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Tag: kontaktlinsen

“Medizintourismus”

Arztbesuche im Ausland sind in den letzen Jahren immer häufiger geworden. Um den teils relativ teuren schweizer Preisen zu entgehen, zieht es viele Patienten ins nähere (und machmal sogar fernere) Ausland. Der sogenannte Medizintourismus scheint Zukunft zu haben. Gerade im Bereich der Zahnmedizin lassen sich viele Patienten im Ausland behandeln. So gibt es sogar komplett Packete im Angebot: Reise, Unterkunft und beispielsweise eine Zahnwurzelbehandlung. In letzter Zeit wird auch betreffend Augenbehandlungen vermehrt das Ausland aufgesucht. Gerade Laseroperationen sind ausserhalb der Schweiz meist wesentlich preiswerter. Viele stellen sich natürlich die Frage, ob diese Behandlungen wirklich sicher und korrekt durchgeführt werden und ob der dortige medizinische Standard jenem der Schweiz entspricht. Hier finden Sie wichtige Fragen, die Sie sich unbedingt stellen sollten, und  wichtige Informationen bezüglich Augenbehandlungen im Ausland zusammenfasst.

 

Dies sollten Sie bei (Augen-) Operationen im Ausland beachten

Grundsätzlich gilt, dass bei der Suche eines geeigneten Arztes im Ausland genau die gleichen Kriterien gelten sollten wie bei derjenigen in der Schweiz. So sollten Sie sich unbedingt fragen, ob der betreffende Arzt die richtige Facharztausbildung hat und genügend Erfahurng und Routine für den von Ihnen benötigten Eingriff mitbringt. Empfehlenswert wäre hierbei mit einem Patienten Kontakt aufzunehmen, welcher sich bereits einmal vom gleichen Arzt hat behandeln lassen. Vergewissern Sie sich zudem, dass die von Ihnen aufgesuchte Klinik über OP-Techniken und Ausstattung verfügen, welche den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Standards entsprechen. Fordern Sie zudem unbedingt eine ausführliche Beratung durch den Arzt an, welcher Sie auch operieren wird. Zögern Sie nicht Fragen zu stellen und Bedenken zu äussern. Zudem sollten Sie unbedingt auch Ihren schweizer Augenarzt über Ihre Pläne informieren und sich allenfalls von Ihm beraten lassen.

Eine Laseroperation am Auge ist immer ein grosser Schritt und sollte, ob im Ausland oder in der Schweiz durchgeführt, immer genau überdacht werden. Vor- und Nachteile sollten dabei genau betrachtet werden. Lassen Sie sich für einen solchen Entscheid genügend Zeit und überstürzen Sie besser nichts. Und für all jene, die sich lieber nicht unters Messer legen wollen, gibt es ja Brille oder Kontaktlinsen. Erstere gibt es heute ja in vielen tollen Modellen, klassisch oder modern, auffallend oder schlicht. Und auch Kontaktlinsen gibt es heute in allen Variationen und für alle Fehlsichtigkeiten und Anforderungen. Wer braucht da noch eine Laseroperation!

 

Sicca-Syndrom, das tönt in den Ohren vieler unbekannt. Doch ungefähr jeder dritte von uns kennt es leider nur zu gut. Hinter dem etwas exotisch klingenden medizinischen Fachausdruck versteckt sich nämlich ein häufig verbreitetes Phänomen: trockene Augen. Darunter fallen etwaige Beschwerden wie trockene Augen (was der Name ja erahnen lässt), aber auch brennende, empfindliche, juckende Augen oder Fremdkörpergefühl im Auge.

Normalerweise entstehen trockene Augen dann, wenn der natürliche Tränenfilm der Augen gestört ist. Der Tränenfilm besteht aus drei Komponenten: einer etwas schleimigen Schicht, einer wässerigen Schicht und einer öligen Schicht. Bei jedem Blinzeln wird dieser Film im Auge verteilt und somit wird das Auge immer wieder befeuchtet. Ist also irgendetwas mit dem Tränenfilm nicht ganz in Ordnung, führt dies zu trockenen Augen. Ursachen für trockene Augen gibt es viele (allgemeine hormonelle Veränderungen im Körper, Entzündung der Tränendrüsen, zu geringe Produktion der Tränenflüssigkeit, Medikamente etc.). Zudem können verschiedenste Elemente zusätzliche Auslöser für trockene Augen sein. Zum Beispiel umwelteinflüsse wie Ozon, aber auch trockene Luft (vor allem in klimatisierten oder stark geheizten Räumen), Rauch, Kontaktlinsen etc.

In manchen Fällen enstehen trockene Augen vor allem auch im Zusammenhang mit langer Arbeit am Bildschirm. Wer stundenlang in den Computer starren muss, blinzelt oft zu wenig und dies führt wiederum zu einer verminderten Verteilung des Tränenfilms. Manchmal sind trockene Augen schlicht und einfach auch ein Zeichen von Übermüdung. Regelmässige Pausen sind daher bei langer Computerarbeit sehr empfehlenswert. Am besten kurz an die frische Luft gehen und den Augen etwas “Abwechslung” gönnen. Wer sich keine häufigen Pausen leisten kann, sollte wenigsten darauf achten genügend Wasser zu trinken und zwischendurch bewusst vom Bildschirm aufzublicken.

