Zum Inhalt springen

Archiv

Tag: computer

Sicca-Syndrom, das tönt in den Ohren vieler unbekannt. Doch ungefähr jeder dritte von uns kennt es leider nur zu gut. Hinter dem etwas exotisch klingenden medizinischen Fachausdruck versteckt sich nämlich ein häufig verbreitetes Phänomen: trockene Augen. Darunter fallen etwaige Beschwerden wie trockene Augen (was der Name ja erahnen lässt), aber auch brennende, empfindliche, juckende Augen oder Fremdkörpergefühl im Auge.

Normalerweise entstehen trockene Augen dann, wenn der natürliche Tränenfilm der Augen gestört ist. Der Tränenfilm besteht aus drei Komponenten: einer etwas schleimigen Schicht, einer wässerigen Schicht und einer öligen Schicht. Bei jedem Blinzeln wird dieser Film im Auge verteilt und somit wird das Auge immer wieder befeuchtet. Ist also irgendetwas mit dem Tränenfilm nicht ganz in Ordnung, führt dies zu trockenen Augen. Ursachen für trockene Augen gibt es viele (allgemeine hormonelle Veränderungen im Körper, Entzündung der Tränendrüsen, zu geringe Produktion der Tränenflüssigkeit, Medikamente etc.). Zudem können verschiedenste Elemente zusätzliche Auslöser für trockene Augen sein. Zum Beispiel umwelteinflüsse wie Ozon, aber auch trockene Luft (vor allem in klimatisierten oder stark geheizten Räumen), Rauch, Kontaktlinsen etc.

In manchen Fällen enstehen trockene Augen vor allem auch im Zusammenhang mit langer Arbeit am Bildschirm. Wer stundenlang in den Computer starren muss, blinzelt oft zu wenig und dies führt wiederum zu einer verminderten Verteilung des Tränenfilms. Manchmal sind trockene Augen schlicht und einfach auch ein Zeichen von Übermüdung. Regelmässige Pausen sind daher bei langer Computerarbeit sehr empfehlenswert. Am besten kurz an die frische Luft gehen und den Augen etwas “Abwechslung” gönnen. Wer sich keine häufigen Pausen leisten kann, sollte wenigsten darauf achten genügend Wasser zu trinken und zwischendurch bewusst vom Bildschirm aufzublicken.

Am einfachsten lassen sich trockene Augen mit spezielle Augentropfen behandlen. Diese benetzen die Augen und versprechen so rasche Linderung der Beschwerden. Als kleiner Tipp: Sollten Sie öfters am Computer arbeiten, stellen Sie am besten gleich ein Fläschchen auf Ihren Arbeitsplatz. So können Sie zwischendurch immer wieder einmal die Augen befeuchten.

Bei häufig trockenen Augen kann auch die Zusammensetzung des Tränenfilms nicht mehr ganz stimmen. Dies zum Beispiel auf Grund eines Omega 3 Fettsäuern Mangels. Dagegen hilft ganz einfach die Einnahme von Omega 3 Fettsäuren Kapseln, welche den Mangel ausgleichen. Natürlich können die Kapseln auch zur Vorbeugung von trockenen Augen eingenommen werden.

Sollten Sie starke Beschwerden haben (z.B. ständiges Fremdkörpergefühl etc.) oder sollten sich die Beschwerden verstärken/verändern, ist es ratsam eine Fachperson aufzusuchen. Denn in seltenen Fällen verstecken sich hinter trockenen Augen auch Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes.

Ist Ihnen der Begriff Angry Birds bekannt? Wenn ja gehören Sie wie viele andere auch zu angefressenen Gamern dieses kultigen Spiels und sollten aufmerksam diesen Blogeintrag lesen. Wenn Sie bei Angry Birds an eine neue Biersorte, an eine Heavy Metall Band oder gar an ein exotisches Gericht denken, dann sollten Sie erst recht gut aufpassen und weiterlesen. Denn Angry Birds ist das Computerspiel und definitiv ein Trend. Perfekt also, um auf trendz.ch darüber zu schreiben.

