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Tag: augen

Unsere Augen werden jeden Tag von neuem äusserst beantsprucht. Intensive Tätigkeiten wie langes Lesen, häufiges Arbeiten am Bildschirm, nächtliches Autofahren etc. fordern unsere Augen zusätzlich. So scheint es auch nicht weiter verwunderlich, was immer mehr Menschen über überanstrengte oder entzündete Augen klagen.

Entzündete Augen können ganz unterschiedliche Ursachen haben. So kann eine Entzündung beispielsweise durch zu trockene Augen entstehen. Ebenso könnte eine Bindehautentzündung, ein Fremdkörper in der Hornhaut oder eine Lidrandentzündung der Auslöser sein. Entzündete Augen machen sich meist ziemlich deutlich bemerkbar. Meist treten Symptome wie Fremdkörpergefühl oder auch verklebte Lider auf. Zudem  können auch Juckreiz und eine Rötung der Augen dazukommen. Bei einer Augenentzündung ist Vorsicht geboten. Es kann sich lediglich um etwas zu trockene Augen handeln, die leicht und rasch mit Augentropfen behandelt werden können. Allerdings könnte auch eine Verletzung oder sonst etwas Ernsteres handeln. Gerade bei andauernden Beschwerden sollte dringen ein Augenarzt aufgesucht werden.

Auch überanstrengte Augen können diverse Ursachen haben. Neben altersbedingten Problemen, wie Alterssichtigkeit und vermehrt trockenen Augen, können auch Augenerkrankungen (z.B. grauer Star) dafür verantwortlich sein. Doch meist ist die Ursache sehr simpel und nennt sich “Office Eye Syndrom”. Durch langes Arbeiten am Computer oder sonstigen Naharbeiten vergessen wir meist genügend zu blinzeln. Somit wird unser Auge nicht mehr mit genügend Tränenflüssigkeit versorgt und trocknet aus. Auch hiergegen helfen Augentropfen welche rasch Linderung bringen und einem über einen langen Arbeitstag hinweghelfen. Auch äussere Bedingungen wie trockene Luft, verrauchte Räume, schlechte Beleuchtung etc. können unsere Augen negativ beeinflussen.

Achten Sie deshalb in Ihrem Büro oder an Ihrem Arbeitsplatz auf optimale Arbeitsbedingungen, lüften Sie regelmässig alle Räume und legen Sie bei der Arbeit immer wieder einmal eine Pause ein.

Die Augen sind unser wichtigstes Sinnesorgan. Es schadet also nicht, wenn man die Augen ein bisschen hegt und pflegt. Dazu brauchen Sie weder viel Geld auszugeben noch viel Zeit aufzuwenden. Mit kleinen Tipps und Massnahmen können Sie sich und Ihren Augen viel Gutes tun.

  • Gilt besonders für die Damenwelt, sollte aber auch von allen Männern eingehalten werden: Achten Sie auf eine tägliche Reinigung der Augenlider. Gerade wer öfters gereizte oder gerötete Augen hat, sich schminkt oder an Pollenallergien leidet, sollte die Lidreinigung besonders pflichtbewusst ausüben. Empfehlenswert sind Produkte von Lid Care. Diese ermöglichen eine sanfte Reinigung und entfernen Ablagerungen und Kosmetika von Augenlidern und Augenwimpern.
  • Achten Sie auf Ihre Ernährung. Denn was wir essen hat nicht nur einen Einfluss auf unsere Figur und unser Wohlbefinden, sondern auch auf unsere Augen. Sorgen Sie deshalb für eine vitaminreiche, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung. Besonders wichtig für unsere Augen sind die sogenannten Omega-3-Fettsäuren. Diese sind in Fisch, Sojaprodukten und Raps- oder Leinöl enthalten. Da es manchmal schwierig ist, sich komplett mit den benötigten Omega-3-Fettsäuren zu versorgen, gibt es Leinöl-Kapseln (z.B. Allsan Leinöl Kapseln). Diese können als Nahrungsergänzung zu sich genommen werden.

  • Genauso wie die Ernährung schlägt sich auch unsere Lebensweise auf unsere Augen nieder. Sie helfen also Ihrer Gesundheit und Ihren Augen in einem, wenn Sie aufs Rauchen verzichten und verqualmte Räume wenn möglich meiden. Zudem sollten Sie täglich mindestens zwei bis drei Liter trinken. Dabei sollten Sie den Konsum von koffein- und alkoholhaltigen Getränke wenn möglich auf einem Minimum halten. Empfehlenswert sind vor allem Wasser und ungesüsster Tee.

Sie sehen also, es braucht gar nicht viel um Ihren Augen, die täglich so viel für Sie leisten, auch einmal etwas Gutes zu tun. Zudem hilft ein angemessener Lebensstil ganz allgemein gesünder und fitter zu sein, was ja sicherlich für jeden von uns ein angenehmer „Nebeneffekt“ ist. :-)

„Schau mir in die Augen und ich sage dir wie du dich fühlst!“ Ob Sie es glauben oder nicht, dies ist kein Witz! Der Fachmann kann aufgrund einer vergrösserten Fotografie der Iris unglaubliche und sogar sehr wichtige, auch lebenswichtige Schlüsse ziehen. Sie fragen sich wie denn das gehen soll? Eine informative Beurteilung des Körperzustandes durch einen einzigen Blick in die Augen? Entgegen Ihrer möglichen Vermutung hat die Iris-Analyse rein gar nichts mit Hokuspokus zu tun. Es geht lediglich darum, dass sich der Zustand des Körpers in der Iris widerspiegelt. Wenn Sie zum Beispiel an Leberproblemen leiden, verraten dies bräunliche Flecken in der Iris. Auch wenn diese Probleme bereits einige Jahre zurück liegen, bleiben die Anzeichen davon bestehen und haben sich in der Iris „festgebrannt“. Ebenso lassen sich Rückschlüsse auf die Zusammensetzung des Nervennetzwerkes ziehen oder auf vererbte Neigungen zu Krankheiten, die allerdings nicht zwingend ausbrechen müssen.

Bei der Iris-Analyse werden in einem ersten Fototermin die Augen einzeln fotografiert, danach wird auch noch die herausgestreckte Zunge abgelichtet. Wieso denn die Zunge? