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Tag: augen

Dass unsere Augen tagtäglich eine enorme Arbeit leisten, ist vielen nicht bewusst. Doch die visuelle Wahrnehmung ist jener Sinn, welcher vom Menschen am meisten ge- und benutzt wird. Ungefähr 80 Prozent der Informationen der Umwelt gelangen über die Augen in unser Gehirn. Kennt man diese Fakten und Zahlen, erstaunt es wohl niemanden mehr, dass es auch bei unseren Augen zu Ermüdungserscheinungen kommen kann.

Folgende Symptome können Anzeichen von Augenmüdigkeit sein: brennende und juckende Augen, Auftreten von Kopfschmerzen oder ein Verschwimmen der Sicht beispielsweise nach längerem Lesen oder Arbeiten am Computer. Beschleunigt oder verstärkt werden diese Phänomene durch Hektik und Stress, schlechte Luftbedingungen (wie Rauch, Verschmutzung oder zu trockene Luft) und bei vielen von uns auch durch die tägliche Arbeit am Bildschirm. Besonders rasch ermüden die Augen nämlich bei einer andauernden Beanspruchung der Nahsicht, wie es eben gerade beim lesen oder benützen des Computers der Fall ist. Aber nicht nur Berufstätige leiden an Augenmüdigkeit. Denn unsere Augen sind immer am „arbeiten“, auch wenn wir gerade nicht am lesen, TV schauen etc. sind. Damit wir nämlich auf jede Distanz scharf und klar sehen, müssen sich unsere Augen stets anpassen. Man kann sich dies etwa so wie bei einem Fotoapparat vorstellen, bei dem auch jeweils die passende Schärfe eingestellt werden muss.

Um einer allfälligen Müdigkeit der Augen etwas entgegenzuwirken, ist es enorm wichtig die Augen (besonders circa ab 40 Jahren) regelmässig kontrollieren zu lassen. So kann nämlich eine eventuelle Fehlsichtigkeit rasch und effizient korrigiert werden. Tragen Sie deshalb bei Bedarf gerade beim Arbeiten am Computer stets Ihre Brille oder Ihre Kontaktlinsen. Versuchen Sie zudem Ihre Augen immer wieder etwas zu entspannen. Eine gute „Entlastungs-Übung“ ist beispielsweise das in die Ferne blicken. Heben Sie einfach von Zeit zu Zeit die Augen vom Bildschirm und lassen Sie den Blick etwas schweifen (aus dem Fenster, im Büro, in die Weite etc.).

In der heutigen Zeit, die extrem visuell orientiert ist, gelten die Augen nicht ohne Grund als wichtigstes Sinnesorgan.

Täglich erbringen unsere Augen Höchstleistungen, oft ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Unser Sehorgan befindet sich in den sogenannten Augenhöhlen des Schädels. ‚Augenhöhle‘ tönt sehr simpel, ist es aber eigentlich gar nicht. Denn diese werden von sieben Schädelknöchelchen zusammen gebildet. Augen sind sehr sensible Organe, die sowohl auf Ungereimtheiten des eigenen Körpers als auch auf Einwirkungen der Umwelt reagieren können.

Die Augenhöhle wird durch den Augapfel ausgefüllt. Was wir letztlich vom Auge sehen ist eigentlich nur ein kleiner Teil des Ganzen. Das Auge besteht aus unzähligen kleinen Komponenten, welche alle zusammen dafür verantwortlich sind, das wir schlussendlich unsere Umwelt  „sehen“. Wobei was wir sehen streng genommen nicht immer der Realität entspricht. Denn unsere Augen liefern keine fixfertigen Bilder, sondern lediglich Informationen in Form von Punkten, welche dann im Gehirn zu Bildern ausformuliert werden. Oft ist es nun aber so, dass unser „Kopf“ die Wahrnehmung durch gespeicherte Erinnerungen und bereits vorhandenes Wissen ergänzt. Dies zeigt sich zum Beispiel manchmal auch in Beobachtungsbeschreibungen oder Zeugenaussagen, die nach einiger Zeit auch anders oder zum Teil widersprüchlich ausfallen können.

Also immer schön Augen auf…

Wussten Sie, dass nachts alle Menschen farbenblind sind?!

Für das Sehen in der Nacht sind nämlich im Gegensatz zum Sehen am Tag andere Sinneszellen im Auge verantwortlich. Am Tag, also wenn es hell ist, sehen wir mit den sogenannten Zapfen. Diese Zapfen ermöglichen uns das ganze Farbspektrum zu sehen. Ist es nun aber dunkel, passiert folgendes: die Netzhaut realisiert das Fehlen von Licht und schaltet von den Zapfen auf die sogenannten Stäbchen um. Diese sind aber nur in der Lage verschiedene Helligkeitsnuancen zu unterscheiden. Das heisst, an unser Gehirn werden nicht mehr unterschiedliche Farben gemeldet, sonder lediglich verschiedene Graustufen. Und deshalb sind sprichwörtlich nachts eben alle Katzen grau.