Angry Birds ist ein absolut kultiges Computerspiel, welches zum Beispiel auf dem iPhone, iPad, iPod Touch oder sonstigen Smartphones oder Notebooks  gespielt werden kann. Die Hauptfiguren in diesem Spiel sind Vögel, eben die Angry Birds. Ziel des Spiels ist es Vogeleier zurückzuerobern, welche von einer gruppe böser Schweine geklaut wurden (aus genau diesem Grund sind die Vögel nämlich auch “angry”, eben böse). Mithilfe einer Steinschleuder (als Munition dienen die Vögel selbst) muss der Spieler versuchen, die in verschiedenen Bauwerken verschanzten Schweine zu treffen. Mit jedem Level wird dies natürlich schwieriger, kniffliger und erfordert mehr Spielgeschick.

Angry Birds hat längst Kultsatus erreicht und ist definitiv ein Spiel mit allerhöchster Suchtgefahr. Denn hat man einmal begonnen mit der Steinschleuder zu schiessen, möchte man diese gar nicht mehr weglegen. Für alle Fans die niemals genug von den witzigen Figuren aus Angry Birds haben können, gibt es auch einige coole Accessoires und Spielsachen zum sammeln. Am besten einfach bei mcshop vorbei schauen und sich durchs Angebot klicken. Ob als lustiger Schlüsselanhänger, als Spielball, als Figuren oder als Plüschtier … Sie können die Angry Birds Figuren stehts dabei haben.

Stundenlanges Arbeiten am Computer ob für die Arbeit oder spasseshalber während der Freizeit, bleibt keineswegs ohne Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden. Muskelverspannungen, Schmerzen an Hand, Ellbogen oder Wirbelsäule sind nur die Vornamen einer ellenlangen Beschwerdensliste. Ein Grossteil der Gesundheitsschäden durch die Bildschirmtätigkeit betrifft ausserdem die Augen. Während des ständigen Fixierens auf den Monitor, stürzt eine Flut von visuellen Reizen auf die Netzhaut der Augen ein. Dies geschieht aber nicht nur bei der konzentrationsabverlangenden Beschäftigung am Bildschirm, sondern auch beim Autofahren oder beim Lesen. Die häufigsten Sehschwierigkeiten treten im Nahbereich auf, was die Gefahr negativer Auswirkungen auf das Wohlbefinden am Arbeitsplatz und damit auch die Leistungsfähigkeit mit sich bringt.

Im modernen Berufsleben gibt es immer mehr Tätigkeiten bei denen die Augenleistung eine zentrale Rolle spielt. Allen voran sind dies natürlich die vielfältigen Einsätze an Computern. Es gibt kaum noch eine Beschäftigung wo nicht mindestens zeitweise die Aufmerksamkeit dem Bildschirm gilt. Auch in Bereichen der Feinmechanik, Uhrmacherei und Elektronik ist die Augenarbeit immer auch Muskelarbeit und führt deshalb zu Ermüdung. Bereits während des Lesens eines kurzen Textes machen die Augen rund 200 ruckartige Bewegungen pro Minute. Solche Sakkaden, wie man sie im Fachjargon nennt, dienen dem Aufsuchen und der Fixierung der zu beobachtenden Objekte.

Zusätzliche Anstrengung erfordert das Einstellen des Sehapparats beim Wechsel der Sehentfernung, die Akkommodation. Normalerweise ist das Auge so eingestellt, dass sich nur weiter entfernte Gegenstände scharf auf der Netzhaut abbilden. Zur Naheinstellung braucht es wiederum Muskelarbeit, denn die Augenlinse wird stärker gewölbt. Mit zunehmendem Alter nimmt die Elastizität der Linse und damit die Akkommodationsleistung ab und es kommt zu Alterssichtigkeit. Dieser Vorgang ist eine völlig natürliche Erscheinung, die sich bei Normalsichtigen meist zwischen dem 40. Und 45. Lebensjahr bemerkbar macht. Beim Lesen müssen sie dann die Texte in grösserem Abstand vor die Augen halten und für anspruchsvolle Sehaufgaben benötigen sie eine bessere Beleuchtung. Dann ist es Zeit für die erste Lesebrille. Die Sehleistung am Arbeitsplatz hängt von verschiedenen Umständen ab. Wie die Forschung festgestellt hat, wirken sich der Grad des Wachseins und die Gemütslage auf die Reaktionszeit der Augenmuskeln aus: ausgeruhte und motivierte Menschen „schalten“ rascher. Die Leistung der Augenmuskeln kann bei Einnahme bestimmter Medikamente beeinträchtigt werden.

