese Zunahme an Sehschwächen zu erklären versuchen. So wird beispielsweise oft der Gebrauch des Computers als mögliche Ursache genannt. Schliesslich verbringen wir einen grossen Teil des Tages vor dem Bildschirm (sei dies bei der Arbeit oder in der Freizeit). Aber es gibt auch Erklärungsversuche, welche die veränderte Ernährung (sehr zuckerreich) oder ungenügendes Licht als Gründe heranziehen.

Computer und Bildschirm

Unsere Lebensweise hat sich in den letzen 20 Jahren massiv geändert. Fortschritte in Technik und Technologie haben unseren Alltag, unsere Arbeit, ja unser ganzes Leben beeinflusst. Man denke bloss an die enormen Fortschritte, die es im Bereich Mobiltelefonie und Computer gegeben hat. Heute besitzt so ziemlich jeder einen Computer, ein iPhone oder sonst irgend ein technisches Gerät mit Bildschirm. Am Arbeitsplatz ist die Arbeit mit dem Computer für viele zum alltäglichen geworden. In dieser Veränderung unserer Lebens- und Sehgewohnheiten wird oft die Erklärung für die Zunahme an Fällen von Kurzsichtigkeit gesucht.

Zu viel Zucker…nicht nur ungesund für die Zähne

Die Tatsache, dass wir zu viel Zucker essen, ist allseits bekannt. Ist dies nun aber nicht nur für Gesundheit und Zähne schädlich, sondern auch für unsere Augen? Amerikanische Forscher haben versucht einen Zusammenhang zwischen Ernährung und eintretender Kurzsichtigkeit herzustellen.

Die oben erwähnten Erklärungsversuche haben aber bis heute keine befriedigenden Antworten auf die Frage nach der Ursache von Kurzsichtigkeit liefern können. Heute versucht man vor allem die Forschung im Bereich der Genetik voranzutreiben. Denn Forscher haben herausgefunden, dass die Kurzsichtigkeit mit einem bestimmten Gen in Verbindung gebracht werden kann.

Nun aber zurück zur Frage, ob wir nun bald alle eine Brille oder Kontaktlinsen tragen werden. Es gibt vermutlich heutzutage prozentual gesehen nicht mehr Kurzsichtige als früher. Die steigenden Zahlen an Brillenträgern können damit erklärt werden, dass wir heute viel eher eine Sehschwäche feststellen und korrigieren. Nicht zu letzt deshalb, weil eine gute Sehleistung in unserem Alltag immer wichtiger wird (Autofahren, lesen, Computer etc.).

Kurzsichtigkeit, oder auch Myopie genannt, ist eine weit verbreitete Fehlsichtigkeit. Ist jemand kurzsichtig, so sieht er oder sie nahegelegene Objekte scharf. Je weiter aber etwas entfernt ist, desto unklarer wird dessen Abbildung für den Betrachter/die Betrachterin.

Schon seit längerem ist bekannt, dass das Entstehen einer Kurzsichtigkeit in vielen Fällen auf eine familiäre “Vorbelastung” zurückzuführen ist. Das heisst mit anderen Worten, hat jemand kurzsichtige Eltern, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass man selbst einmal eine Sehschwäche bekommt. Wie gesagt war diese Tatsache (beruhend vor allem aus Erfahrungen aus der Praxis) schon länger bekannt. Allerdings haben Forscher noch nicht so lange herausgefunden, weshalb das so ist. Schuld an der Kurzsichtigkeit soll nämlich ein ganz bestimmtes Gen sein, welches den Namen RASGRF1 trägt. Genau dieses Gen soll die Ursache für eine Prädisposition für Kurzsichtigkeit sein.

Das Gen RASGRF1 spielt beim Wachstum des Auges eine wichtige Rolle. Ist nun dieses Gen defekt, tritt Kurzsichtigkeit auf. Auf diese Ergebnisse ist man anhand einer Studie mit 4000 Zwillingen und mehr als 10‘000 weiteren Testpersonen, mit gesunden oder sehschwachen Augen, gekommen. Aus dieser Erkenntnis wollen die Forscher nun weitere Fortschritte in der Behandlung von Kurzsichtigkeit erzielen. So soll es in Zukunft möglich sein, eine solche Sehschwäche nicht mehr mit Brille oder Kontaktlinsen korrigieren zu müssen. Dem Problem soll es nämlich an ganz anderer Stelle „an den Kragen“ gehen. Kurzsichtige Erwachsene sollen von ihrer Kurzsichtigkeit geheilt werden, indem das defekte RASGRF1 durch ein funktionstüchtiges „ersetzt“ werden soll. Weiter soll ein Medikament entwickelt werden, welches die Weitervererbung der Veranlagung zu Kurzsichtigkeit stoppen kann. Bei den Eltern würde eine Pille die Wirkung des defekten Gens aufheben. So wäre eine normale Augenentwicklung bei den Sprösslingen möglich.