Am einfachsten lassen sich trockene Augen mit spezielle Augentropfen behandlen. Diese benetzen die Augen und versprechen so rasche Linderung der Beschwerden. Als kleiner Tipp: Sollten Sie öfters am Computer arbeiten, stellen Sie am besten gleich ein Fläschchen auf Ihren Arbeitsplatz. So können Sie zwischendurch immer wieder einmal die Augen befeuchten.

Bei häufig trockenen Augen kann auch die Zusammensetzung des Tränenfilms nicht mehr ganz stimmen. Dies zum Beispiel auf Grund eines Omega 3 Fettsäuern Mangels. Dagegen hilft ganz einfach die Einnahme von Omega 3 Fettsäuren Kapseln, welche den Mangel ausgleichen. Natürlich können die Kapseln auch zur Vorbeugung von trockenen Augen eingenommen werden.

Sollten Sie starke Beschwerden haben (z.B. ständiges Fremdkörpergefühl etc.) oder sollten sich die Beschwerden verstärken/verändern, ist es ratsam eine Fachperson aufzusuchen. Denn in seltenen Fällen verstecken sich hinter trockenen Augen auch Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes.

Wir benützen unsere Augen täglich für die unterschiedlichsten Tätigkeiten. Der Tag beginnt meist mit einem Blick auf den Wecker, dann vielleicht Zeitung lesen, mit dem Auto zur Arbeit fahreb, am Abend noch etwas TV schauen. Wie auch immer unser Tagesablauf aussehen mag, unsere Augen leiten all unsere Schritte und Handlungen. Welche Leistung unsere Augen täglich erbringen, ist uns aber eigentlich gar nicht so wirklich bewusst. Wir sehen halt einfach und machen uns darüber nicht gross Gedanken. Doch die Fähigkeit des Sehens ist keinesfalls selbstverständlich. Deshalb gilt es den Augen Sorge zu tragen und allfällige negative Veränderungen aufmerksam zu beobachten.

Wussten Sie nämlich, dass wir nicht einfach sehend auf die Welt kommen? Niemand von uns wird sich wohl daran erinnern, doch auch das Sehen muss zuerst einmal „gelernt“ werden. Besonders das Konzept von Raum, also das dreidimensionale Sehen, muss sich erst einmal mit Hilfe der Erfahrung herausbilden. Allerdings müssen die neuronalen Voraussetzungen dafür, also irgendweilche Nervenzellen etc. für die Bildung eines Raumkonzeptes, bereits vorhanden sein. Das heisst gewisse Eigenschaften oder Voraussetzungen müssen irgendwie bereits im Gehirn abgespeichert sein. Faszinierend, wozu unsere Augen in der Lage sind. Umso mehr gilt es die Augen gut zu behandeln und vor starkem Sonnenlicht zu schützen. Denn wie bei so vielen Sachen merkt man erst was man hatte, wenn es bereits zu spät ist.

Bei anhaltenden Störungen oder unangenehmen Symptomen, sowie bei einer Verschlechterung der Sehfähigkeit ist auf jeden Fall ein Fachmann aufzusuchen. Das Angebot an guten Brillen zu fairen Preisen oder günstigen Kontaktlinsen für so ziemlich alle Fehlsichtigkeiten ist heutzutage enorm gross. So lässt sich eine Fehlsichtigkeit meist einfach und rasch beheben. Damit erlauben Sie Ihren Augen Ihnen weiterhin einen treuen Dienst zu erweisen. Denn ein gutes Sehvermögen ist von enormer Wichtigkeit und bedeutet vor allem eines: Lebensqualität!

Wie wichtig unsere Augen für Beruf, Alltag, ja unser ganzes Leben sind, muss wohl niemandem gesagt werden. Umso wichtiger ist es, den Augen auch regelmässig Aufmerksamkeit zu schenken. Denn meist werden Fehlsichtigkeiten erst spät bemerkt und erkannt. Doch gerade im Falle der Augen ist eine möglichst frühe Erkennung und dann eine geeignete Therapierung enorm wichtig. Damit Sie nicht jeden Monat zum Augenarzt oder Optiker rennen müssen, hier ein paar kleine Tipps und Hinweise. Diese können Ihnen helfen Ihre eigene Sehkraft im Alltag ganz einfach zu testen.

Mögliche Anzeichen auf Weitsichtigkeit

Kennen Sie das berühmte Phänomen der „zu kurzen Arme“ aus eigener Erfahrung? Erscheinen Ihnen Arbeiten in der Nähe (z.B. Zeitung lesen, Sms schreiben, einen Faden in eine enge Öse einfügen etc.) zunehmend als anstrengend? Dann könnte dies ein Hinweis auf eine mögliche Weitsichtigkeit sein. Achten Sie sich also einfach mal darauf, ob Sie die Zeitung oder das Handy beim Lesen weit weg halten müssen (oder zumindest weiter als „früher“). Zudem sind oben genannte Anzeichen meist noch gepaart mit Kopfschmerzen oder Nackenverspannungen, brennenden und rasch müden Augen.

