Zum Inhalt springen

Archiv

Tag: entspannung

Dass unsere Augen tagtäglich eine enorme Arbeit leisten, ist vielen nicht bewusst. Doch die visuelle Wahrnehmung ist jener Sinn, welcher vom Menschen am meisten ge- und benutzt wird. Ungefähr 80 Prozent der Informationen der Umwelt gelangen über die Augen in unser Gehirn. Kennt man diese Fakten und Zahlen, erstaunt es wohl niemanden mehr, dass es auch bei unseren Augen zu Ermüdungserscheinungen kommen kann.

Folgende Symptome können Anzeichen von Augenmüdigkeit sein: brennende und juckende Augen, Auftreten von Kopfschmerzen oder ein Verschwimmen der Sicht beispielsweise nach längerem Lesen oder Arbeiten am Computer. Beschleunigt oder verstärkt werden diese Phänomene durch Hektik und Stress, schlechte Luftbedingungen (wie Rauch, Verschmutzung oder zu trockene Luft) und bei vielen von uns auch durch die tägliche Arbeit am Bildschirm. Besonders rasch ermüden die Augen nämlich bei einer andauernden Beanspruchung der Nahsicht, wie es eben gerade beim lesen oder benützen des Computers der Fall ist. Aber nicht nur Berufstätige leiden an Augenmüdigkeit. Denn unsere Augen sind immer am „arbeiten“, auch wenn wir gerade nicht am lesen, TV schauen etc. sind. Damit wir nämlich auf jede Distanz scharf und klar sehen, müssen sich unsere Augen stets anpassen. Man kann sich dies etwa so wie bei einem Fotoapparat vorstellen, bei dem auch jeweils die passende Schärfe eingestellt werden muss.

Um einer allfälligen Müdigkeit der Augen etwas entgegenzuwirken, ist es enorm wichtig die Augen (besonders circa ab 40 Jahren) regelmässig kontrollieren zu lassen. So kann nämlich eine eventuelle Fehlsichtigkeit rasch und effizient korrigiert werden. Tragen Sie deshalb bei Bedarf gerade beim Arbeiten am Computer stets Ihre Brille oder Ihre Kontaktlinsen. Versuchen Sie zudem Ihre Augen immer wieder etwas zu entspannen. Eine gute „Entlastungs-Übung“ ist beispielsweise das in die Ferne blicken. Heben Sie einfach von Zeit zu Zeit die Augen vom Bildschirm und lassen Sie den Blick etwas schweifen (aus dem Fenster, im Büro, in die Weite etc.).

Das “moderne” Leben fordert immer mehr vom Menschen, insbesondere aber von unseren Augen. Ein gutes Sehvermögen ist im Zeitalter der “Elektronisierung” (Computer, digitale Anzeigen, iPhone und Organizer spielen eine wichtige Rolle in unserem Alltag) von zentraler Bedeutung. Dank neuen Techniken und verbesserten Materialien können wir unsere Augen heutzutage mit indiviuell angepassten Brillengläsern unterstützen. Auch wer aus unterschiedlichsten Gründen keine Brille tragen möchte/kann, muss nicht auf eine perfekte Sicht verzichten, sondern kann dank Kontaktlinsen seine Sicht optimieren. In den lezten Jahren haben Kontaktlinsen eine ausserordentliche Entwicklung durchlaufen und sind für viele Brillenträger zur gerngesehene Alternative geworden (die alternierende Benutzung von Brille und Linsen sind ebenfalls kein Problem).

Kontaktlinsen

Das menschliche Auge ist so individuell wie der Mensch selbst. Jedes Auge ist anders und einmalig, genauso wie die DNA. So bieten  Kontaktlinsenhersteller heutzutage  die unterschiedlichsten Linsen an. Es gibt weiche oder harte Linsen, Dauertragelinsen, Monatslinsen, Wochenlinsen oder Tageslinsen, Farblinsen oder “Fun”-Linsen etc. Kontaktlinsen bieten, im Vergleich zur Brille, einige entscheidende Vorteile:  sie sind für unsere Mitmenschen kaum sichtbar, schränken das Gesichtsfeld nicht ein, sind angenehmer beim Sport und bieten allgemein mehr Bewegungsfreiheit. Bei der riesigen Auswahl an Linsen  ist es besonders wichtig, die “richtige” Linse für sich zu finden. Deshalb ist ein Besuch bei einem Linsenspezialisten ein absolutes Muss. Wichtig ist ebenfalls die richtigeVerwendung und Pflege der Kontaktlinsen. Hierfür lassen Sie sich ebenfalls von einem Optiker beraten. Denn die Augen sind unser wichtigstes Wahrnehmungsorgan (der Mensch ist stark auf Visuelles ausgerichtet) und sollten deshalb dementsprechend geschützt und gepflegt werden.

Augen und Computer

Wie erwähnt, sind in unserem Leben elektronische Geräte von zentraler Bedeutung. So ist beispielsweise der Computer mittlerweilen für viele von uns zu dem Arbeitsgerät geworden (und begleitet uns meist auch in unserer Freizeit). Langes Arbeiten am Computer kann unsere Augen belasten. Denn beim arbeiten am Bildschirm werden wir gezwungen den Blick auf einen engen Bereich zu konzentrieren. Dies kann zu müden und trockenen Augen, Buchstaben fliessen oder gar Kopfschmerzen führen. Dank einfachen “Grundregeln” der Arbeitsplatz-Einrichtung und kleinen Entspannungsübungen lassen sich die Augen allerdings entlasten. Hier einige “Tricks” um ihre Augen den ganzen Tag fit zu halten:

  • Bei jedem Arbeitsplatz (egal ob Sie mit einem Computer arbeiten oder nicht) sollten Sie auf eine optimale Beleuchtung achten.
  • Wichitg ist ebenfalls, einen genügenden Abstand zwischen Bildschirm und Augen zu halten. Idealerweise sollte dieser Abstand etwa einer Armlänge entsprechen. Achten Sie auch darauf Ihren Computer so zu positionieren, dass er ca. 20 Centimeter unter der horizontalen Blicklinie steht und keine anderen Lichtquellen reflektiert. So können Sie die Anspannung Ihrer Augenmuskeln bereits vermindern.
  • Blicken Sie zwischendurch von Ihrem Bildschirm auf und schauen Sie in die Ferne. Eine gute Entspannungsübung ist das sogenannte “Palmieren” (vom engl. palm für Handfläche). Dabei legt man die Hände (leicht gewölbt) sanft und ohne Druck auf die geschlossenen Augen (die Finger liegen übers Kreuz auf der Stirn), damit kein Licht auf die Augen fällt. Entspannen Sie sich nun und visualisieren Sie im Geiste das schwarze Bild. Am besten halten Sie diese Übung einige Minuten (mindestens aber 1 Minute)  und wiederholen sie im Laufe des Tages mehrmals.
  • Falls Sie bei der Arbeit Kontaktlinsen tragen oder allgemein etwas trockene Augen haben, verwenden Sie am besten Augentropfen. Diese befeuchten die ausgetrockneten Augen. Weiter hilft vermehrtes Blinzeln die Augen feucht zu halten.