Die Sonnenbrille ist ja längst zum modischen Accessoire geworden und man/frau trägt seine Brille gerne zur Schau. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass die primäre Funktion einer Sonnenbrille, wie der Name ja bereits verrät, der Schutz unserer Augen vor der Sonne und den schädlichen UV-Strahlen ist. Die meisten Erwachsenen sind sich diesem (hoffentlich!) bewusst. Allerdings vernachlässigt man oft den Sonnenschutz bei Kinderaugen. Doch gerade bei unseren Kleinen ist er ganz besonders wichtig. Denn die Kinder verbringen oft mehr Zeit im Freien und somit an der Sonne. Doch noch viel entscheidender ist, dass Kinderaugen viel lichtdurchlässiger als Erwachsenenaugen sind. Dadurch sind sie natürlich auch viel lichtempfindlicher. Dies ist bedingt durch die Entwicklung unserer Augen: erst ab etwa 10-12 Jahren filtert nämlich die Linse die UVA- und UVB-Strahlen heraus. Das bedeutet, bei einem Neugeborenen oder einem Kleinkind die schädlichen UV-Strahlen ungefiltert auf die Netzhaut gelangen. Weiter ist bei Kindern mit schwacher Pigmentierung, also zum Beispiel bei Kindern mit blonden Haaren und blauen/grünen Augen, die schädliche Wirkung er Sonnenstrahlen noch stärker.

Informieren Sie sich deshalb bei einem Spezialisten. Es gibt viele sehr gute und zudem noch süsse Kindersonnenbrillen.

Die Brille ist weit mehr als bloss praktische Sehhilfe.

Die Mode hat längst auch die Brille „ins Auge gefasst“. Deshalb findet man auch in Sachen Brillen wechselnde Modetrends. Mal soll es besonders dezent und klein sein, dann wiederum auffällig und gross. Momentan ist der Trend relativ offensichtlich: die markanten „Nerd“-Brillen, wie sie umganssprachlich genannt werden, haben seit längerer Zeit auch die Nasen in der Schweiz erobert. Bei einem Brillenkauf sollte man aber nicht nur den aktuellsten Modetrends hinterherrennen. Wichtig ist, dass die Brille zum Gesicht und zum Typ passt. Sonst sieht nämlich die modernste Brille „unpassend“ aus.

Die wenigsten sind sich bewusst, wie nachhaltig eine Brille das Aussehen beeinflussen kann. Je nach Farbe, Form, Grösse und Material kann einem eine Brille „anders“ aussehen und wirken lassen. Eine Brille wirkt also ähnlich wie Kleidung, d.h. sie sagt etwas über unseren Lebensstil und unsere Gewohnheiten aus und unterstreicht unsere Persönlichkeit. Da sie aber mitten in unserem Gesicht „thront“, wirkt sie natürlich viel stärker.

Bei der Auswahl der „richtigen“ Brille ist eine kompetente Beratung sicher hilfreich. Mit einigen Tipps kann man aber auch selbst eine grobe Auswahl treffen. Grundsätzlich gilt, die Brillenform sollte tendenziell entgegengesetzt zur Gesichtsform gewählt werden. So sollte eine Person mit einem eher runden Gesicht nicht unbedingt auch noch eine kugelrunde “John-Lennon” -Brille tragen.

  • Rechteckiges Gesicht: Zu dieser Gesichtsform passen beispielsweise eher grössere, runde Formen. Gerade Brillen im Stil der 60er Jahre schmeicheln diesem Gesicht.
  • Schmales, eher ovales Gesicht: Bei schmalen, ovalen Gesichtern sehen auffälligere Formen besonders gut aus. Betont man dabei die Waagrechte, wirkt das Gesicht etwas fülliger.
  • Rundes Gesicht: Hier eignen sich gerade, eher markante Brillen. Diese setzen einen kontrastreichen Akzent und lassen das Gesicht nicht noch zusätzlich rund aussehen.
  • Kantiges Gesicht: Wer ein eher kantiges Gesicht hat, kann zwischen verschiedenen Brillenformen wählen. Runde, geschwungene Brillen wirken eher fein und weiblich. Markante, eckige Fassungen wirken selbstbewusst und geben dem Gesicht eine gewisse Stärke und Präsenz.

Am aller wichtigsten ist aber, dass Sie sich in der Brille schön und wohl fühlen. Denn nur dann werden Sie Ihre Brille gerne tragen und daran lange Freude haben.