Die Weitsichtigkeit tritt übrigens bei den meisten Menschen ab einem gewissen Alter auf, die sogenannte Alters-Weitsichtigkeit. Im Laufe der Jahre vergrössert sich die Distanz, die nötig ist um scharf zu sehen, zwischen Augen und Objekt immer mehr. Kinder sehen Gegenstände noch auf kürzeste Distanzen (ca. 8-10cm) deutlich. Ab einem gewissen Alter ist der Abstand dann eben so gross, dass die Arme nicht mehr ausreichen um das Objekt (Zeitung etc.) genügend weit weg zu halten. In diesem Falle tut man gut daran, sich eine Brille anzuschaffen. Diese ermöglicht wieder scharfes Sehen und verhindert durch die Augen verursachte Kopfschmerzen.

 

Mögliche Anzeichen auf Kurzsichtigkeit

Eine Kurzsichtigkeit wird häufig dadurch angedeutet, dass das Schauen in die Ferne etwas anstrengend und zum Teil unscharf ist. Gerade bei vielen Schulkindern äussert sich dies in einem angestrengten an die Wandtafel starren. Durch dieses forcierte Schauen werden die Augen häufig sehr angestrengt. Deshalb können Merkmale wie häufiges Blinzeln oder Augen zusammen kneifen, sowie vermehrtes Reiben der Auge die Folge sein (und somit können diese „Symptome“ als Hinweise auf eine mögliche Kurzsichtigkeit gelten). Als Erwachsener kann man sich auch ganz einfach „testen“. Versuchen Sie bei der nächsten Autofahrt einmal das Autokennzeichen des Fahrzeuges vor Ihnen zu lesen. Sollten Sie dieses nicht klar und scharf sehen, empfiehlt sich eine Abklärung beim Spezialisten.

Sollten Sie also bei sich selbst oder bei Ihren Kindern die beschriebenen „Symptome“ bemerken, empfiehlt sich eine genaue Abklärung beim Spezialisten. In den allermeisten Fällen werden die richtige Brille oder Kontaktlinsen das „Problem“ ganz einfach beheben können. Und Sie werden wieder scharf in Ferne und Nähe sehen können!

Vielleicht gehören Sie auch zu den vielen Autofahrerinnen und Autofahrern in der Schweiz, welche in ihrem Fahrausweis den Code 1.06 vermerkt haben. Dieser bedeutet, dass man für das Steuern eines Fahrzeuges eine geeignete Sehhilfe (also eine angepasste Brille oder Kontaktlinsen) tragen muss. Und eben dieser Code macht das Tragen der Sehhilfe ist keineswegs zu einer freiwilligen Option. Sollten Sie also in eine Polizeikontrolle kommen und Ihre Brille einmal zu Hause vergessen haben oder gerade heute Ihre Kontaktlinsen nicht eingesetzt haben… tja dann haben Sie je nach Polizist/Polizistin ein grösseres oder kleineres Problem. Im Normalfall lässt die Polizei Sie aus (nachvollziehbaren) Sicherheitsgründen nicht weiterfahren. Meist folgt zudem eine Anzeige und auch das Strassenverkehrsamt wird in der Regel informiert.

Im ersten Moment scheint einem dieses Verhalten vielleicht übertrieben und etwas pingelig. Und natürlich ärgert es einem, sollte man doch gerade dann in die Polizeikontrolle geraten. Doch man bedenke: im Strassenverkehr ist eine gute Sicht das A & O. Und zudem massgeblich für die Sicherheit aller Beteiligten mitverantwortlich. Auch wenn wir meinen, wir würden auch ohne Brille ganz “gut” sehen, hat es doch einen Grund, dass wir im Strassenverkehr eben eine Sehhilfe tragen sollten.

 

Damit Sie also nie in eine solch unangenehme Situation kommen, empfiehlt es sich im Auto immer eine Zweitbrille zur Sicherheit zu haben. So vermeiden Sie nämlich stressige Suchaktionen kurz vor dem Losfahren und kommen bestimmt auch nie mehr deswegen zu spät. Die Ersatzbrille im Auto ist übrigens auch für Kontaktlinsenträger eine gute Sache. Sollte einem zum Beispiel eine Linse einmal Schwierigkeiten bereiten, sollte man unter trockenen Augen leiden oder  sonst irgendwelche plötzlich auftretenden Beschwerden oder Probleme haben, kann man mühelos die Kontaktlinsen herausnehmen und ohne grossen Zeitverlust oder sonstige Umstände mit der Brille weiter-/nach Hause fahren.

 

Denken Sie also stets an Ihre Sehhilfe und erhöhen Sie so die Sicherheit im Strassenverkehr, sowohl für sich selbst als auch für Ihrer Mitmenschen.