Auch wichtig ist der richtige Sehabstand und zwar derjenige, der für die Augen am bequemsten ist. Bei Arbeiten im Nahbereich gibt es grosse Unterschiede von Mensch zu Mensch. Die Streubreite umfasst etwa das Feld zwischen 50 und 150 Zentimetern. Für viele Sehaufgaben sollte also ein Spielraum zur individuellen Wahl angenehmer Arbeitssehdistanzen ermöglicht sein. Eine Hauptrolle für gutes Augenklima spielt die Beleuchtung. Vor allem an Arbeitsplätzen, die nur unzureichendes oder gar kein Tageslicht erhalten, treten häufig Augenbeschwerden auf. Sie lassen sich durch zweckmässiges Kunstlicht vermeiden. Entscheidend ist, dass zwischen Arbeitsplatz und Umgebung keine allzu grossen Helligkeitsunterschiede herrschen. Störend sind Glanzlichter und Spiegelungen auf dem Bildschirm; sie lassen sich durch indirekte Beleuchtung vermeiden oder zumindest vermindern.

Umfragen zeigen, dass gegen drei Viertel der an Bildschirmen arbeitenden Frauen und Männer gelegentlich über Sehbeschwerden klagen, wie Druckgefühl auf den Augen, Augenbrennen bis zur Bindehautentzündung, Lidzittern, Doppeltsehen, Flimmern und verschwimmende Bilder. Ausserdem treten Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen sowie allgemeine Ermüdung auf. Zur Erleichterung der Bildschirmarbeit empfehlen sich folgende Vorkehrungen:

  • Wahl eines Gerätes, dessen Hintergrund nicht zu dunkel ist. Sonst werden die Helligkeitsunterschiede zwischen Umgebung und Bildschirm allzu gross und das Auge bekommt Mühe mit der raschen Hell-Dunkel-Anpassung (Adaptation).
  • Alte Kisten“ zeigen im Gegensatz zu modernen Geräten zuweilen die Unart geringerer Trennschärfe von Zeichen und Hintergrund; ausserdem treten hier gelegentlich Oszillationen auf wodurch das Schriftbild zu flackern scheint.
  • Beim Aufstellen der Bildschirme sollten die Fenster nach Möglichkeit seitlich liegen, also weder im Blickfeld noch im Rücken. Falls es nicht anders geht, Fenster und übermässig helle Wandflächen mit Vorhängen oder Rolläden verdunkeln. Sonst entstehen nämlich zu grosse Helligkeitsunterschiede oder unerwünschte Spiegelungen auf dem Bildschirm.
  • Die Beleuchtung muss seitlich angebracht sein, so dass sich auf dem Schirm keine Lichtreflexe abzeichnen.

Wie alle anderen Leistungserbringer unseres Körpers sind auch die Augen auf ausreichende Vitaminversorgung angewiesen. Als eigentliche „Augenaufsteller“ gelten die Vitamine der B-Gruppe. Daneben ist die genügende Zufuhr von Vitamin A, C und E erforderlich. Und noch ein Gesundheitstipp: viel trinken, denn das beugt die Austrocknung der Sehorgane vor!


Gerade Menschen die täglich stundenlang vor dem Computer sitzen, kennen folgende Symptome zum Teil (leider) nur zu gut: trockene, irritierte Augen, Augenbrennen oder –jucken. Doch längst sind davon nicht nur Büroangestellte betroffen. Immer mehr leiden auch Kinder und Jugendliche am sogenannten Office-Eye-Syndrom, da diese oft sehr lange mit Computer- oder Videogames spielen. Denn bei häufigem und langandauerndem in den Bildschirm starren (sei dies die Leinwand im Kino, der Computer am Arbeitsplatz oder das TV-Gerät zu Hause), verringert sich unsere Blinzelfrequenz.  Weniger Blinzeln führt zu einer trockenen Augenoberfläche, und dies dann logischerweise wiederum zu trockenen Augen.

Neben der Arbeit am Computer können weitere Faktoren das „Austrocknen“  der Augen unterstützen. An oberster Stelle steht sicher die trockene Luft. Denn herrscht in einem Raum eine tiefe Luftfeuchtigkeit, bekommen wir dies nicht nur an unseren Nasenschleimhäuten zu spüren, sondern eben auch an den Augen. Bei tiefer Raumluftfeuchtigkeit werden unsere Augen nämlich viel schneller trocken. Verbinden sich nun diese zwei Faktoren (also Computer und trockene Luft), was in geheizten oder klimatisierten Büros sehr oft der Fall ist, haben wir als Resultat dann eben zu trockene Augen.

