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Tag: brille

Der Begriff ist vielen geläufig und vielleicht sind Sie gar selbst Träger/Trägerin einer Brille mit Gleitsichtgläsern. Aber was steckt nun genau hinter diesem Begriff und vor allem, wie „funktionieren“ Gleitsichtgläser?

Gleitsichtgläser sind, kurz und prägnant gesagt, moderne Brillengläser, die dem Betrachter oder der Betrachterin eine scharfe Sicht auf alle Distanzen ermöglichen (also sowohl in die Nähe als auch in die Ferne). Dies ist möglich, da die Gläser in drei „Zonen“, oder Bereiche, aufgeteilt sind: eine obere Zone für die Sicht in die Ferne, eine mittlere Zone für Zwischenentfernungen und eine untere Zone für die Sicht im Nahbereich. Die ersten Gleitsichtgläser wurden Anfang der 1960er Jahre in Frankreich entwickelt. Gleitsichtgläser sind mittlerweilen sehr beliebte und weitverbreitete Brillengläser.

Besonders gut eignen sich Gleitsichtgläser für all jene, die an sogenannter Presbyopie (=Alterssichtigkeit) leiden. Mit zunehmendem Alter verliert die Augenlinse nämlich an Beweglichkeit und kann sich nicht mehr so gut in die Nähe einstellen. Dies führt dann zum Beispiel dazu, dass man die Zeitung immer weiter weg halten muss um noch scharf sehen zu können. Irgendwann kommt dann das berühmte Phänomen der “zu kurzen Arme”, d.h. es ist irgendwann einfach nicht mehr möglich die Arme noch weiter auszustrecken. Spätestens in diesem Fall greift man dann zu einer Lesebrille. Allerdings muss man diese dann für die Sicht in die Ferne jeweils immer wieder abnehmen. Dank einer Gleitsichtbrille fällt dann eben dieses mühsame Auf- und Absetzen der Brille weg und ermöglicht einem eine klare Sicht auf alle Distanzen.

Sollten Sie eher zu den Brillen-Muffeln gehören, gibt’s gute Nachrichten. Es existieren auch Linsen die mehr oder weniger nach dem Prinzip der Gleitsichtgläser funktionieren: sogenannte Multifokal-Linsen. Diese Kontaktlinsen ermöglichen Ihnen eine perfekte Sicht sowohl in die Nähe, als auch in die Ferne und eignen sich somit ideal als Ersatz (oder zur Ergänzung) einer Brille mit Gleitsichtgläsern.

Die Schulzeit! Im Nachhinein erinnert man sich immer gerne daran. Ach, erinnerst du dich noch damals… und dann folgen schöne Kindheitserfahrungen der gemeinsamen Schulzeit und ach, die viele Freizeit die man damals noch geniessen konnte. Man schwelgt in Erinnerungen an Streiche, an Schulausflüge… und das Anstrengende ist längst in Vergessenheit geraten. Für Kinder ist die Schulzeit aber oft eine anstrengende Zeit, und je länger je mehr auch mit einem grossen Druck (seitens der Gesellschaft, der Eltern oder des Umfeldes) verbunden. Man kann die Kinder unterstützen, indem man ihnen eine mögliche Versagensangst nimmt, sie immer wieder für die Schule und das Lernen ganz allgemein motiviert (denn seien wir ehrlich, niemand geht immer gerne zur Schule, Durchhänger sind ganz normal) und ihre Probleme und Bedenken ernst nimmt.

Wenn Kindern das Lernen Schwierigkeiten bereitet, steckt aber oft vorallem eins dahinter: das Sehen. Denn gutes Sehen ist eine sehr zentrale Voraussetzung zum Lernen. Neben einer ungenügenden Sehleistung kann besonders auch eine Winkelfehsichtigkeit der Grund für einen ungenügenden Erfolg in der Schule sein. Die Winkelfehlsichtigkeit, besser bekannt unter dem Ausdruck verstecktes Schielen, kann laut Experten neben allgemeiner Lernschwäche auch Legasthenie (Leseschwäche), Dyskalkulie (Rechenschwäche), ja sogar Hyperaktivität oder Erschöpfungszustände zur Folge haben.

Um solchen Lernschwächen und besonders auch anderen (schwerwiegenden) Folgen entgegenzuwirken, ist es wichtig, dass sowohl die Eltern als auch Betreuungspersonen bei „Auffälligkeiten“ von Kindern richtig reagieren. Und „richtig reagieren“ heisst in diesem Falle die Augen von einem Spezialisten untersuchen zu lassen, gerade eben auch im Hinblick auf eine mögliche Winkelfehlsichtigkeit.

Übrigens können auch erwachsene Personen von einem versteckten Schielen betroffen sein. Und wichtig zu wissen: für eine Korrektur gibt es keine Altersgrenze!!!

Für ein bevorstehendes Vorstellungsgespräch ist die richtige Vorbereitung das A und O für ein erfolgreiches Bestehen! Hat man alle relevanten Unterlagen griffbereit? Kennt man die Firma, bei welcher man sich vorstellen möchte? Ist man auf die klassischen, kniffligen Fragen vorbereitet? Ist der beste Anzug oder das beste Kleid gewaschen und geglättet? Und vor allem, was trage ich auf der Nase?!?!

Es ist nämlich von Wissenschaftlern erwiesen, dass es auch darauf ankommt, ob man eine Brille trägt oder nicht! Und dies hängt wiederum vom Geschlecht ab!