Gerade Menschen die täglich stundenlang vor dem Computer sitzen, kennen folgende Symptome zum Teil (leider) nur zu gut: trockene, irritierte Augen, Augenbrennen oder –jucken. Doch längst sind davon nicht nur Büroangestellte betroffen. Immer mehr leiden auch Kinder und Jugendliche am sogenannten Office-Eye-Syndrom, da diese oft sehr lange mit Computer- oder Videogames spielen. Denn bei häufigem und langandauerndem in den Bildschirm starren (sei dies die Leinwand im Kino, der Computer am Arbeitsplatz oder das TV-Gerät zu Hause), verringert sich unsere Blinzelfrequenz.  Weniger Blinzeln führt zu einer trockenen Augenoberfläche, und dies dann logischerweise wiederum zu trockenen Augen.

Neben der Arbeit am Computer können weitere Faktoren das „Austrocknen“  der Augen unterstützen. An oberster Stelle steht sicher die trockene Luft. Denn herrscht in einem Raum eine tiefe Luftfeuchtigkeit, bekommen wir dies nicht nur an unseren Nasenschleimhäuten zu spüren, sondern eben auch an den Augen. Bei tiefer Raumluftfeuchtigkeit werden unsere Augen nämlich viel schneller trocken. Verbinden sich nun diese zwei Faktoren (also Computer und trockene Luft), was in geheizten oder klimatisierten Büros sehr oft der Fall ist, haben wir als Resultat dann eben zu trockene Augen.

Gerade auch KontaktlinsenträgerInnen leiden oft an solchen Problemen. Sollten Sie grosse Unannehmlichkeiten und Beschwerden beim Arbeiten haben, empfiehlt sich in vielen Fällen als einfachste Lösung eine Brille zu tragen. Ansonsten gibt es spezielle Kontaktlinsen für trockene Augen. Diese lassen mehr Sauerstoff durch als herkömmliche Linsen. Zusätzlich kann man zur Befeuchtung der Augen sogenannte künstliche Tränen verwenden. Diese eignen sich übrigens sowohl für KontaktlinsenträgerInnen als auch für BrillenträgerInnen oder einfach ganz allgemein Personen mit trockenen Augen. Diese Augentropfen gibt es als Fläschchen oder Einzel-Ampullen in unterschiedlichen Grössen und Zusammensetzungen von verschiedenen Herstellern. Am besten stets solche Augentropfen dabei haben (oder gleich ein Fläschchen neben den Computer stellen) und zwischendurch immer wieder mal die Augen benetzen.

Seien wir ehrlich, Ferien hätten wir alle immer wieder einmal nötig…und vor allem hätten wir sie definitiv verdient. Vielleicht gehören Sie ja zu den Glücklichen, die sich bald auf ein paar freie Tage freuen dürfen. Gerade bei einer Reise ins Ausland trägt eine überlegte Reise-Vorbereitung und Organisation wesentliches zum guten Gelingen der Ferien bei. Reiseführer werden studiert, Routen geplant, Hotels gebucht… dann werden auch Impfungen kontrolliert, und vor der Abreise wird natülrich dann auch noch gepackt, die Ausweise werden verstaut etc. Was aber oft etwas vergessen geht: auch die Augen müssen „reisefertig“ gemacht werden!

Kontaktlinsen/Brille

Vergewissern Sie sich frühzeitig, dass mit Ihrer Brille alles in Ordnung ist, bzw. dass Sie genügend Kontaktlinsen für die Ferien bereit haben. Viele verzichten in den Ferien auf die Brille und greifen auf die praktischeren Kontaktlinsen zurück. Tageslinsen eignen sich dabei besonders gut zum Reisen, da sie nach einmaligem tragen weggeworfen werden.

Nehmen Sie zudem stets Ersatz-„Sehhilfen“ mit. D.h. lieber ein paar Kontaktlinsen zu viel oder eine Zweitbrille mitnehmen. So ersparen Sie sich viel Ärger und Zeit. Denn in Ihren Ferien möchten Sie wahrscheinlich nicht die Tage mit der Suche nach einem kompetenten Optiker verbringen.

Sonnenbrille

Vergessen Sie auf keinen Fall den Sonnenschutz (gilt sowohl für Haut, Kopf wie Augen!). Erkundigen Sie sich rechtzeitig nach der für Ihr Reiseziel optimalen Sonnenbrille (Strand, Gletscher, Stadt etc.). Für alle Brillenträger gibt es übrigens auch korrigierte Sonnenbrillen. So sehen Sie auch bei grellem Licht stets gestochen scharf. Denken Sie aber bitte frühzeitig daran, sich eine Sonnenbrille anzuschaffen. Von der oft gewählten Option erst im Reiseland irgendwo an einem Strassenmarkt eine Billig-Sonnenbrille zu kaufen, ist nämlich dringendst abzuraten! Achten Sie beim Kauf unbedingt auf Qualität!