Gerade auch KontaktlinsenträgerInnen leiden oft an solchen Problemen. Sollten Sie grosse Unannehmlichkeiten und Beschwerden beim Arbeiten haben, empfiehlt sich in vielen Fällen als einfachste Lösung eine Brille zu tragen. Ansonsten gibt es spezielle Kontaktlinsen für trockene Augen. Diese lassen mehr Sauerstoff durch als herkömmliche Linsen. Zusätzlich kann man zur Befeuchtung der Augen sogenannte künstliche Tränen verwenden. Diese eignen sich übrigens sowohl für KontaktlinsenträgerInnen als auch für BrillenträgerInnen oder einfach ganz allgemein Personen mit trockenen Augen. Diese Augentropfen gibt es als Fläschchen oder Einzel-Ampullen in unterschiedlichen Grössen und Zusammensetzungen von verschiedenen Herstellern. Am besten stets solche Augentropfen dabei haben (oder gleich ein Fläschchen neben den Computer stellen) und zwischendurch immer wieder mal die Augen benetzen.

Dass unsere Augen tagtäglich eine enorme Arbeit leisten, ist vielen nicht bewusst. Doch die visuelle Wahrnehmung ist jener Sinn, welcher vom Menschen am meisten ge- und benutzt wird. Ungefähr 80 Prozent der Informationen der Umwelt gelangen über die Augen in unser Gehirn. Kennt man diese Fakten und Zahlen, erstaunt es wohl niemanden mehr, dass es auch bei unseren Augen zu Ermüdungserscheinungen kommen kann.

Folgende Symptome können Anzeichen von Augenmüdigkeit sein: brennende und juckende Augen, Auftreten von Kopfschmerzen oder ein Verschwimmen der Sicht beispielsweise nach längerem Lesen oder Arbeiten am Computer. Beschleunigt oder verstärkt werden diese Phänomene durch Hektik und Stress, schlechte Luftbedingungen (wie Rauch, Verschmutzung oder zu trockene Luft) und bei vielen von uns auch durch die tägliche Arbeit am Bildschirm. Besonders rasch ermüden die Augen nämlich bei einer andauernden Beanspruchung der Nahsicht, wie es eben gerade beim lesen oder benützen des Computers der Fall ist. Aber nicht nur Berufstätige leiden an Augenmüdigkeit. Denn unsere Augen sind immer am „arbeiten“, auch wenn wir gerade nicht am lesen, TV schauen etc. sind. Damit wir nämlich auf jede Distanz scharf und klar sehen, müssen sich unsere Augen stets anpassen. Man kann sich dies etwa so wie bei einem Fotoapparat vorstellen, bei dem auch jeweils die passende Schärfe eingestellt werden muss.

Um einer allfälligen Müdigkeit der Augen etwas entgegenzuwirken, ist es enorm wichtig die Augen (besonders circa ab 40 Jahren) regelmässig kontrollieren zu lassen. So kann nämlich eine eventuelle Fehlsichtigkeit rasch und effizient korrigiert werden. Tragen Sie deshalb bei Bedarf gerade beim Arbeiten am Computer stets Ihre Brille oder Ihre Kontaktlinsen. Versuchen Sie zudem Ihre Augen immer wieder etwas zu entspannen. Eine gute „Entlastungs-Übung“ ist beispielsweise das in die Ferne blicken. Heben Sie einfach von Zeit zu Zeit die Augen vom Bildschirm und lassen Sie den Blick etwas schweifen (aus dem Fenster, im Büro, in die Weite etc.).

Viele Büroangestellte kennen das: stundenlanges Arbeiten am Bildschirm führt oft zu trockenen Augen und Augenirritationen. Doch in den meisten Fällen lässt sich mit ein paar ganz simplen Massnahmen Abhilfe schaffen.

Oft wurde darüber diskutiert, wie gross ein Bildschirm sein soll um ein möglichst angenehmes Arbeiten zu ermöglichen. Dank neueren Erkenntnissen weiss man nun, dass der Grundsatz je grösser der Bildschirm, desto  weniger anstrengend das Sehen nicht einfach allgemein gültig ist. Denn je nach Anwendungsbereich kann ein zu grosser Bildschirm auch kontraproduktiv sein. Für „normale“ Tätigkeiten am Computer (also zum Beispiel Textanwendungen wie sie in den meisten Büros zum Einsatz kommen) ist ein ca. 15 Zoll Bildschirm ideal. Grössere Bildschirme machen dann Sinn, wenn man häufig mit mehreren Dokumenten gleichzeitig arbeitet, bei Grafikanwendungen oder ähnlichem.

