Oft vergessen wir, wie enorm wichtig unsere Augen sind. Im Alltag, bei der Arbeit, ganz allgemein im Leben. So ist in unserer Gesellschaft alles hauptsächlich auf das Optische ausgerichtet und wir nehmen den allergrössten Teil der Sinneseindrücke über die Augen auf. So verwundert es nicht, dass die Sehschärfe eine der wichtigsten Eigenschaften unseres Sehsinns darstellt. Denn ein unscharfes Bild hilft einem meist nicht viel und je nach Situation (denken Sie beispielsweise an den Strassenverkehr) kann unscharfes Sehen auch sehr gefährlich sein.
Wie sehen wir?
Unsere Augen sind hoch komplex und wenn man sich überlegt, was diese realtiv kleinen Organe alles so leisten, sind sie auch absolut faszinierend. Möchte man die “Technik” der Augen mit wenigen Worten und auf eine einfache Art und Weise erklären, so kann man dies folgendermassen formulieren: Wir sehen dank dem einmaligen Zusammenspiel einzelner Elemente und Bestandteile der Augen. Es braucht unter anderem die Pupille, die Linse, die Hornhaut, den Glaskörper und weitere Augenteile. Zusammen ermöglichen diese, dass ein Bild auf die Netzhaut projiziert wird und diese Information wird letztlich von unserem Gehirn in Empfang genommen und “verarbeitet”.
Die Sehschärfe
Die Sehschärfe wird in Fachkreisen in Visuswerte gefasst. Für Laien ist die Berechnung dieser Werte manchmal etwas verwirrend. Interessant zu wissen ist allerdings, dass der Visuswert im Laufe der Jahre abnimmt. Das heisst bei einem 20-jährigen liegt der Wert bei ungefähr 1,0 bis 1,6, bei einem 80-jährigen lediglich noch bei 0,6 bis 1,0. Wozu dient aber der Visuswert? Wie vorhin erwähnt, wird die Sehschärfe in Visuswerten gefasst. Das bedeutet, dieser Wert zeigt, ob man scharfsichtig ist, oder aber kurz- oder weitsichtig ist. Trifft einer der beiden letzt genannten Fälle zu, benötigt man eine Sehhilfe (Brille oder Kontaktlinsen) um alles wieder scharf sehen zu können.
Augencheck ab Mitte 40
Um eine allfällige Verminderung der Sehleistung zu ermitteln, sind Augenkontrollen beim Fachmann sinnvoll. Besonders aber ab ungefähr Mitte 40 empfiehlt sich für alle (egal ob Brillenträger/Linsenträger oder nicht) ein regelmässiger Augencheck. Denn mit zunehmendem Alter können nicht nur Fehlsichtigkeiten zunehmen (Sie erinnern sich an die beschriebene Abnahme des Visuswertes). Wichtig ist eben auch die Kontrolle über den Augendruck zu behalten, sowie Sehnerv- und Hornhauttests durchführen zu lassen. So kann der Augenarzt abklären, ob ein Riskio zu grünem oder grauem Star besteht.