 

Und hier die wichtigsten Tipps für Sie kurz zusammengefasst, sozusagen als kleine “Check-Liste”:

  • Besorgen Sie sich Brillen oder Kontaktlinsen frühzeitig und nicht erst kurz vor dem Abreisetermin.
  • Reisen Sie mit dem Flugzeug? Dann denken Sie bitte daran, dass die neuen Handgepäckvorschriften Flüssigkeiten nur in maximal 100ml Fläschchen erlauben. Tipp: Linsenmittelhersteller haben dieses Problem erkannt und bieten spezielle „Travel-Packs“ an.
  • Vergessen Sie auch in den Ferien auf keinen Fall das gründliche Reinigen der Hände vor jedem Linsen- oder Augenkontakt. Gerade beim Reisen hat man vielleicht nicht immer frisches Wasser und Seife zur Hand. Deshalb empfiehlt es sich einen Handreiniger-Gel dabei zu haben. Damit werden in wenigen Sekunden 99% der Bakterien abgetötet. (Eignet sich auch zur Handreinigung für Nicht-Kontaktlinsenträger!)
  • Pflegemittel sollte vor Hitze und Kälte geschützt aufbewahrt werden (zwischen ca. 5-20 Grad Celsius ist ideal). Versuchen Sie deshalb Ihr Pflegemittel an einem kühlen Ort zu lagern. Sollten Sie in heisse Gebiete reisen, stellen Sie die Pflegemittel am besten in den Kühlschrank. So vermeiden Sie eine allfällige Keimbildung durch die Hitze.

Viele Autofahrerinnen und Autofahrer mögen eines ganz und gar nicht: Nachts oder bei sehr schlechtem Licht Auto fahren! Doch Nachtfahrten müssen keine Qual sein. Hier einige Infos und Tipps zur richtigen Vorsorge.

Gerade in den Herbst- und Wintermonaten sind die Tage kurz, es dämmert ziemlich früh und das Wetter ist häufig neblig, düster und sehr wechselhaft. Dies lässt viele Verkehrsteilnehmer schaudern. Denn bei solch unsicheren Verhältnissen, kann das Auto-, Motorrad- oder Fahrradfahren schnell zum Problem, ja gar zur Gefahr werden. Denn bei Dunkelheit erkennt man rund 20% weniger, als bei Tageslicht. Dies bedeutet für den  Strassenverkehr, dass man nachts Schilder, Hindernisse oder Gefahren wesentlich später erkennt. Leidet jemand noch zusätzlich an Blendempfindlichkeit, kann die nächtliche Fahrt zur echten Herausforderung werden.

Oft bemerkt man eine Verschlechterung der eigenen Sehfähigkeit nicht, da diese nur schleichend entsteht. Deshalb tragen viele eine zu schwache oder gar keine Brille. Fachleute und Experten raten nicht ohne Grund zu regelmässigen Augenkontrollen (circa alle 2 Jahre), unabhängig davon, ob man bereits eine Brille oder Kontaktlinsen trägt.

Mit einfachen Tricks können Sie sich zudem das Fahren in der Nacht etwas erleichtern. Achten Sie stets auf eine saubere Windschutzscheibe. Denn Staub und Schmutzpartikel können gefährliches Streulicht verursachen und somit zusätzlich blenden. Sollten Sie eine Sehhilfe benötigen, wie Brille oder Kontaktlinsen, müssen Sie diese unbedingt auch im Strassenverkehr tragen. Gerade bei Linsenträgern empfiehlt es sich, stets eine Ersatzbrille im Auto dabei zu haben. Sollten Sie nämlich einmal Probleme mit Kontaktlinsen haben, eine verlieren oder was auch immer… so haben Sie dennoch immer eine Ersatz-Sehhilfe dabei und können trotzdem sicher nach Hause fahren.

Falls Sie ganz besonders Lichtempfindlich sind, sollten Sie sich angewöhnen ganz bewusst an den rechten Strassenrand zu blicken. So verringern Sie zumindest ein bisschen das Blenden entgegenkommender Fahrzeuge und können Ihre Augen etwas entlasten.

Dass unsere Augen tagtäglich eine enorme Arbeit leisten, ist vielen nicht bewusst. Doch die visuelle Wahrnehmung ist jener Sinn, welcher vom Menschen am meisten ge- und benutzt wird. Ungefähr 80 Prozent der Informationen der Umwelt gelangen über die Augen in unser Gehirn. Kennt man diese Fakten und Zahlen, erstaunt es wohl niemanden mehr, dass es auch bei unseren Augen zu Ermüdungserscheinungen kommen kann.

Folgende Symptome können Anzeichen von Augenmüdigkeit sein: brennende und juckende Augen, Auftreten von Kopfschmerzen oder ein Verschwimmen der Sicht beispielsweise nach längerem Lesen oder Arbeiten am Computer. Beschleunigt oder verstärkt werden diese Phänomene durch Hektik und Stress, schlechte Luftbedingungen (wie Rauch, Verschmutzung oder zu trockene Luft) und bei vielen von uns auch durch die tägliche Arbeit am Bildschirm. Besonders rasch ermüden die Augen nämlich bei einer andauernden Beanspruchung der Nahsicht, wie es eben gerade beim lesen oder benützen des Computers der Fall ist. Aber nicht nur Berufstätige leiden an Augenmüdigkeit. Denn unsere Augen sind immer am „arbeiten“, auch wenn wir gerade nicht am lesen, TV schauen etc. sind. Damit wir nämlich auf jede Distanz scharf und klar sehen, müssen sich unsere Augen stets anpassen. Man kann sich dies etwa so wie bei einem Fotoapparat vorstellen, bei dem auch jeweils die passende Schärfe eingestellt werden muss.