Frauen kommen bei einem Vorstellungsgespräch wohl eher besser zum Zug, wenn sie Brillen tragen. Hier kommen die Adjektive der Brille zum Tragen. Sie implementiert bei einer Frau Wissen, Intelligenz, Selbstbewusstsein und Zuverlässigkeit. Und das ist genau das, was gesucht wird. Das soll aber nicht heissen, dass Frauen beim Vorstellungsgespräch keine Linsen tragen dürfen! Denn ohne Brille kommen die feinen Gesichtszüge zum Zug, welche Vertraulichkeit und Sympathieempfindungen hervorrufen.

Männer kommen bei einem Vorstellungsgespräch besser zum Zug, wenn sie Kontaktlinsen tragen, damit die männlichen, kantigen Gesichtszüge zum Vorschein kommen. Die Brille ist zwar ein Symbol für Intelligenz und Wissen, doch unterstreicht sie bei Männern auch Weiblichkeit und Schüchternheit. Und das ist genau das, was oft NICHT gesucht wird bei einem Mann, egal ob durch das Gespräch eine Frau oder ein Mann führt.

Also, nicht vergessen, es geht nicht nur um den perfekten Leistungsausweis und um den perfekten Sitz der Kleider, sondern auch darum, was man auf der Nase trägt oder eben nicht!

Oder wie sehen Sie das? Wie fühlen Sie sich wohler, wenn Sie etwas Neuem gegenüber stehen? Teilen Sie die Meinungen der Wissenschaftler oder nicht? Wir sind auf Ihre Meinungen gespannt!

Viele Leute wählen die Kontaktlinsen als Alternative zur Brille, da man diese nicht so offensichtlich sieht. Das heisst oft stehen beim Kauf von Kontaktlinsen ästhetische Kriterien im Vordergrund. Doch Kontaktlinsen können weit mehr Vorteile haben, als „gut aussehen“. So würde es beispielsweise keinem Fussballer in den Sinn kommen, mit einer Brille aufs Spielfeld zu treten. Gerade für den Sport oder sonstige Freizeitaktivitäten wählen viele Linsen, da diese nicht wie die Brille unpraktisch sind und keine Verletzungsgefahr bergen. Doch Kontaktlinsen bieten auch weitere Vorteile. Gerade im Winter beschlagen Brillen beim Betreten eines Raumes, dies kann mit Kontaktlinsen nicht geschehen. Weiter geben Kontaktlinsen kein Druckgefühl auf Nase oder Ohren (was aber bei einer gut angepassten Brille auch nicht geschehen sollte!), schränken das Gesichtsfeld nicht ein und können nicht verrutschen.

Dank den enormen Fortschritten in der Kontaktlinsenindustrie sind in den letzten Jahren viele Innovationen auf den Markt gekommen. Mit neuen Materialien, neuen Linsentypen etc. sind immer bessere und präzisere Korrekturen möglich. So können auch Fehlsichtigkeiten mit Astigmatismus (= Hornhautverkrümmung) problemlos mit Kontaktlinsen korrigiert werden. Je nach Fehlsichtigkeit und je nach Anforderungen und Bedürfnissen kann man aus einem breiten Spektrum an formstabilen oder weichen Kontaktlinsen wählen. Weiter gibt es unterschiedliche Austauschsysteme: Tageslinsen, Monatslinsen oder den Mittelweg der 14-Tages-Linsen. Welche Kontaktlinse für Sie die richtige ist, hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Bei der Anschaffung von Linsen empfiehlt sich deshalb dringend der Besuch bei einem Spezialisten. Lassen Sie sich beraten und probieren Sie vor einem Kauf die eine oder andere Kontaktlinse aus.

Die Brille ist weit mehr als bloss praktische Sehhilfe.

Die Mode hat längst auch die Brille „ins Auge gefasst“. Deshalb findet man auch in Sachen Brillen wechselnde Modetrends. Mal soll es besonders dezent und klein sein, dann wiederum auffällig und gross. Momentan ist der Trend relativ offensichtlich: die markanten „Nerd“-Brillen, wie sie umganssprachlich genannt werden, haben seit längerer Zeit auch die Nasen in der Schweiz erobert. Bei einem Brillenkauf sollte man aber nicht nur den aktuellsten Modetrends hinterherrennen. Wichtig ist, dass die Brille zum Gesicht und zum Typ passt. Sonst sieht nämlich die modernste Brille „unpassend“ aus.

Die wenigsten sind sich bewusst, wie nachhaltig eine Brille das Aussehen beeinflussen kann. Je nach Farbe, Form, Grösse und Material kann einem eine Brille „anders“ aussehen und wirken lassen. Eine Brille wirkt also ähnlich wie Kleidung, d.h. sie sagt etwas über unseren Lebensstil und unsere Gewohnheiten aus und unterstreicht unsere Persönlichkeit. Da sie aber mitten in unserem Gesicht „thront“, wirkt sie natürlich viel stärker.

Bei der Auswahl der „richtigen“ Brille ist eine kompetente Beratung sicher hilfreich. Mit einigen Tipps kann man aber auch selbst eine grobe Auswahl treffen. Grundsätzlich gilt, die Brillenform sollte tendenziell entgegengesetzt zur Gesichtsform gewählt werden. So sollte eine Person mit einem eher runden Gesicht nicht unbedingt auch noch eine kugelrunde “John-Lennon” -Brille tragen.