Für all jene, die nicht so gerne eine Brille tragen, gibt es natürlich auch die Alternative der Kontaktlinsen. Es ist übrigens auch kein Problem beides zu haben und je nach Outfit oder Lust und Laune mal die Brille und mal die Kontaktlinsen zu tragen. Ganz wie Sie möchten!

Viele von Ihnen kennen das vielleicht. Eigentlich sehen wir noch ganz gut, die Strassenbeschilderung lesen wir problemlos, auch am Computerbildschirm ist noch alles scharf und klar…aber irgendwie meint man manchmal trotzdem etwas schlechter zu sehen als „früher“. Braucht man nun gleich zum Optiker rennen und sich eine Brille kaufen? Die Antwort darauf ist ziemlich einfach: Ja, ein Besuch beim Spezialisten ist sicher ratsam (ob ein Brillenkauf ratsam ist, wird sich dort rasch herausstellen). Denn die Korrektur einer Fehlsichtigkeit, auch einer kleinen, empfiehlt sich sehr. So vermeiden Sie unnötige Ermüdungserscheinungen der Augen und zum Teil auch eine weitere Verschlechterung der Sehleistung (oder zumindest eine Verlangsamung dieser).

Wie sieht’s nun aber mit dem Kauf einer Brille aus? Kann ich einfach eine vorgefertigte Brille kaufen, wie sie auch in den meisten Kaufhäusern zu sehr günstigen Preisen erhältlich ist? Hier sind sich die Experten einig: Beim Kauf solcher „fertig Brillen“ ist grosse Vorsicht geboten. Denn es ist sehr selten der Fall, dass die tatsächlich benötigten Korrekturwerte diesen genormten Werten der vorgefertigten Brillen entsprechen. Bei den meisten Personen ist nämlich der Grad der Fehlsichtigkeit keinesfalls auf beiden Augen gleich (Es gibt sogar Menschen, welche auf einem Auge Kurz- auf dem anderen Weitsichtig sind. Dies kann von einer „fertig Brille“ auf keinen Fall berücksichtigt werden). Deshalb empfiehlt sich eine Beratung bei einem Fachmann. Denn Ihre Brille werden Sie nur dann tragen, wenn sie auch wirklich etwas nützt.

Das gleiche gilt übrigens auch für Kontaktlinsen. Zwar gibt es heutzutage viele Online-Shops, welche Kontaktlinsen zu günstigen Konditionen anbieten. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten. Legt man sich zum ersten Mal Kontaktlinsen zu, empfiehlt sich ein Besuch beim Spezialisten. Denn das Angebot an Kontaktlinsen ist enorm und für einen Laien ziemlich unübersichtlich. Denn es geht nicht nur darum, die richtige Stärke zu bestimmen (welche übrigens selten den Werten der Brillengläser entsprechen), sondern auch den für jeden individuell am geeignetsten Linsentyp zu finden (Monatslinsen, Tageslinsen etc.). Sind Sie hingegen ein erfahrener Linsenträger/eine erfahrene Linsenträgerin, können Sie selbstverständlich problemlos Ihre Einkäufe im Internet tätigen. Achten Sie aber stets darauf, Ihre Linsen bei einem seriösen Anbieter zu kaufen und wenden Sie sich bei Problemen (wie plötzlicher Unverträglichkeit etc.) trotzdem an einen Spezialisten.

Obwohl es im Oktober zum Teil doch recht mild war, ist es nun soweit: es ist tiefer Herbst!  Die Blätter sind langsam nicht mehr bunt, sondern fallen braun und welk zu Boden. Regenschauer und Herbststürme beginnen langsam aber sicher und auch der graue Nebel wird wohl immer mehr zu einem treuen Begleiter. Obwohl es draussen kalt ist, soll man drinnen nicht frieren müssen. Deshalb wird bei uns geheizt, damit es im Inneren angenehm ist. Heizungsluft bedeutet aber neben der gewünschten Wärme vor allem eins: trockene Luft! Diese macht nicht nur Haut und Haaren zu schaffen. Trockene Luft wirkt sich nämlich auch auf unsere Augen aus, da diese ebenfalls trockener werden und sich dann öfter unangenehm und kratzig anfühlen.

Im Gegensatz zu ungeheizten Räumen haben geheizte Räume nämlich eine wesentlich tiefere Luftfeuchtigkeit. Damit nun also die Wintermonate nicht zu Trockenen-Augen-Monaten werden, gibt’s ein altbekanntes „Heilmittelchen“: Augentropfen.