Um einer allfälligen Müdigkeit der Augen etwas entgegenzuwirken, ist es enorm wichtig die Augen (besonders circa ab 40 Jahren) regelmässig kontrollieren zu lassen. So kann nämlich eine eventuelle Fehlsichtigkeit rasch und effizient korrigiert werden. Tragen Sie deshalb bei Bedarf gerade beim Arbeiten am Computer stets Ihre Brille oder Ihre Kontaktlinsen. Versuchen Sie zudem Ihre Augen immer wieder etwas zu entspannen. Eine gute „Entlastungs-Übung“ ist beispielsweise das in die Ferne blicken. Heben Sie einfach von Zeit zu Zeit die Augen vom Bildschirm und lassen Sie den Blick etwas schweifen (aus dem Fenster, im Büro, in die Weite etc.).

Wie wir letzte Woche schon berichtet haben, haben die Aufstände in den arabischen Regionen auch Libyen und dessen Machthaber Ghadhafi erreicht. Und wie gedacht, weiten sich die Proteste immer weiter aus und Ghadhafi schlägt mit eiserner Faust zurück, so wie das von einem herrschsüchtigen Despoten erwartet werden kann.

Da Libyen zu den grössten Ölförder- und Ölexportländern gehört, steigt der Preis für Öl stetig an. Er beträgt im Moment 105 Dollar pro Barrel. Der Rekordpreis ist aber noch in weiter Ferne, denn dieser lag im Jahre 2008 bei beinahe 150 Dollars. Solange die Tumulte noch anhalten, wird der Preis leicht steigen. Wie lange dieser Trend anhalten wird, hängt wohl von Libyen und dessen Entwicklung ab.

Ein erhöhter Ölpreis schlägt sich mit der Zeit auf Importgüter aus. Denn die Transport-/Importkosten steigen aufgrund des Ölpreises an, und um dieses Defizit wegmachen zu können, muss der Konsument mehr für sein Produkt bezahlen. Hoffen wir also, dass die Tumulte baldmöglichst ein friedliches Ende finden, zum Wohle der arabischen Bevölkerung und der hiesigen Wirtschaft, damit wir weiterhin von günstigen Früchten, Schuhen, Benzinpreisen, Kontaktlinsen, Kosmetika und/oder Kaffee profitieren können.

Mögen die arabischen Völker in Zukunft besser und gerechter regiert, damit wir hier von erfreulicheren Trends berichten können.

Nicht nur so schönes Wetter wie heute lockt echte Sportfans nach draussen. Sei es beim Joggen, Skifahren, Wandern, Fussballspielen oder Biken… wirklich geniessen kann man jede Sportart aber nur, wenn man stets den richtigen „Durchblick“ hat. Denn eine gute Sicht bringt beim Sport nicht nur mehr Spass, sondern erhöht vor allem auch Ihre Sicherheit und bringt Sie bestimmt auch zu einer höheren Leistung.

All jene die also im Alltag eine Brille oder Kontaktlinsen tragen, sollten diese auch beim Sport tragen. Bei vielen Sportarten ist eine Brille allerdings unangenehm, störend oder sogar unpraktisch (man denke zum Beispiel an Ball- oder Wassersportarten, aber auch Sportarten bei denen man einen Helm oder eine Schutzbrille tragen sollte).

Viele Sportlerinnen und Sportler bevorzugen deshalb Kontaktlinsen. Diese können einerseits problemlos bei so ziemlich allen Sportarten getragen werden und lassen sich zudem auch gut mit Schutzbrillen, Sonnenbrillen und Helmen jeglicher Art kombinieren. Andererseits ermöglichen Kontaktlinsen auch deshalb eine perfekte Sicht, weil sie alle Augenbewegungen mitmachen und den Trägerinnen und Trägern die besten Abbildungseigenschaften bieten. So können Sie sicher sein, dass Sie stets den „Durchblick“ behalten. Beliebt sind hierbei vorallem Tageslinsen. Diese können einfach eingesetzt und nach dem Tragen weggeworfen werden. Ganz unkompliziert und einfach. Perfekt also um sie in jede Sporttasche einzupacken oder  auch um sie mit in die Ferien, ins Schwimmbad etc. zu nehmen.

Sind Sie Kontaktlinsen-Anfänger/in??? Dann sollten Sie sich am besten in einem Fachgeschäft beraten lassen, damit Sie in der Fülle des Angebotes die für Sie ideale Kontaktlinse finden.