  • Rechteckiges Gesicht: Zu dieser Gesichtsform passen beispielsweise eher grössere, runde Formen. Gerade Brillen im Stil der 60er Jahre schmeicheln diesem Gesicht.
  • Schmales, eher ovales Gesicht: Bei schmalen, ovalen Gesichtern sehen auffälligere Formen besonders gut aus. Betont man dabei die Waagrechte, wirkt das Gesicht etwas fülliger.
  • Rundes Gesicht: Hier eignen sich gerade, eher markante Brillen. Diese setzen einen kontrastreichen Akzent und lassen das Gesicht nicht noch zusätzlich rund aussehen.
  • Kantiges Gesicht: Wer ein eher kantiges Gesicht hat, kann zwischen verschiedenen Brillenformen wählen. Runde, geschwungene Brillen wirken eher fein und weiblich. Markante, eckige Fassungen wirken selbstbewusst und geben dem Gesicht eine gewisse Stärke und Präsenz.

Am aller wichtigsten ist aber, dass Sie sich in der Brille schön und wohl fühlen. Denn nur dann werden Sie Ihre Brille gerne tragen und daran lange Freude haben.

Für all jene, die nicht so gerne eine Brille tragen, gibt es natürlich auch die Alternative der Kontaktlinsen. Es ist übrigens auch kein Problem beides zu haben und je nach Outfit oder Lust und Laune mal die Brille und mal die Kontaktlinsen zu tragen. Ganz wie Sie möchten!

Viele von Ihnen kennen das vielleicht. Eigentlich sehen wir noch ganz gut, die Strassenbeschilderung lesen wir problemlos, auch am Computerbildschirm ist noch alles scharf und klar…aber irgendwie meint man manchmal trotzdem etwas schlechter zu sehen als „früher“. Braucht man nun gleich zum Optiker rennen und sich eine Brille kaufen? Die Antwort darauf ist ziemlich einfach: Ja, ein Besuch beim Spezialisten ist sicher ratsam (ob ein Brillenkauf ratsam ist, wird sich dort rasch herausstellen). Denn die Korrektur einer Fehlsichtigkeit, auch einer kleinen, empfiehlt sich sehr. So vermeiden Sie unnötige Ermüdungserscheinungen der Augen und zum Teil auch eine weitere Verschlechterung der Sehleistung (oder zumindest eine Verlangsamung dieser).

Wie sieht’s nun aber mit dem Kauf einer Brille aus? Kann ich einfach eine vorgefertigte Brille kaufen, wie sie auch in den meisten Kaufhäusern zu sehr günstigen Preisen erhältlich ist? Hier sind sich die Experten einig: Beim Kauf solcher „fertig Brillen“ ist grosse Vorsicht geboten. Denn es ist sehr selten der Fall, dass die tatsächlich benötigten Korrekturwerte diesen genormten Werten der vorgefertigten Brillen entsprechen. Bei den meisten Personen ist nämlich der Grad der Fehlsichtigkeit keinesfalls auf beiden Augen gleich (Es gibt sogar Menschen, welche auf einem Auge Kurz- auf dem anderen Weitsichtig sind. Dies kann von einer „fertig Brille“ auf keinen Fall berücksichtigt werden). Deshalb empfiehlt sich eine Beratung bei einem Fachmann. Denn Ihre Brille werden Sie nur dann tragen, wenn sie auch wirklich etwas nützt.

Das gleiche gilt übrigens auch für Kontaktlinsen. Zwar gibt es heutzutage viele Online-Shops, welche Kontaktlinsen zu günstigen Konditionen anbieten. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten. Legt man sich zum ersten Mal Kontaktlinsen zu, empfiehlt sich ein Besuch beim Spezialisten. Denn das Angebot an Kontaktlinsen ist enorm und für einen Laien ziemlich unübersichtlich. Denn es geht nicht nur darum, die richtige Stärke zu bestimmen (welche übrigens selten den Werten der Brillengläser entsprechen), sondern auch den für jeden individuell am geeignetsten Linsentyp zu finden (Monatslinsen, Tageslinsen etc.). Sind Sie hingegen ein erfahrener Linsenträger/eine erfahrene Linsenträgerin, können Sie selbstverständlich problemlos Ihre Einkäufe im Internet tätigen. Achten Sie aber stets darauf, Ihre Linsen bei einem seriösen Anbieter zu kaufen und wenden Sie sich bei Problemen (wie plötzlicher Unverträglichkeit etc.) trotzdem an einen Spezialisten.

Heutzutage tragen viel mehr Menschen eine Brille. Achten Sie einmal darauf, wie viele Menschen einem beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit begegnen, die eine Brille tragen. Da sind all jene mit „unsichtbarer“ Sehhilfe, wie den Kontaktlinsen, noch nicht mitgezählt. In der Schweiz sollen ca. 30-50% der jungen Erwachsenen kurzsichtig sein (d.h. sie sehen zwar relativ gut in die Nähe, jedoch schlecht in die Weite). Allgemein spricht man von einer Zunahme an Fehlsichtigkeiten. Woran liegt dies? Werden wir nun bald alle eine Brille tragen?

Es gibt unterschiedliche Hypothesen, welche diese Zunahme an Sehschwächen zu erklären versuchen. So wird beispielsweise oft der Gebrauch des Computers als mögliche Ursache genannt. Schliesslich verbringen wir einen grossen Teil des Tages vor dem Bildschirm (sei dies bei der Arbeit oder in der Freizeit). Aber es gibt auch Erklärungsversuche, welche die veränderte Ernährung (sehr zuckerreich) oder ungenügendes Licht als Gründe heranziehen.