Um ein möglichst angenehmes „Arbeitsklima“ für Ihre Augen zu schaffen ist primär aber nicht die Grösse des Bildschirms entscheidend, sondern der Abstand zwischen Bildschirm und Augen! Die ideale Sehdistanz bewegt sich bei den meisten Menschen zwischen ca. 50 bis 80 Zentimeter (grössere Bildschirme verlangen meist einen etwas grösseren Abstand).

Und  hier einige einfache Tipps und Tricks, die Ihren Augen gut tun werden:

  • Achten Sie auf die richtige Bildschirmauflösung, denn nur so werden die Linien, Bilder und Grafiken scharf dargestellt. (Die Einstellungen betreffend Bildschirmauflösung können Sie an den meisten Computern über die „Systemsteuerung“ ändern).
  • Achte Sie auf die richtige Einstellung von Helligkeit und Kontrast. Unter „richtig“ versteht man aber keinen vorgegebenen, “normierten” Wert. Sie sollten den Bildschirm nach Ihren eigenen Bedürfnissen einstellen (sollte Sie der Bildschirm etwas blenden, ist er zu hell eingestellt; wirkt ein Word-Dokument eher grau, ist er etwas zu dunkel eingestellt).
  • Wählen Sie bei der Textverarbeitung eine Darstellung, welche die gesamte Bildschirmbreite ausnützt und passen Sie die Schriftgrösse Ihren persönlichen Bedürfnissen an.
  • Versuchen Sie bei längerer konzentrierter Bildschirmarbeit bewusst öfter einmal zu blinzeln und den Blick zwischendurch immer wieder vom Computer zu heben und in die „Ferne“  schweifen zu lassen. Denn ein häufiges Problem beim langen Arbeiten am Bildschirm sind trockene Augen (diese lassen sich übrigens ganz einfach mit Augentropfen benetzen).
  • Achten Sie zudem auf die richtige Positionierung Ihres Gerätes: Vermeiden Sie Reflexionen im Bildschirm (d.h. für den Arbeitsplatz des Computers möglichst eine fensterfreie Stelle verwenden) und achten Sie auf eine möglichst gleichmässige und schattenfreie Beleuchtung im Raum.

Sollten Sie dennoch öfters und vor allem langanhaltende Probleme mit Ihren Augen haben, empfiehlt sich einen Spezialisten zu einer genauern Abklärung aufzusuchen.

Heutzutage tragen viel mehr Menschen eine Brille. Achten Sie einmal darauf, wie viele Menschen einem beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit begegnen, die eine Brille tragen. Da sind all jene mit „unsichtbarer“ Sehhilfe, wie den Kontaktlinsen, noch nicht mitgezählt. In der Schweiz sollen ca. 30-50% der jungen Erwachsenen kurzsichtig sein (d.h. sie sehen zwar relativ gut in die Nähe, jedoch schlecht in die Weite). Allgemein spricht man von einer Zunahme an Fehlsichtigkeiten. Woran liegt dies? Werden wir nun bald alle eine Brille tragen?

Es gibt unterschiedliche Hypothesen, welche diese Zunahme an Sehschwächen zu erklären versuchen. So wird beispielsweise oft der Gebrauch des Computers als mögliche Ursache genannt. Schliesslich verbringen wir einen grossen Teil des Tages vor dem Bildschirm (sei dies bei der Arbeit oder in der Freizeit). Aber es gibt auch Erklärungsversuche, welche die veränderte Ernährung (sehr zuckerreich) oder ungenügendes Licht als Gründe heranziehen.

Computer und Bildschirm

Unsere Lebensweise hat sich in den letzen 20 Jahren massiv geändert. Fortschritte in Technik und Technologie haben unseren Alltag, unsere Arbeit, ja unser ganzes Leben beeinflusst. Man denke bloss an die enormen Fortschritte, die es im Bereich Mobiltelefonie und Computer gegeben hat. Heute besitzt so ziemlich jeder einen Computer, ein iPhone oder sonst irgend ein technisches Gerät mit Bildschirm. Am Arbeitsplatz ist die Arbeit mit dem Computer für viele zum alltäglichen geworden. In dieser Veränderung unserer Lebens- und Sehgewohnheiten wird oft die Erklärung für die Zunahme an Fällen von Kurzsichtigkeit gesucht.