Augentropfen sind ein künstlicher Tränenersatz, welcher unsere Tränenflüssigkeit bei der Befeuchtung unterstützt. Tritt ein unangenehm trockenes Gefühl ein, einfach ein paar Tröpfchen ins Auge träufeln und schon werden Sie sich besser fühlen. Auf dem Markt finden Sie verschiedenste Augentropfen und künstliche Tränenflüssigkeiten. Diese gibt es meistens als kleine Fläschchen oder Einzelampullen. Die Ampullen haben den Vorteil, dass sie einerseits problemlos überall hin mitgenommen werden können. Andererseits brauchen Sie sich keine Sorgen wegen Verfalldatum, Verschmutzung und Hygiene etc. zu machen, da die Ampullen nach einmaliger Anwendung entsorgt werden.

Als kleiner Tipp: Versuchen Sie geheizte Räume regelmässig gründlich zu lüften (das Stichwort lautet kurz aber intensiv, bei zu langem Lüften geht nämlich die ganze Wärme verloren und man heizt sozusagen aus dem Fenster. Und dies ist sowohl für die Umwelt als auch für’s eigene Portemonnaie nicht sehr gut), dies tut zu dem nicht nur den trockenen Augen gut. Etwas Sauerstoff lässt einen gleich wieder viel konzentrierter weiterarbeiten. Und noch ein Tipp: bei Computerarbeiten immer wieder mal zwischendurch die Augen entspannen (zum Beispiel vom Bildschirm aufschauen und etwas in der Ferne betrachten etc.).

Dass die Augen der Spiegel zu unserer Seele sein sollen, ist seit jeher allseits bekannt. Aber wussten Sie auch, dass unsere Augen ein Spiegel für unsere Gesundheit, oder präziser gesagt  für die Gesundheit unseres Gehirns sein sollen?!?

Laut der Zeitschrift New Scientist haben Wissenschaftler (unter anderem der Universität von Auckland in Neuseeland) herausgefunden, dass sich in unseren Augen einige Krankheiten und Erkrankungen wie Alzheimer, Multiple Sklerose oder eine Vergrösserung von Hirntumoren „diagnostizieren“ lassen. Oder vielleicht etwas anders ausgedrückt, sich diese zumindest irgendwie in unseren Augen äussern würden. Dies soll deshalb möglich sein, weil unsere Augen ja durch Nerven, die sogenannten Sehnerven, auf direktem Weg mit unserem Hirn verbunden sind. Somit würden sich jegliche „Erkrankungen“ oder auch einfach signifikante Veränderungen im Gehirn auf irgendeine Art und Weise auch direkt auf die Augen auswirken. Mit Hilfe einer Art „optischen Ultraschalls“ soll eben diese Erkennung der Krankheiten im Auge möglich sein. Laut Studien dieser Wissenschaftler würden sich erste Symptome von Neuroerkrankungen oft in den Sehleistungen der erkrankten Patienten zeigen.

Ob’s tatsächlich stimmt, wird die Wissenschaft in Zukunft zeigen. Ähnliche Annahmen hat man nämlich bereits in den 1980er Jahren gemacht. Damals war die Technik/die Wissenschaft aber noch nicht genug weit um die Augen auch tatsächlich mit diesem  „optischen Ultraschall“ zu untersuchen. Fortschritte in Technik und Wissenschaft sind in den letzen 30 Jahren aber enorm gewesen und werden es vermutlich auch in den nächsten 30 Jahren sein. Man darf also gespannt sein.

Trotz des teils noch relativ milden Wetters steht eins fest: die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Dies bringt auch mehr Dunkelheit mit sich. Am Sonntag 31. Oktober 2010 wird dann die Uhr wiederum auf Winterzeit zurückgestellt. Dies beschert uns zwar am Morgen einen bereits (relativ) hellen Arbeitsweg. Am Abend ist es dann für die meisten von uns auf dem Heimweg aber ziemlich Dunkel. Für all jene die mit dem Auto unterwegs sind, heisst dies beim Fahren gleich doppelt aufpassen. Kommen dann im Verlaufe des Winters noch Nebel,  Glätte und Schnee dazu, ist es ganz besonders wichtig, dass man sich voll und ganz auf die eigene Sehkraft verlassen kann. Dazu gehört neben einer kritischen Selbsteinschätzung  natürlich auch ein regelmässiger Check beim Fachmann.

Denn im Dämmerlicht oder in der Dunkelheit sind schlecht sehende Personen besonders gefährdet. Bei schlechten oder düsteren Lichtverhältnissen verstärken sich Sehprobleme. Es kann also gut sein, dass einem tagsüber das Autofahren ohne Brille keine Mühe bereitet. Nachts braucht man dann aber eine leichte Sehhilfe.