Computer und Bildschirm

Unsere Lebensweise hat sich in den letzen 20 Jahren massiv geändert. Fortschritte in Technik und Technologie haben unseren Alltag, unsere Arbeit, ja unser ganzes Leben beeinflusst. Man denke bloss an die enormen Fortschritte, die es im Bereich Mobiltelefonie und Computer gegeben hat. Heute besitzt so ziemlich jeder einen Computer, ein iPhone oder sonst irgend ein technisches Gerät mit Bildschirm. Am Arbeitsplatz ist die Arbeit mit dem Computer für viele zum alltäglichen geworden. In dieser Veränderung unserer Lebens- und Sehgewohnheiten wird oft die Erklärung für die Zunahme an Fällen von Kurzsichtigkeit gesucht.

Zu viel Zucker…nicht nur ungesund für die Zähne

Die Tatsache, dass wir zu viel Zucker essen, ist allseits bekannt. Ist dies nun aber nicht nur für Gesundheit und Zähne schädlich, sondern auch für unsere Augen? Amerikanische Forscher haben versucht einen Zusammenhang zwischen Ernährung und eintretender Kurzsichtigkeit herzustellen.

Die oben erwähnten Erklärungsversuche haben aber bis heute keine befriedigenden Antworten auf die Frage nach der Ursache von Kurzsichtigkeit liefern können. Heute versucht man vor allem die Forschung im Bereich der Genetik voranzutreiben. Denn Forscher haben herausgefunden, dass die Kurzsichtigkeit mit einem bestimmten Gen in Verbindung gebracht werden kann.

Nun aber zurück zur Frage, ob wir nun bald alle eine Brille oder Kontaktlinsen tragen werden. Es gibt vermutlich heutzutage prozentual gesehen nicht mehr Kurzsichtige als früher. Die steigenden Zahlen an Brillenträgern können damit erklärt werden, dass wir heute viel eher eine Sehschwäche feststellen und korrigieren. Nicht zu letzt deshalb, weil eine gute Sehleistung in unserem Alltag immer wichtiger wird (Autofahren, lesen, Computer etc.).

Beim Sport gilt es nicht nur die richtige Ausrüstung zu haben, wie beispielsweise das passende Schuhwerk fürs Joggen, den optimalen Schutz beim Rollerbladen oder die zweckmässige Bekleidung für jegliche Sportart. Eine gute Sicht ist ebenso entscheidend für den Erfolg und Spass im Sport, besonders aber auch für die Sicherheit. Denn unsere Augen kontrollieren unsere Bewegungen. Eine Fehlsicht kann also unsere Leistungen vermindern und besonders auch das Verletzungsrisiko erhöhen. Deshalb gehört die passende Brille genauso zur Sportausrüstung!

Nun gilt es besonders eine Sehhilfe zu finden, welche den besonderen Anforderungen der ausgeübten Sportart gerecht wird. Steht beispielsweise das Laufen an oberster Stelle im Sportprogramm, empfiehlt sich eine eher leichte Brille mit Sonnenschutz. Beim Wandern muss die Brille den grossen Helligkeitsunterschieden (Licht und Schatten) gerecht werden. Fährt man hingegen viel mit dem Rennrad oder einfach dem Velo, sollte die Brille auch gleich von lästigen Insekten schützen, welche einem durch den Fahrtwind in die Augen kommen könnten. Im Schnee oder am Meer muss hingegen ein besonders guter UV-Schutz her. Eine einfache Sonnenbrille reicht da meistens nicht mehr.

Eine gute Alternative zur Brille bieten natürlich Kontaktlinsen. Diese haben zudem den Vorteil, dass sie das Blickfeld nicht eingrenzen. Weiter eignen sich Kontaktlinsen besonders für jene Sportarten, bei denen eine Brille eher ein Verletzungsrisiko darstellen könnte. Zum Beispiel bei Ballsportarten wie Hand- oder Fussball. Aber auch bei Sportarten bei denen man zum Schutz einen Helm trägt (z.B. Eishockey) und die Brille eher stören würde oder aber auch Wassersportarten, empfehlen sich Kontaktlinsen.

Am besten überlegen Sie sich genau, wofür genau Sie eine Sehhilfe brauchen und lassen sich von einem Fachmann dazu beraten.

…Und dann viel Spass beim „spörteln“! :-)

Kurzsichtigkeit, oder auch Myopie genannt, ist eine weit verbreitete Fehlsichtigkeit. Ist jemand kurzsichtig, so sieht er oder sie nahegelegene Objekte scharf. Je weiter aber etwas entfernt ist, desto unklarer wird dessen Abbildung für den Betrachter/die Betrachterin.

Schon seit längerem ist bekannt, dass das Entstehen einer Kurzsichtigkeit in vielen Fällen auf eine familiäre “Vorbelastung” zurückzuführen ist. Das heisst mit anderen Worten, hat jemand kurzsichtige Eltern, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass man selbst einmal eine Sehschwäche bekommt. Wie gesagt war diese Tatsache (beruhend vor allem aus Erfahrungen aus der Praxis) schon länger bekannt. Allerdings haben Forscher noch nicht so lange herausgefunden, weshalb das so ist. Schuld an der Kurzsichtigkeit soll nämlich ein ganz bestimmtes Gen sein, welches den Namen RASGRF1 trägt. Genau dieses Gen soll die Ursache für eine Prädisposition für Kurzsichtigkeit sein.