Zu viel Zucker…nicht nur ungesund für die Zähne

Die Tatsache, dass wir zu viel Zucker essen, ist allseits bekannt. Ist dies nun aber nicht nur für Gesundheit und Zähne schädlich, sondern auch für unsere Augen? Amerikanische Forscher haben versucht einen Zusammenhang zwischen Ernährung und eintretender Kurzsichtigkeit herzustellen.

Die oben erwähnten Erklärungsversuche haben aber bis heute keine befriedigenden Antworten auf die Frage nach der Ursache von Kurzsichtigkeit liefern können. Heute versucht man vor allem die Forschung im Bereich der Genetik voranzutreiben. Denn Forscher haben herausgefunden, dass die Kurzsichtigkeit mit einem bestimmten Gen in Verbindung gebracht werden kann.

Nun aber zurück zur Frage, ob wir nun bald alle eine Brille oder Kontaktlinsen tragen werden. Es gibt vermutlich heutzutage prozentual gesehen nicht mehr Kurzsichtige als früher. Die steigenden Zahlen an Brillenträgern können damit erklärt werden, dass wir heute viel eher eine Sehschwäche feststellen und korrigieren. Nicht zu letzt deshalb, weil eine gute Sehleistung in unserem Alltag immer wichtiger wird (Autofahren, lesen, Computer etc.).

Der Bildschirm begegnet und begleitet uns tagtäglich. Ob in der Form eines Fernsehers am Feierabend, in der Form eines Computers zu Hause oder bei der Arbeit oder in der etwas kleineren Ausgabe in einem iPhone als allzeitiger Begleiter. Oft sitzen wir stundenlang am Bildschirm, was nicht selten zu trockenen und ermüdeten Augen führen kann. Gegen das mühsame Trockenheitsgefühl können  Augentropfen oder sogenannte künstliche Tränen helfen. Und kleine Entspannungsübungen oder kurze Pausen lassen das ermüdete Auge etwas ausruhen.

… Aber wie steht es mit „Langzeitschäden“? Führt ständiges in den Bildschirm starren zu einer Verschlechterung der Sehfähigkeit?…

Internationale Studien zeigen klar, dass langes Arbeiten am Computer oder langes Sitzen vor einem Monitor keine negativen Auswirkungen auf unsere Sehleistungen haben. Oder anders gesagt, eine Verschlechterung der Sicht hängt nicht vom regelmässigen Benutzen eines Bildschirms ab. Merkt man also beim täglichen Verwenden des Computers, dass die eigene Sehleistung nicht top ist, hat dies nicht im in-den-Bildschirm-sehen selbst die Ursache. Durch den konzentrierten Blick in den Monitor wird uns die Fehlsichtigkeit, also die Schwierigkeit Gegenstände in der Nähe bzw. der Ferne scharf abzubilden, lediglich bewusst oder bemerkbar gemacht. D.h. in kurzen Worten: eine Fehlsichtigkeit ist bereits vorhanden und wird einfach erst durch den Gebrauch des Computers deutlich.

Dennoch sollte man allfällige störende „Auswirkungen“ beim täglichen Gebrauch eines Bildschirms nicht einfach auf die leichte Schulter nehmen. Sollten Sie eine verminderte Sehleistung bei sich feststellen, empfiehlt sich der Besuch beim Optiker. Eine Brille oder Kontaktlinsen können da nämlich weiterhelfen. Weiter empfiehlt es sich den Arbeitsplatz so einzurichten, dass er genügend ausgeleuchtet ist und der Computer in einer für die Augen angenehmen Position aufgestellt wird. Ebenfalls sollten Sie bei längerem Verweilen vor einem Monitor bewusst vermehrt blinzeln um Ihre Augen immer schön befeuchtet zu halten (oder eben zusätzlich die bereits erwähnten Augentropfen verwenden).