Mit einem einfachen „Test“ können Sie ihre eigene Sehfähigkeit leicht überprüfen (Achtung: dies schliesst aber einen richtigen Untersuch beim Fachmann keinesfalls aus!!!). Bei einer guten Sehleistung sollte man die Beschriftung von beispielsweise Autobahn-Ausfahrtsschildern aus einer Entfernung von 100 Metern problemlos lesen können. Je schlechter nun Ihre Sicht ist, bzw. je grösser die Fehlsichtigkeit, desto näher müssen Sie heranfahren, um die Beschriftung klar lesen zu können.

Noch ein kleiner Tipp: als Kontaktlinsenträger empfiehlt es sich stets eine „Ersatzbrille“ im Auto zu haben. So kommen Sie auch dann sicher nach Hause,  sollten Sie einmal „Probleme“ mit Ihren Kontaktlinsen haben, wie beispielsweise müde und ausgetrocknete Augen nach einem langen Arbeitstag. Gegen das lästige Gefühl von trockenen und gereizten Augen helfen übrigens Augentropfen. Diese gibt es auch in praktischen Ampullen und finden somit Platz in jeder Jacken- oder Handtasche uns sind stets griffbereit.

Der Bildschirm begegnet und begleitet uns tagtäglich. Ob in der Form eines Fernsehers am Feierabend, in der Form eines Computers zu Hause oder bei der Arbeit oder in der etwas kleineren Ausgabe in einem iPhone als allzeitiger Begleiter. Oft sitzen wir stundenlang am Bildschirm, was nicht selten zu trockenen und ermüdeten Augen führen kann. Gegen das mühsame Trockenheitsgefühl können  Augentropfen oder sogenannte künstliche Tränen helfen. Und kleine Entspannungsübungen oder kurze Pausen lassen das ermüdete Auge etwas ausruhen.

… Aber wie steht es mit „Langzeitschäden“? Führt ständiges in den Bildschirm starren zu einer Verschlechterung der Sehfähigkeit?…

Internationale Studien zeigen klar, dass langes Arbeiten am Computer oder langes Sitzen vor einem Monitor keine negativen Auswirkungen auf unsere Sehleistungen haben. Oder anders gesagt, eine Verschlechterung der Sicht hängt nicht vom regelmässigen Benutzen eines Bildschirms ab. Merkt man also beim täglichen Verwenden des Computers, dass die eigene Sehleistung nicht top ist, hat dies nicht im in-den-Bildschirm-sehen selbst die Ursache. Durch den konzentrierten Blick in den Monitor wird uns die Fehlsichtigkeit, also die Schwierigkeit Gegenstände in der Nähe bzw. der Ferne scharf abzubilden, lediglich bewusst oder bemerkbar gemacht. D.h. in kurzen Worten: eine Fehlsichtigkeit ist bereits vorhanden und wird einfach erst durch den Gebrauch des Computers deutlich.

Dennoch sollte man allfällige störende „Auswirkungen“ beim täglichen Gebrauch eines Bildschirms nicht einfach auf die leichte Schulter nehmen. Sollten Sie eine verminderte Sehleistung bei sich feststellen, empfiehlt sich der Besuch beim Optiker. Eine Brille oder Kontaktlinsen können da nämlich weiterhelfen. Weiter empfiehlt es sich den Arbeitsplatz so einzurichten, dass er genügend ausgeleuchtet ist und der Computer in einer für die Augen angenehmen Position aufgestellt wird. Ebenfalls sollten Sie bei längerem Verweilen vor einem Monitor bewusst vermehrt blinzeln um Ihre Augen immer schön befeuchtet zu halten (oder eben zusätzlich die bereits erwähnten Augentropfen verwenden).

Unglaublich: Sommerkinder sind häufiger kurzsichtig! Was für Sie völlig absurd und fernab jeglicher Realität klingt, ist tatsächlich wahr. Eine Israelische Studie beweist diese überraschende Tatsache. Für einmal hat es auch seine Vorteile im Winter geboren zu werden, auch wenn der Geschenksegen durch das Zusammentreffen mit allen möglichen Festtagen häufig etwas dürftiger ausfallen kann. Dafür haben die Wintergeborenen oftmals gesündere Augen und dies ist ja wohl ein viel grösseres Geschenk als ein üppiger, überfüllter Gabentisch. Eine grossangelegte Studie aus Israel beweist, dass das Risiko kurzsichtig zu werden statistisch signifikant höher ist, wenn man im Juni oder Juli das Licht der Welt erblickt. Israelische Augenärzte glauben, dass das zusätzliche, üppige Licht während diesen Sommermonaten verantwortlich gemacht werden muss für dieses Phänomen.