Klingt sehr spannend. Wir sind gespannt und warten ab, was die Zukunft uns bringt. Natürlich werden Sie hier sofort über weitere News dazu informiert!

Unglaublich: Sommerkinder sind häufiger kurzsichtig! Was für Sie völlig absurd und fernab jeglicher Realität klingt, ist tatsächlich wahr. Eine Israelische Studie beweist diese überraschende Tatsache. Für einmal hat es auch seine Vorteile im Winter geboren zu werden, auch wenn der Geschenksegen durch das Zusammentreffen mit allen möglichen Festtagen häufig etwas dürftiger ausfallen kann. Dafür haben die Wintergeborenen oftmals gesündere Augen und dies ist ja wohl ein viel grösseres Geschenk als ein üppiger, überfüllter Gabentisch. Eine grossangelegte Studie aus Israel beweist, dass das Risiko kurzsichtig zu werden statistisch signifikant höher ist, wenn man im Juni oder Juli das Licht der Welt erblickt. Israelische Augenärzte glauben, dass das zusätzliche, üppige Licht während diesen Sommermonaten verantwortlich gemacht werden muss für dieses Phänomen.

Überall auf der Welt ist die Kurzsichtigkeit stark im Vormarsch, ob in den Schulklassen in Asien, Afrika oder Europa Brillen- oder Kontaktlinsenträger gehören meistens zur Tagesordnung. An vielen Orten übersteigt die Anzahl an Sehgeschwächten gegenüber Besitzer von gesunden Augen die 90%-Marke und bildet somit die absolute Mehrheit.  Spekulationen über die Ursachen dieser Tendenz sind schon lange im Umlauf. Einige Forscher vermuten eine genetische Komponente, welche durch zusätzliche Umweltfaktoren wie zum Beispiel welchen Beruf man ausübt oder welchen Bildungsstand man besitzt, verstärkt wird. Eine langjährige Diskussion ist auch die Entstehung von Kurzsichtigketi durch Licht.

Die Myopie, oder eben Kurzsichtigkeit entsteht durch einen zu lang gebauten Augapfel im Verhältnis zur Gesamtbrechkraft. Die eintreffenden Lichtstrahlen werden von der Hornhaut und der Linse so gebrochen, dass der Brennpunkt vor der Netzhautebene liegt. Dies bewirkt einen optischen Abbildungsfehler und resultiert darin, dass weit entfernte Objekte schlechter gesehen werden als nahe gelegene. Betroffene Personen brauchen für die Fernsicht oft eine Brille, sehen hingegen bis ins Alter auf kurze Distanz kurz. Die Studie aus Israel beschäftigte sich mit der Entstehung der Kurzsichtigkeit über mehrere Jahre hinweg.

Israelische Ärzte untersuchten insgesamt 276’911 Jugendliche beider Geschlechter. Anlässlich des obligatorischen Militärdienstes wurde auch die Brechkraft der Augen genaustens untersucht. 29.9% der Untersuchten wurden als kurzsichtig klassifiziert. Durch den Vergleich der Geburtsmonate ergab sich das erstaunliche Resultat, dass mittlere und schwere Kurzsichtigkeiten bei jenen jungen Menschen am häufigsten vorkommen, die im Juni oder Juli geboren wurden. Die tiefsten Kurzsichtigkeitsraten fand man allerdings bei Winterkindern, die in den Monaten Dezember und Januar auf die Welt kamen.

Spezialisten führen dieses Phänomen auf die Rolle des Melanins zurück. Die Bildung von Melanin, welches den Tag-Nacht-Rhythmus bei Menschen und Tieren steuert, wird durch zusätzliches Tageslicht gehemmt. Bei Untersuchungen an Tieren fand man heraus, dass übermässige Lichtexposition das Längenwachstum des Augapfels fördern und sie dadurch kurzsichtig macht. Bis jetzt ist weiterhin unklar auf den das üppige Sommerlicht während den Monaten Juni und Juli primär wirkt, ob auf das Neugeborene direkt oder indirekt auf die Mutter des ungeborenen Kindes und deren Melaninsystem.

Durch die Erforschung der Ursachen der Myopie versucht man diesem ansteigenden Phänom auf die Spur zu kommen, welches oft auch ökonomisch  tragende Folgen für die Betroffenen hat. Eine Korrektur der Kurzsichtigkeit kostet die USA jährlich mehr als 5 Milliarden Dollar. Vor allem für sehr stark Kurzsichtige ist das Problem durch die Anpassung einer Brille noch lange nicht gelöst. Häufig sind sie gefährdet eine Netzhautablösung zu erleiden, die einen operativen Eingriff benötigt.