Das Gen RASGRF1 spielt beim Wachstum des Auges eine wichtige Rolle. Ist nun dieses Gen defekt, tritt Kurzsichtigkeit auf. Auf diese Ergebnisse ist man anhand einer Studie mit 4000 Zwillingen und mehr als 10‘000 weiteren Testpersonen, mit gesunden oder sehschwachen Augen, gekommen. Aus dieser Erkenntnis wollen die Forscher nun weitere Fortschritte in der Behandlung von Kurzsichtigkeit erzielen. So soll es in Zukunft möglich sein, eine solche Sehschwäche nicht mehr mit Brille oder Kontaktlinsen korrigieren zu müssen. Dem Problem soll es nämlich an ganz anderer Stelle „an den Kragen“ gehen. Kurzsichtige Erwachsene sollen von ihrer Kurzsichtigkeit geheilt werden, indem das defekte RASGRF1 durch ein funktionstüchtiges „ersetzt“ werden soll. Weiter soll ein Medikament entwickelt werden, welches die Weitervererbung der Veranlagung zu Kurzsichtigkeit stoppen kann. Bei den Eltern würde eine Pille die Wirkung des defekten Gens aufheben. So wäre eine normale Augenentwicklung bei den Sprösslingen möglich.

Klingt sehr spannend. Wir sind gespannt und warten ab, was die Zukunft uns bringt. Natürlich werden Sie hier sofort über weitere News dazu informiert!

Gutes Sehen ist für uns alle von ausserordentlicher Wichtigkeit. Unser Alltag basiert zu einem Grossteil auf unseren optischen Leistungen (denn die Augen sind unsere wichtigsten Sinnesorgane): das 20-Minuten lesen am Morgen in Tram oder Zug, die Anforderungen an unsere Augen bei der Arbeit, der Kinobesuch am Feierabend etc. Unsere Augen sind von morgens bis abends aktiv und müssen Tag für Tag enorm viel Leisten. Dies gilt nun ganz besonders auch für Kinderaugen!

Eine ungenügende Sehschärfe kann nämlich nicht nur zu den üblichen Ermüdungserscheinungen (wie schwere Augen, Kopfschmerzen und Verspannungen) und einer allgemeinen schlechteren Sehleistung führen. Besonders bei Kindern kann sich eine Fehlsichtigkeit (oft auch schon eine geringe) auch auf die schulischen Leistungen auswirken. So kann beispielsweise für ein Kind mit ungenügender Sehleistung die Schulstunde zur Last werden, da es das entfernt geschriebene auf dem Hellraumprojektor oder der Wandtafel nicht lesen kann. Dann liegt ein scheuer Blick in Nachbars Heft nahe, um wenigstens von ihm abschreiben zu können. Dies kann dann zu einem unruhigen Unterricht führen (unterstützt durch allfälliges nachfragen, „he, kannst du das lesen?“ oder „was heisst das?“) und allfällige Konsequenzen für den armen „Unruhestifter“ haben.

Um die Kinder vor Leistungsabfällen aber auch vor physischen Beschwerden (wie eben Kopfschmerzen etc.) zu bewahren, liegt es besonders an den Eltern die „Augen offen zu halten“. Lassen Sie sich von einem Spezialisten beraten und scheuen Sie einen Besuch mit Ihren Sprösslingen beim Augenarzt nicht. Heute gibt es nämlich eine Vielzahl an Möglichkeiten um eine Sehschwäche optimal zu korrigieren. So gibt es neben den „normalen“ Kinderbrillen auch bereits für Kinder korrigierte Sonnenbrillen, extra Sportbrillen oder auch Kontaktlinsen. Da die Möglichkeiten sehr gross sind, ist es wichtig sie individuell auf jedes Kind (seinen Sehfehler, seine Lebensweise, seine Freizeitaktivitäten etc.) anzupassen.

Hinter dem Wort „Weitsichtigkeit“ (in Fachkreisen wird auch von Übersichtigkeit, Hyperopie oder Hypermetropie gesprochen) versteckt sich eine Fehlsichtigkeit, bei der besonders das scharfe Erkennen von Gegenständen aus nächster Nähe schwierig fällt. Genauer gesagt gelingt es bei der Betrachtung eines Gesichtes, eines Bildes oder eines Gegenstandes aus sehr kurzer Entfernung nicht, das Licht stark genug zu bündeln. Somit entsteht auf der Netzhaut (= spezielles Nervengewebe auf der hinteren Augeninnenseite) kein scharfes Abbild des Gesehenen. Beim Betrachten von Dingen in weiterer Ferne tritt dieses Problem meist nicht auf, d.h. in der „Ferne“ scheint alles klar und scharf.

Meist wird eine Übersichtigkeit nicht sofort erkannt. Denn je nach Alter des Betroffenen kann diese ziemlich gut selbst auskorrigiert werden. Durch dauerndes Anspannen der Augenmuskeln kann man nämlich die Linse so verändern, dass die Weitsichtigkeit ausgeglichen wird. So ist scharfes Sehen zwar möglich, allerdings muss sich der Sehende dabei ziemlich anstrengen. Je jünger man ist, desto leichter fällt es einem. Dennoch sollte eine Weitsichtigkeit mit einer passenden Brille oder Kontaktlinsen korrigiert werden (bei Weitsichtigen ist die Dioptrien-Stärkenangabe übrigens im „+“ Bereich).