Überall auf der Welt ist die Kurzsichtigkeit stark im Vormarsch, ob in den Schulklassen in Asien, Afrika oder Europa Brillen- oder Kontaktlinsenträger gehören meistens zur Tagesordnung. An vielen Orten übersteigt die Anzahl an Sehgeschwächten gegenüber Besitzer von gesunden Augen die 90%-Marke und bildet somit die absolute Mehrheit.  Spekulationen über die Ursachen dieser Tendenz sind schon lange im Umlauf. Einige Forscher vermuten eine genetische Komponente, welche durch zusätzliche Umweltfaktoren wie zum Beispiel welchen Beruf man ausübt oder welchen Bildungsstand man besitzt, verstärkt wird. Eine langjährige Diskussion ist auch die Entstehung von Kurzsichtigketi durch Licht.

Die Myopie, oder eben Kurzsichtigkeit entsteht durch einen zu lang gebauten Augapfel im Verhältnis zur Gesamtbrechkraft. Die eintreffenden Lichtstrahlen werden von der Hornhaut und der Linse so gebrochen, dass der Brennpunkt vor der Netzhautebene liegt. Dies bewirkt einen optischen Abbildungsfehler und resultiert darin, dass weit entfernte Objekte schlechter gesehen werden als nahe gelegene. Betroffene Personen brauchen für die Fernsicht oft eine Brille, sehen hingegen bis ins Alter auf kurze Distanz kurz. Die Studie aus Israel beschäftigte sich mit der Entstehung der Kurzsichtigkeit über mehrere Jahre hinweg.

Israelische Ärzte untersuchten insgesamt 276’911 Jugendliche beider Geschlechter. Anlässlich des obligatorischen Militärdienstes wurde auch die Brechkraft der Augen genaustens untersucht. 29.9% der Untersuchten wurden als kurzsichtig klassifiziert. Durch den Vergleich der Geburtsmonate ergab sich das erstaunliche Resultat, dass mittlere und schwere Kurzsichtigkeiten bei jenen jungen Menschen am häufigsten vorkommen, die im Juni oder Juli geboren wurden. Die tiefsten Kurzsichtigkeitsraten fand man allerdings bei Winterkindern, die in den Monaten Dezember und Januar auf die Welt kamen.

Spezialisten führen dieses Phänomen auf die Rolle des Melanins zurück. Die Bildung von Melanin, welches den Tag-Nacht-Rhythmus bei Menschen und Tieren steuert, wird durch zusätzliches Tageslicht gehemmt. Bei Untersuchungen an Tieren fand man heraus, dass übermässige Lichtexposition das Längenwachstum des Augapfels fördern und sie dadurch kurzsichtig macht. Bis jetzt ist weiterhin unklar auf den das üppige Sommerlicht während den Monaten Juni und Juli primär wirkt, ob auf das Neugeborene direkt oder indirekt auf die Mutter des ungeborenen Kindes und deren Melaninsystem.

Durch die Erforschung der Ursachen der Myopie versucht man diesem ansteigenden Phänom auf die Spur zu kommen, welches oft auch ökonomisch  tragende Folgen für die Betroffenen hat. Eine Korrektur der Kurzsichtigkeit kostet die USA jährlich mehr als 5 Milliarden Dollar. Vor allem für sehr stark Kurzsichtige ist das Problem durch die Anpassung einer Brille noch lange nicht gelöst. Häufig sind sie gefährdet eine Netzhautablösung zu erleiden, die einen operativen Eingriff benötigt.

Lichtunabhängige Risiken, die bei der Studie zusätzlich zum Vorschein kamen, stellten zum einen das weibliche Geschlecht und zum andern der Bildungsstand dar. Jugendliche, die mehr als 12 Jahre lang die Schulbank gedrückt haben, hatten ein fast doppelt so grosses Risiko Kurzsichtigkeiten auszubilden. In dieser Hinsicht ist die Kurzsichtigkeit bei weitem nicht nur eine optische Belästigung, sie ist eine Krankheit, deren Ursachen unbedingt weiter erforscht werden müssen.

Noch ist es nicht so weit. Wir haben ja kaum den Sommer hinter uns gelassen und wollen nun zuerst einmal den Herbst geniessen. Denn selbstverständlich lieben wir alle den Sommer, das laue Wetter, das draussen sein… Aber seien wir ehrlich, auch der Herbst hat durchaus seine schönen Seiten. Ein Spaziergang im herbstlichen Walde beispielsweise ist eine wahre Farbenpracht und erst noch gut für unsere Gesundheit. Und was gibt es schöneres, als es sich mit seinen Liebsten im Wohnzimmer gemütlich zu machen, während draussen ein heftiger Herbstwind bläst…und dazu vielleicht noch ein paar heisse „Maroni“ geniessen.

Doch ehe man sich versieht ist bereits Winter und die Skisaison beginnt…und wieder hat man nicht genügend früh damit begonnen, seine Ausrüstung zusammenzustellen oder auf Vordermann zu bringen. Dann heisst es schnell Skis wachsen, neue Skibekleidung kaufen… und was ist mit der Brille?!?