Das “moderne” Leben fordert immer mehr vom Menschen, insbesondere aber von unseren Augen. Ein gutes Sehvermögen ist im Zeitalter der “Elektronisierung” (Computer, digitale Anzeigen, iPhone und Organizer spielen eine wichtige Rolle in unserem Alltag) von zentraler Bedeutung. Dank neuen Techniken und verbesserten Materialien können wir unsere Augen heutzutage mit indiviuell angepassten Brillengläsern unterstützen. Auch wer aus unterschiedlichsten Gründen keine Brille tragen möchte/kann, muss nicht auf eine perfekte Sicht verzichten, sondern kann dank Kontaktlinsen seine Sicht optimieren. In den lezten Jahren haben Kontaktlinsen eine ausserordentliche Entwicklung durchlaufen und sind für viele Brillenträger zur gerngesehene Alternative geworden (die alternierende Benutzung von Brille und Linsen sind ebenfalls kein Problem).

Kontaktlinsen

Das menschliche Auge ist so individuell wie der Mensch selbst. Jedes Auge ist anders und einmalig, genauso wie die DNA. So bieten  Kontaktlinsenhersteller heutzutage  die unterschiedlichsten Linsen an. Es gibt weiche oder harte Linsen, Dauertragelinsen, Monatslinsen, Wochenlinsen oder Tageslinsen, Farblinsen oder “Fun”-Linsen etc. Kontaktlinsen bieten, im Vergleich zur Brille, einige entscheidende Vorteile:  sie sind für unsere Mitmenschen kaum sichtbar, schränken das Gesichtsfeld nicht ein, sind angenehmer beim Sport und bieten allgemein mehr Bewegungsfreiheit. Bei der riesigen Auswahl an Linsen  ist es besonders wichtig, die “richtige” Linse für sich zu finden. Deshalb ist ein Besuch bei einem Linsenspezialisten ein absolutes Muss. Wichtig ist ebenfalls die richtigeVerwendung und Pflege der Kontaktlinsen. Hierfür lassen Sie sich ebenfalls von einem Optiker beraten. Denn die Augen sind unser wichtigstes Wahrnehmungsorgan (der Mensch ist stark auf Visuelles ausgerichtet) und sollten deshalb dementsprechend geschützt und gepflegt werden.

Augen und Computer

Wie erwähnt, sind in unserem Leben elektronische Geräte von zentraler Bedeutung. So ist beispielsweise der Computer mittlerweilen für viele von uns zu dem Arbeitsgerät geworden (und begleitet uns meist auch in unserer Freizeit). Langes Arbeiten am Computer kann unsere Augen belasten. Denn beim arbeiten am Bildschirm werden wir gezwungen den Blick auf einen engen Bereich zu konzentrieren. Dies kann zu müden und trockenen Augen, Buchstaben fliessen oder gar Kopfschmerzen führen. Dank einfachen “Grundregeln” der Arbeitsplatz-Einrichtung und kleinen Entspannungsübungen lassen sich die Augen allerdings entlasten. Hier einige “Tricks” um ihre Augen den ganzen Tag fit zu halten:

  • Bei jedem Arbeitsplatz (egal ob Sie mit einem Computer arbeiten oder nicht) sollten Sie auf eine optimale Beleuchtung achten.
  • Wichitg ist ebenfalls, einen genügenden Abstand zwischen Bildschirm und Augen zu halten. Idealerweise sollte dieser Abstand etwa einer Armlänge entsprechen. Achten Sie auch darauf Ihren Computer so zu positionieren, dass er ca. 20 Centimeter unter der horizontalen Blicklinie steht und keine anderen Lichtquellen reflektiert. So können Sie die Anspannung Ihrer Augenmuskeln bereits vermindern.
  • Blicken Sie zwischendurch von Ihrem Bildschirm auf und schauen Sie in die Ferne. Eine gute Entspannungsübung ist das sogenannte “Palmieren” (vom engl. palm für Handfläche). Dabei legt man die Hände (leicht gewölbt) sanft und ohne Druck auf die geschlossenen Augen (die Finger liegen übers Kreuz auf der Stirn), damit kein Licht auf die Augen fällt. Entspannen Sie sich nun und visualisieren Sie im Geiste das schwarze Bild. Am besten halten Sie diese Übung einige Minuten (mindestens aber 1 Minute)  und wiederholen sie im Laufe des Tages mehrmals.
  • Falls Sie bei der Arbeit Kontaktlinsen tragen oder allgemein etwas trockene Augen haben, verwenden Sie am besten Augentropfen. Diese befeuchten die ausgetrockneten Augen. Weiter hilft vermehrtes Blinzeln die Augen feucht zu halten.