Stetes anstrengen der Augenmuskeln führt nämlich in vielen Fällen zu Kopfschmerzen und Erschöpfungs-Gefühlen,   aber auch zu Augenschmerzen oder gar Entzündungen und Reizungen.  Auf längere Zeit empfiehlt sich deshalb eine „Selbstkorrektur“ sicherlich nicht. Denn man sollte niemals an den Augen sparen!!! Besonders bei Kindern sollte auf keinen Fall auf eine Brille zur Korrektur verzichtet werden. Denn der stete „Selbst“-Ausgleich der Weitsichtigkeit kann besonders im Kindsalter ein Einwärtsschielen bewirken und auch zu bleibenden Schäden der Augen führen. Eine Abklärung der Sehfähigkeit empfiehlt sich also (besonders) auch bei Kindern im (Vor-)Schulalter.

Zur Korrektur einer Übersichtigkeit eignen sich einerseits Brillen, andererseits aber auch Kontaktlinsen, welche in den letzten Jahren immer beliebter wurden (nicht zu letzt, da sich auch das Angebot vergrössert und verbessert hat). Bei einer Brille ist zu beachten: je stärker die Korrektur ist, desto dicker werden die Brillengläser. Zum Glück hat es auch im Bereich der Brillengläser und Brillengläsermaterialien in den letzen Jahren enorme Fortschritte gegeben. So muss man heute auch mit einer starken Plus-Korrektur nicht mehr mit sogenannten Flaschenböden herumlaufen.

Trotz des teils noch relativ milden Wetters steht eins fest: die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Dies bringt auch mehr Dunkelheit mit sich. Am Sonntag 31. Oktober 2010 wird dann die Uhr wiederum auf Winterzeit zurückgestellt. Dies beschert uns zwar am Morgen einen bereits (relativ) hellen Arbeitsweg. Am Abend ist es dann für die meisten von uns auf dem Heimweg aber ziemlich Dunkel. Für all jene die mit dem Auto unterwegs sind, heisst dies beim Fahren gleich doppelt aufpassen. Kommen dann im Verlaufe des Winters noch Nebel,  Glätte und Schnee dazu, ist es ganz besonders wichtig, dass man sich voll und ganz auf die eigene Sehkraft verlassen kann. Dazu gehört neben einer kritischen Selbsteinschätzung  natürlich auch ein regelmässiger Check beim Fachmann.

Denn im Dämmerlicht oder in der Dunkelheit sind schlecht sehende Personen besonders gefährdet. Bei schlechten oder düsteren Lichtverhältnissen verstärken sich Sehprobleme. Es kann also gut sein, dass einem tagsüber das Autofahren ohne Brille keine Mühe bereitet. Nachts braucht man dann aber eine leichte Sehhilfe.

Mit einem einfachen „Test“ können Sie ihre eigene Sehfähigkeit leicht überprüfen (Achtung: dies schliesst aber einen richtigen Untersuch beim Fachmann keinesfalls aus!!!). Bei einer guten Sehleistung sollte man die Beschriftung von beispielsweise Autobahn-Ausfahrtsschildern aus einer Entfernung von 100 Metern problemlos lesen können. Je schlechter nun Ihre Sicht ist, bzw. je grösser die Fehlsichtigkeit, desto näher müssen Sie heranfahren, um die Beschriftung klar lesen zu können.

Noch ein kleiner Tipp: als Kontaktlinsenträger empfiehlt es sich stets eine „Ersatzbrille“ im Auto zu haben. So kommen Sie auch dann sicher nach Hause,  sollten Sie einmal „Probleme“ mit Ihren Kontaktlinsen haben, wie beispielsweise müde und ausgetrocknete Augen nach einem langen Arbeitstag. Gegen das lästige Gefühl von trockenen und gereizten Augen helfen übrigens Augentropfen. Diese gibt es auch in praktischen Ampullen und finden somit Platz in jeder Jacken- oder Handtasche uns sind stets griffbereit.

Unglaublich: Sommerkinder sind häufiger kurzsichtig! Was für Sie völlig absurd und fernab jeglicher Realität klingt, ist tatsächlich wahr. Eine Israelische Studie beweist diese überraschende Tatsache. Für einmal hat es auch seine Vorteile im Winter geboren zu werden, auch wenn der Geschenksegen durch das Zusammentreffen mit allen möglichen Festtagen häufig etwas dürftiger ausfallen kann. Dafür haben die Wintergeborenen oftmals gesündere Augen und dies ist ja wohl ein viel grösseres Geschenk als ein üppiger, überfüllter Gabentisch. Eine grossangelegte Studie aus Israel beweist, dass das Risiko kurzsichtig zu werden statistisch signifikant höher ist, wenn man im Juni oder Juli das Licht der Welt erblickt. Israelische Augenärzte glauben, dass das zusätzliche, üppige Licht während diesen Sommermonaten verantwortlich gemacht werden muss für dieses Phänomen.

Überall auf der Welt ist die Kurzsichtigkeit stark im Vormarsch, ob in den Schulklassen in Asien, Afrika oder Europa Brillen- oder Kontaktlinsenträger gehören meistens zur Tagesordnung. An vielen Orten übersteigt die Anzahl an Sehgeschwächten gegenüber Besitzer von gesunden Augen die 90%-Marke und bildet somit die absolute Mehrheit.  Spekulationen über die Ursachen dieser Tendenz sind schon lange im Umlauf. Einige Forscher vermuten eine genetische Komponente, welche durch zusätzliche Umweltfaktoren wie zum Beispiel welchen Beruf man ausübt oder welchen Bildungsstand man besitzt, verstärkt wird. Eine langjährige Diskussion ist auch die Entstehung von Kurzsichtigketi durch Licht.