Lichtunabhängige Risiken, die bei der Studie zusätzlich zum Vorschein kamen, stellten zum einen das weibliche Geschlecht und zum andern der Bildungsstand dar. Jugendliche, die mehr als 12 Jahre lang die Schulbank gedrückt haben, hatten ein fast doppelt so grosses Risiko Kurzsichtigkeiten auszubilden. In dieser Hinsicht ist die Kurzsichtigkeit bei weitem nicht nur eine optische Belästigung, sie ist eine Krankheit, deren Ursachen unbedingt weiter erforscht werden müssen.

Heutzutage ist die Brille nicht mehr blosse Sehhilfe und auch das negative Attribut der “Brillenschlange” ist längst passé. Im Gegenteil: die Brille ist zum modischen Accessoire und Blickfang geworden und kann, richtig eingesetzt, das i-Tüpfchen eines Outfits sein. Denn die passende Brille unterstreicht die Persönlichkeit und kann sogar von kleinen “Schönheitsfehlern” ablenken. Neben der “richtigen” Brille ist aber auch wichtig, welches Make-up Sie tragen. Folgende Tipps helfen Ihnen, Ihre Augen richtig in Szene zu setzen:

Primär hängt die Wahl des richtigen Make-ups mit der Art Ihrer Sehschwäche zusammen. Bei Weitsichtigkeit wird das Auge vergrössert, bei Kurzsichtigkeit hingegen verkleinert (je nach Dioptrien und Brillengläserqualität). Wimperntusche sollte wenn möglich nur dezent verwendet werden.

So schminken Sie sich richtig bei Kurzsichtigkeit …

Wie bereits erwähnt, wirken die Augen bei Brillenträgerinnen mit Kurzsichtigkeit kleiner. Deshalb muss das Make-up die Augen optisch vergrössern. Dies bedeutet, dass Sie ruhig ein kräftiges Make-up auftragen dürfen. Allerdings sollten Sie darauf achten eher helle Farbtöne zu verwenden, da diese das Auge aufhellen. Am besten verzichten Sie auf einen verdunkelnden Lidstrich. Können Sie die Finger aber nicht vom Kajal lassen, verwenden Sie am besten sanfte Farbtöne, wie etwa Grau. Um Ihrem Blick etwas mehr Intensität zu verleihen, können Sie mit dem Lidschatten spielen und diesen beispielsweise zum äusseren Augenwinkel hin etwas dunkler verlaufen lassen. Diese Methode hat noch einen Vorteil: das Auge wird optisch gestreckt.

Neben den Augen dürfen Sie selbstverständlich auch andere Akzente in Ihrem Gesicht setzen. Sollten Sie Wangen-Rouge verwenden, achten Sie bitte darauf dieses mit dem Sitz der Brille abzustimmen.

… darauf sollten sie beim Schminken bei Weitsichtigkeit achten…

Bei Weitsichtigkeit zählt das genaue Gegenteil. Da die Augen in diesem Fall durch die Brillengläser vergrössert werden, sollte auf ein dezentes Make-up geachtet werden. Am besten verwenden Sie nicht zu auffällige Farben ohne Glanz, welche das Auge zwar betonen aber nicht unnötig “erschweren”. So eignen sich beispielsweise sanfte und natürliche Braun- oder Nudetöne. Den Lidschatten sollten Sie nur bis zur Lidfalte und nicht darüber auftragen.

Auch weitsichtige Brillenträgerinnen sollten beim Auftragen des Rouges auf die Position der Brille achten und zwischen Brillenrand und Rouge einen Abstand ungeschminkt lassen. Sind die Augen dezent geschminkt, dürfen die Lippen ruhig etwas farbig und auffällig sein. Sind die Augen stärker geschminkt, gilt genau das Gegenteil. Wählen Sie  für die Lippen einen Farbton, welcher zum Lidschatten passt und mit diesem harmoniert.

… und dies gilt für das Make-up bei Kontaktlinsen

Bei Kontaktlinsen fällt die Unterscheidung in Kurz- und Weitsichtigkeit für die Wahl des Make-ups natürlich weg, da die Augen weder verkleinert noch vergrössert werden. Allerdings ist bei der Verwendung von Puder oder sehr feinpulvrigen Lidschatten Vorsicht geboten. Denn sollte ein Pulverteilchen ins Auge und unter die Linse geraten, reizt dies das Auge, was zu Tränen und folglich verschmiertem Make-up führt. Benutzen Sie deshalb zum Beispiel crèmige Lidschatten oder flüssiges Make-up.

Mit diesen Tipps kann nun nichts mehr “ins Auge gehen” … Viel Spass beim Schminken!