“Häsch Tomate uf de Auge?!”, “Zieh mal ä Brülle ah!”, “Schiri, du blinde Siech!”. Wie oft hören wir diese Sprüche rund um ein Fussballspiel…? Eigentlich non-stop! Ist der Schiedsrichter doch ständig in jedem Spiel der Sündenbock für jeden Spieler, jeden Trainer und jeden Fan, egal was er pfeifft und für wen er pfeifft. Er ist und bleibt blind! Es ist auf jeden Fall keine dankbare Aufgabe, ein Schiedsrichter zu sein…

Gestern Mittwoch war es beim Fussballländerspiel Malta vs. Schweiz aber genau umgekehrt. Der Schiedsrichter aus Zypern pfiff zweimal einen Penalty für uns Schweizer, er hat die Vergehen gestochen scharf gesehen und hat diese sofort geahndet. Und was machen die Schweizer Stürmer aus diesen gegebenen Chancen? Nichts….beide Male bleiben die Abschlussversuche in den Händen des Torhüters hängen.

Was nun, wen man die Schuld definitiv dem Schiedsrichter nicht zuschieben kann? Ja, was nun?!?! “Natispieler, Ier blinde Sieche!” ?!?! Ja, wohl eher…und auch sonst sündigten sie im Abschluss, haben das Tor kaum einmal getroffen. Und da fragt man sich, sind neben der Fussballausrüstung etwa auch die Kontaktlinsen in Zürich am Flughafen geblieben? Oder worauf ist sonst die Abschlussschwäche der Schweizer zurückzuführen? Sollen wir sie alle zum Optiker schicken? Oder mit Brillen spielen lassen, damit wir sicher gehen können, dass sie etwas sehen?

Definitiv besser haben es die Bulgaren gemacht. Auch sie haben zwei Penalties im Spiel zugesprochen bekommen und ihr Spieler I. Popov hat, natürlich, beide souverän verwertet und somit geholfen, ein 2-2 gegen Estland herauszuholen. “Herr Popov, tragen Sie etwa Kontaktlinsen oder sind Sie einfach besser als unsere Schweizer Gurken?”

Die Wissenschaftler und die Forscher auf der ganzen Welt sind tagtäglich auf der Suche nach der Lösung, wie man erblindeten Menschen das Augenlicht zurückbringen kann. Immer wieder erscheinen Nachrichten in den Medien, dass ein blinder Mensch dank einer speziellen Technik das Tageslicht wieder erlangt hat. Nun, und in diesem Jahr möchte das US-Unternehmen Second Sight mit einer neuen Methode auf den Markt kommen, um an “Retinitis Pigmentosa” erblindeten Menschen zu helfen.

Mit einer winzigen Kamera, welche auf der Brille befestigt ist und gleichzeitig mit der Netzhaut verbunden ist (also innerhalb des Auges), kann das Gehirn ein schwaches Bild herstellen mit schwarzen und weissen Kontrasten. Somit erlaubt es diese Kamera, dass der Mensch wieder Umrisse sieht und sich besser orientieren kann. Also das Augenlicht wird bei weitem nicht hergestellt, aber jeder kleine Schritt hilft, sich im Alltag zu bewegen.

Hoffen wir, dass die Forschung weitere Fortschritte macht und den erblindeten Menschen weiter helfen kann. Dies wird bestimmt auch der Fall sein, genau so wie es bei den Kontaktlinsen der Fall war, welche sich im Laufe der Jahre entwickelt und verbessert haben und somit den Menschen ein angenehmeres Leben ermöglichen.

Der Begriff ist vielen geläufig und vielleicht sind Sie gar selbst Träger/Trägerin einer Brille mit Gleitsichtgläsern. Aber was steckt nun genau hinter diesem Begriff und vor allem, wie „funktionieren“ Gleitsichtgläser?

Gleitsichtgläser sind, kurz und prägnant gesagt, moderne Brillengläser, die dem Betrachter oder der Betrachterin eine scharfe Sicht auf alle Distanzen ermöglichen (also sowohl in die Nähe als auch in die Ferne). Dies ist möglich, da die Gläser in drei „Zonen“, oder Bereiche, aufgeteilt sind: eine obere Zone für die Sicht in die Ferne, eine mittlere Zone für Zwischenentfernungen und eine untere Zone für die Sicht im Nahbereich. Die ersten Gleitsichtgläser wurden Anfang der 1960er Jahre in Frankreich entwickelt. Gleitsichtgläser sind mittlerweilen sehr beliebte und weitverbreitete Brillengläser.

Besonders gut eignen sich Gleitsichtgläser für all jene, die an sogenannter Presbyopie (=Alterssichtigkeit) leiden. Mit zunehmendem Alter verliert die Augenlinse nämlich an Beweglichkeit und kann sich nicht mehr so gut in die Nähe einstellen. Dies führt dann zum Beispiel dazu, dass man die Zeitung immer weiter weg halten muss um noch scharf sehen zu können. Irgendwann kommt dann das berühmte Phänomen der “zu kurzen Arme”, d.h. es ist irgendwann einfach nicht mehr möglich die Arme noch weiter auszustrecken. Spätestens in diesem Fall greift man dann zu einer Lesebrille. Allerdings muss man diese dann für die Sicht in die Ferne jeweils immer wieder abnehmen. Dank einer Gleitsichtbrille fällt dann eben dieses mühsame Auf- und Absetzen der Brille weg und ermöglicht einem eine klare Sicht auf alle Distanzen.