Die Myopie, oder eben Kurzsichtigkeit entsteht durch einen zu lang gebauten Augapfel im Verhältnis zur Gesamtbrechkraft. Die eintreffenden Lichtstrahlen werden von der Hornhaut und der Linse so gebrochen, dass der Brennpunkt vor der Netzhautebene liegt. Dies bewirkt einen optischen Abbildungsfehler und resultiert darin, dass weit entfernte Objekte schlechter gesehen werden als nahe gelegene. Betroffene Personen brauchen für die Fernsicht oft eine Brille, sehen hingegen bis ins Alter auf kurze Distanz kurz. Die Studie aus Israel beschäftigte sich mit der Entstehung der Kurzsichtigkeit über mehrere Jahre hinweg.

Israelische Ärzte untersuchten insgesamt 276’911 Jugendliche beider Geschlechter. Anlässlich des obligatorischen Militärdienstes wurde auch die Brechkraft der Augen genaustens untersucht. 29.9% der Untersuchten wurden als kurzsichtig klassifiziert. Durch den Vergleich der Geburtsmonate ergab sich das erstaunliche Resultat, dass mittlere und schwere Kurzsichtigkeiten bei jenen jungen Menschen am häufigsten vorkommen, die im Juni oder Juli geboren wurden. Die tiefsten Kurzsichtigkeitsraten fand man allerdings bei Winterkindern, die in den Monaten Dezember und Januar auf die Welt kamen.

Spezialisten führen dieses Phänomen auf die Rolle des Melanins zurück. Die Bildung von Melanin, welches den Tag-Nacht-Rhythmus bei Menschen und Tieren steuert, wird durch zusätzliches Tageslicht gehemmt. Bei Untersuchungen an Tieren fand man heraus, dass übermässige Lichtexposition das Längenwachstum des Augapfels fördern und sie dadurch kurzsichtig macht. Bis jetzt ist weiterhin unklar auf den das üppige Sommerlicht während den Monaten Juni und Juli primär wirkt, ob auf das Neugeborene direkt oder indirekt auf die Mutter des ungeborenen Kindes und deren Melaninsystem.

Durch die Erforschung der Ursachen der Myopie versucht man diesem ansteigenden Phänom auf die Spur zu kommen, welches oft auch ökonomisch  tragende Folgen für die Betroffenen hat. Eine Korrektur der Kurzsichtigkeit kostet die USA jährlich mehr als 5 Milliarden Dollar. Vor allem für sehr stark Kurzsichtige ist das Problem durch die Anpassung einer Brille noch lange nicht gelöst. Häufig sind sie gefährdet eine Netzhautablösung zu erleiden, die einen operativen Eingriff benötigt.

Lichtunabhängige Risiken, die bei der Studie zusätzlich zum Vorschein kamen, stellten zum einen das weibliche Geschlecht und zum andern der Bildungsstand dar. Jugendliche, die mehr als 12 Jahre lang die Schulbank gedrückt haben, hatten ein fast doppelt so grosses Risiko Kurzsichtigkeiten auszubilden. In dieser Hinsicht ist die Kurzsichtigkeit bei weitem nicht nur eine optische Belästigung, sie ist eine Krankheit, deren Ursachen unbedingt weiter erforscht werden müssen.

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Zu viel Sonne ist nicht nur für unsere Haut, sondern auch für unsere Augen ungesund, ja gar schädlich. Deshalb ist neben der obligaten Sonnencreme eine gute Sonnenbrille ein absolutes Muss.  Aber Vorsicht vor „schlechten“ Sonnenbrillen! Denn nicht überall wo UV-Schutz „draufsteht“, ist auch wirklich UV-Schutz „drin“. Leider bieten nicht alle auf dem Markt erhältlichen Sonnenbrillen  einen wirkungsvollen Schutz vor Sonnenlicht und den schädlichen UV-Strahlen. Achten Sie deshalb bei einem Einkauf unbedingt auf fachgerechte Beratung in einem Optiker-Geschäft.

Vermeiden Sie unbedingt Billig-Sonnenbrillen, welche oft eine minderwertige Qualität  aufweisen und dementsprechend das Auge nur ungenügend vor UV-Strahlen schützen können. Man kann allerdings nicht Pauschalisieren und einfach sagen  „billig gleich schlecht“. Denn Preis und Farbe der Gläser sagen im Grunde noch nichts über die effektive Qualität der Gläser aus.  Allerdings ist es für einen Laien schwierig abzuschätzen, welche Gläser nun schützen und welche nicht. Am geeignetsten sind Sonnenbrillen mit dem Label 100 Prozent UV bis 400 Nanometer. Lassen Sie sich aber nicht von falschen Etiketten übers Ohr hauen und sparen Sie deshalb lieber nicht an Ihren Augen!

Beim Kauf  sollten Sie neben der Qualität selbstverständlich auch aufs Design achten. Denn heutzutage ist die Sonnenbrille ein schickes modisches Accessoire und erhältlich in allen Grössen, Formen und Farben. So ist bestimmt für jeden Geschmack etwas dabei und das Tragen wird Ihnen gleich viel mehr Spass und Freude bereiten. Achten Sie darauf je nach Verwendung die passende Brille zu kaufen: So benötigen unsere Augen im Schnee oder am Strand einen intensiveren Schutz. Weiter sollten Sie die Farbtönung der Brillengläser beachten. Zu braune, graue, rote oder grüne Gläser können beispielsweise die Farbwahrnehmung verfälschen und sind deshalb besonders für den Strassenverkehr ungeeignet. Denn damit sieht man Signalfarben nicht gut und erkennt diese dementsprechend nicht rechtzeitig.