Denn die Augen mit einer guten Sonnenbrille zu schützen ist im Schnee ebenso wichtig wie am Meer. Weiter ist eine gute Sicht beim Schneesport eine Grundvoraussetzung (neben guter körperlicher Fitness und einer den Verhältnissen angepassten Fahrweise) für ein sicheres Ski- oder Snowboard-Fahren. Am besten lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten. Denn der richtige UV-Schutz und die geeignete Gläserfarbe erleichtern Ihnen nicht nur die Sicht im Schnee, sondern schützen Ihre Augen auch vor schädlichen UV-Strahlen. Denn der Schnee reflektiert das Licht, ebenso wie im Sommer der Sand am Meer, und somit sind unsere Augen einer besonders starken Bestrahlung ausgesetzt. Tragen Sie deshalb stets eine Sonnenbrille und achten Sie darauf, dass diese Sie auch vor seitlich einfallenden Sonnenstrahlen schützt.

Folgende Grundregel gilt bei den Gläserfarben: sehr dunkle Brillen eignen sich im Gletscher, oder anders gesagt, sollten Sie lediglich bei sehr extremen Lichtverhältnissen eine dunkle Sonnenbrille tragen. Bläuliche Gläser eignen sich nicht besonders im Schnee und können eher zu einer Verschlechterung der Sicht führen. Gelbliche Gläser hingegen verbessern Ihre Sicht bei kontrastarmen Sichtverhältnissen. Das heisst beispielsweise bei Nebel oder Dämmerlicht.

Die Netzhaut, auch bekannt mit dem Fachausdruck Retina, besteht aus feinem Gewebe. Sie liegt auf der seitlichen und hinteren Innenseite des Augapfels und ist, sehr vereinfacht ausgedrückt, eigentlich der Teil des Auges, der uns das „Sehen“ ermöglicht, d.h. für das Entstehen der Bilder verantwortlich ist. Und das läuft etwa folgendermassen ab: in der Netzhaut werden Licht-Impulse (welche durch das ins Auge eintretende Licht verursacht werden) in Elektronische-Impulse umgewandelt. Diese Impulse gelangen dann über den Sehnerv in unser Gehirn. Dort angekommen werden die gelieferten Informationen verarbeitet (natürlich geschehen alle hier beschriebenen Schritte in Sekundenbruchteilen). Das Ergebnis: wir sehen ein Bild!

Da die Netzhaut nicht fest mit ihrer Unterlage verwachsen ist, sondern sozusagen wie ein feines Netz auf dem Inneren des Augapfels liegt, kann sie sich ablösen. Tritt dieser Fall ein, führt dies einen Unterbruch der Zufuhr an Nährstoffen mit sich, was wiederum eine Verminderung des Sehvermögens zur Folge hat. Nimmt jemand Blitze oder gar dunkle oder rote Flecken im Gesichtsfeld war, kann dies auf einen Riss oder mehrere Risse in der Netzhaut hindeuten.

Wichtig ist, dass der Unterbruch der Versorgung so kurz wie möglich ist. Das heisst, eine Netzhautbeschädigung sollte so schnell wie möglich diagnostiziert und behandelt werden.  Denn je länger die Zufuhr an Nährstoffen unterbrochen ist, desto mehr kann sie ihre Funktionen verlieren. Um allfällige Schäden in Grenzen zu halten oder gar ganz beheben zu können, sollte man sofort beim Auftreten obengenannter Symptome mit einer ärztlichen Fachperson Kontakt aufnehmen.

Eine teilweise abgelöste Netzhaut wird heutzutage meist mit einer kleinen Operation oder einem Laser-Eingriff behandelt. Dabei wird versucht, den abgelösten Teil der Netzhaut an seiner Unterlage zu befestigen.

Das Gefühl trockener Augen kennen viele unter uns. Schliesslich verlangt unser Alltag viel von unseren Augen (Computer, Lesen, TV…). Weiter sind sie praktisch den ganzen Tag lang aktiv und müssen stets optimal „funktionieren“.  Es gibt nicht eine Ursache für trockene Augen. Oft sind es verschiedene Faktoren die Zusammenspielen. Beispielsweise sind trockene Räume (sei dies im Sommer durch eine Klimaanlage oder im Winter durchs Heizen verursacht) ein häufiger Faktor, der das Austrocknen der Augen fördert. Weitere häufige Ursachen sind längeres Arbeiten am Computer oder häufiges Lesen. Aber auch hormonelle Veränderungen in zunehmendem Alter, Allergien, oder bei gewissen Menschen das Tragen von Kontaktlinsen, können weitere Gründe dafür sein.