Sollten Sie eher zu den Brillen-Muffeln gehören, gibt’s gute Nachrichten. Es existieren auch Linsen die mehr oder weniger nach dem Prinzip der Gleitsichtgläser funktionieren: sogenannte Multifokal-Linsen. Diese Kontaktlinsen ermöglichen Ihnen eine perfekte Sicht sowohl in die Nähe, als auch in die Ferne und eignen sich somit ideal als Ersatz (oder zur Ergänzung) einer Brille mit Gleitsichtgläsern.

Mehr als 850‘000 Menschen in der Schweiz tragen Kontaktlinsen. Einige wechseln zwischen Brille und Linsen ab, andere tragen nur letztere. Für Linsenträgerinnen und –träger sind neben einem hohen Hygienestandard besonders auch regelmässige Kontrollen beim Optiker oder Augenarzt ein absolutes Muss. Obwohl es bereits heute ungeheure Fortschritte, verbesserte Materialien und ein riesiges Angebot an unterschiedlichen Linsen und Linsentypen gibt, kann man von der Zukunft wohl noch einiges erwarten. Damit Sie etwas den Überblick im Linsen-„Dschungel“ wahren können, hier die wichtigsten Merkmale zu den gängigsten Linsentypen.

Tageslinsen

Tageslinsen werden, wie es der Name bereits erahnen lässt, nach einmaligem Tragen fortgeworfen. Somit entfällt das tägliche Reinigen und Aufbewahren, was diesen Linsentyp deshalb besonders hygienisch und einfach in der Handhabung macht. Ideal also für Kontaktlinsen-Anfänger oder Leute, die nicht allzu viel Zeit mit Reinigung und Pflege der Linsen verbringen möchten. Tageslinsen sind zudem sehr dünn und deshalb auch gut verträglich und angenehm zum Tragen. Allerdings sind Tageslinsen bei etwas komplizierteren Korrekturen zum Teil ungeeignet.

Je nach Marke und Bezugsquelle gibt man pro 90er Packung ca. 80-180 Sfr. aus.

Monatslinsen

Dieser Linsentyp wird im Gegensatz zu den Tageslinsen täglich nach dem Tragen mit einem geeigneten Pflegemittel gereinigt und kann bei richtiger Handhabung ca. 4 Wochen lang getragen werden. Monatskontaktlinsen sind im Preis-Leistungs-Verhältnis besonders günstig und bei vielen Trägerinnen und Trägern sehr beliebt und von unterschiedlichen Herstellern erhätlich.

Die Kosten für eine im Handel übliche 6er Packung beträgt je nach Marke und Bezugsquelle ungefähr  40-150 Sfr.

Weiche Jahreslinsen

Weiche Jahreslinsen sind für so ziemlich alle Korrekturen geeignet. Sie sind in der Anschaffung zwar etwas teurer, können dafür aber auch gut ein Jahr gebraucht werden. Zudem können sie mit allen Parametern versehen werden. Dieser Linsentyp benötigt allerdings einen sorgsamen Umgang , grosse Hygiene und tägliche Reinigung (sofern die Linsen täglich getragen werden). Im Handel sind neben den üblichen Pflegemitteln auch spezielle Proteinentfernungs-Reinigungen erhältlich, welche von Zeit zu Zeit benutzt werden sollten. Diese lösen allfällige Proteinablagerungen und reinigen Ihre Kontaktlinsen somit viel gründlicher und besser.

Jahreslinsen kosten  für beide Augen ungefähr 300-600 Sfr.

Halbharte oder formstabile Linsen

Halbharte oder formstabile Linsen sind für alle Augen geeignet. Besonders auch kompliziertere Korrekturen wie stärkere Hornhauverkrümmung lassen sich mit diesem Linsentyp optimal korrigieren. Die Lebensdauer von harten Linsen liegt je nach Verwendung und Pflege bei ca. 3-5 Jahren. Da diese Linsen sehr klein sind (nur etwa so gross wie die Pupille), wird die Hornhaut gut mit Sauerstoff versorgt. Allerdings sind sie etwas gewöhnungsbedürftiger und für Sport etwas weniger geeignet, da sie nicht so gut auf dem Auge halten wie weiche Linsen.

Die Kosten belaufen sich pro Paar auf ungefähr 300-600 Sfr. (bei einer Lebensdauer von ca. 3-5 Jahren!!!)

 

Wer noch keine Kontaktlinsen trägt, diese aber gerne mal ausprobieren möchte, wendet sich am besten an ein kompetentes Optiker-Geschäft. Dort werden Sie optimal beraten und über die verschiedenen Möglichkeiten informiert. Zudem wird der für Sie ideale Linsentyp gemeinsam herausgefunden. Übrigens sollten alle Kontaktlinsenträgerinnen und -träger regelmässig ihre Augen und Kontaktlinsen untersuchen und kontrollieren lassen.