Wichtig ist auch ein angenehmer Sitz Ihrer Sonnenbrille. Für einen optimalen Sonnenschutz sollte sie weder kneifen, drücken oder rutschen. Kleiner Tipp: Verwenden Sie bei längerer Sonnenaussetzung unbedingt auch eine geeignete Kopfbedeckung, wie einen Sonnenhut oder ähnliches. Einerseits vermeiden Sie damit eine zu intensive Strahlung auf Ihren Kopf, andererseits kann so Ihren Augen zusätzlich etwas Schatten gespendet werden.

Das “moderne” Leben fordert immer mehr vom Menschen, insbesondere aber von unseren Augen. Ein gutes Sehvermögen ist im Zeitalter der “Elektronisierung” (Computer, digitale Anzeigen, iPhone und Organizer spielen eine wichtige Rolle in unserem Alltag) von zentraler Bedeutung. Dank neuen Techniken und verbesserten Materialien können wir unsere Augen heutzutage mit indiviuell angepassten Brillengläsern unterstützen. Auch wer aus unterschiedlichsten Gründen keine Brille tragen möchte/kann, muss nicht auf eine perfekte Sicht verzichten, sondern kann dank Kontaktlinsen seine Sicht optimieren. In den lezten Jahren haben Kontaktlinsen eine ausserordentliche Entwicklung durchlaufen und sind für viele Brillenträger zur gerngesehene Alternative geworden (die alternierende Benutzung von Brille und Linsen sind ebenfalls kein Problem).

Kontaktlinsen

Das menschliche Auge ist so individuell wie der Mensch selbst. Jedes Auge ist anders und einmalig, genauso wie die DNA. So bieten  Kontaktlinsenhersteller heutzutage  die unterschiedlichsten Linsen an. Es gibt weiche oder harte Linsen, Dauertragelinsen, Monatslinsen, Wochenlinsen oder Tageslinsen, Farblinsen oder “Fun”-Linsen etc. Kontaktlinsen bieten, im Vergleich zur Brille, einige entscheidende Vorteile:  sie sind für unsere Mitmenschen kaum sichtbar, schränken das Gesichtsfeld nicht ein, sind angenehmer beim Sport und bieten allgemein mehr Bewegungsfreiheit. Bei der riesigen Auswahl an Linsen  ist es besonders wichtig, die “richtige” Linse für sich zu finden. Deshalb ist ein Besuch bei einem Linsenspezialisten ein absolutes Muss. Wichtig ist ebenfalls die richtigeVerwendung und Pflege der Kontaktlinsen. Hierfür lassen Sie sich ebenfalls von einem Optiker beraten. Denn die Augen sind unser wichtigstes Wahrnehmungsorgan (der Mensch ist stark auf Visuelles ausgerichtet) und sollten deshalb dementsprechend geschützt und gepflegt werden.

Augen und Computer

Wie erwähnt, sind in unserem Leben elektronische Geräte von zentraler Bedeutung. So ist beispielsweise der Computer mittlerweilen für viele von uns zu dem Arbeitsgerät geworden (und begleitet uns meist auch in unserer Freizeit). Langes Arbeiten am Computer kann unsere Augen belasten. Denn beim arbeiten am Bildschirm werden wir gezwungen den Blick auf einen engen Bereich zu konzentrieren. Dies kann zu müden und trockenen Augen, Buchstaben fliessen oder gar Kopfschmerzen führen. Dank einfachen “Grundregeln” der Arbeitsplatz-Einrichtung und kleinen Entspannungsübungen lassen sich die Augen allerdings entlasten. Hier einige “Tricks” um ihre Augen den ganzen Tag fit zu halten:

  • Bei jedem Arbeitsplatz (egal ob Sie mit einem Computer arbeiten oder nicht) sollten Sie auf eine optimale Beleuchtung achten.
  • Wichitg ist ebenfalls, einen genügenden Abstand zwischen Bildschirm und Augen zu halten. Idealerweise sollte dieser Abstand etwa einer Armlänge entsprechen. Achten Sie auch darauf Ihren Computer so zu positionieren, dass er ca. 20 Centimeter unter der horizontalen Blicklinie steht und keine anderen Lichtquellen reflektiert. So können Sie die Anspannung Ihrer Augenmuskeln bereits vermindern.
  • Blicken Sie zwischendurch von Ihrem Bildschirm auf und schauen Sie in die Ferne. Eine gute Entspannungsübung ist das sogenannte “Palmieren” (vom engl. palm für Handfläche). Dabei legt man die Hände (leicht gewölbt) sanft und ohne Druck auf die geschlossenen Augen (die Finger liegen übers Kreuz auf der Stirn), damit kein Licht auf die Augen fällt. Entspannen Sie sich nun und visualisieren Sie im Geiste das schwarze Bild. Am besten halten Sie diese Übung einige Minuten (mindestens aber 1 Minute)  und wiederholen sie im Laufe des Tages mehrmals.
  • Falls Sie bei der Arbeit Kontaktlinsen tragen oder allgemein etwas trockene Augen haben, verwenden Sie am besten Augentropfen. Diese befeuchten die ausgetrockneten Augen. Weiter hilft vermehrtes Blinzeln die Augen feucht zu halten.