Um dieses lästige Gefühl bei trockenen Augen loszuwerden, reichen in den meisten Fällen Augentropfen, welche sozusagen als künstliches Tränenersatzmittel fungieren. Dank dieser zusätzlichen Befeuchtung verschwinden die klassischen Symptome bei trockenen Augen (wie jucken oder ein sandiges Gefühl) meist sofort. Sollten die Beschwerden jedoch im Verlaufe des nächsten Tages nicht weniger werden, empfiehlt es sich der Sache auf den Grund zu gehen, um eine allfällige Erkrankung des Auges ausschliessen zu können.

Folgende Tipps können Ihnen bei der Verwendung von Augentropfen, oder sogenannten künstlichen Tränen, von Nutzen sein:

Ganz wichtig ist das Händereinigen! Dies gilt nicht nur beim Verwenden von Augentropfen, sondern ganz allgemein. Gewöhnen Sie sich an, jedesmal die Hände zu waschen, bevor Sie sich ins oder ans Auge fassen. Damit vermeiden Sie, dass Schmutz oder allfällige Bakterien ins Auge gelangen.

Das Eintröpfeln gelingt am besten, wenn Sie sich mit einer Hand das Unterlied leicht nach unten ziehen und dann sachte einige Tropfen in den äusseren Bereich des Auges geben. Wiederholen Sie dies auch am anderen Augen und schliessen Sie dann beide Augen, um ein optimales Verteilen der Flüssigkeit zu ermöglichen.

Unbedingt beachten sollten Sie, dass der Tropfansatz niemals das Auge berührt. Weiter sollten geöffnete Augentropfen-Fläschchen nicht zu lange verwendet werden. Falls Sie die Tropfen also nicht unbedingt täglich verwenden, eignen sich kleinere Ampullen besonders gut. Diese haben zudem den Vorteil, dass Sie dank ihrer kleinen Grösse auch einfach überallhin mitgenommen werden können.

Die Bindehautentzündung (medizinischer Fachausdruck „Konjunktivitis“) zählt mit unter zu den häufigsten Augenerkrankungen. In den meisten Fällen ist diese ungefährlich und kann einfach und schnell behandelt werden. Allerdings kann in einzelnen Fällen auch fachkundige, ärztliche Hilfe nötig sein.

Die Bindehaut, oder lateinisch Tunica conjunctiva, hat die Aufgabe unsere Augen vor schädlichen Fremdkörpern und Reizstoffen sowie vor Infektionen zu schützen. Doch die Bindehaut ist selbst ziemlich empfindlich und somit leicht reizbar. Typische Symptome einer solchen Entzündung ist ein Fremdkörpergefühl im Auge, Brennen, vermehrter Tränenfluss oder gar Schmerzen. Äusserlich ist dies besonders an den  vermehrt roten Augen zu erkennen (durch eine Verstärkte Durchblutung entsteht nämlich eine Augenrötung).

Um es gar nicht erst zu einer Bindehautentzündung kommen zu lassen, können einige vorbeugende Massnahmen befolgt werden. So sollten Sie bei bereits gereizten Augen unbedingt verrauchte Räume und starken Luftzug oder Wind vermeiden. Weiter ist das Tragen einer geeigneten „Brille“ ratsam: bei Sonneneinstrahlung sollten Sie auf keinen Fall auf eine Sonnenbrille verzichten; im Schwimmbad empfiehlt sich eine Schwimmbrille; beim Aufenthalt im Schnee hingegen eine Skibrille etc. Und „last but not least“ schützt ein intakter Tränenfilm Ihre Bindehaut. Deshalb sollten Sie stets darauf achten, diesen Schutzfilm aufrechtzuerhalten. Dies ist heute dank den auf dem Markt erhältlichen Produkten wie Augentropfen und künstlichen Tränenflüssigkeiten kein Problem mehr.

Sollte es dennoch einmal zu einer Entzündung der Bindehaut kommen, lässt sich diese in den meisten Fällen relativ rasch behandeln. In ganz leichten Fällen helfen meist einfach künstliche Tränen. Ist die Entzündung auf Grund einer Allergie entstanden, stehen meist verschiedene antiallergische Produkte zur Verfügung. Sollte es sich um eine bakterielle Entzündung handeln, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren. Und Vorsicht:  Bindehautentzündungen sind sehr ansteckend. Vermeiden Sie deshalb Augenreiben und waschen Sie regelmässig Ihre Hände.

Weiter rät es sich bei Schmerzen, auftretenden Sehstörungen oder sonstigen Unsicherheiten Ihrer Seite einen Arzt aufzusuchen, denn mit Ihren Augen sollten Sie vorsichtig umgehen!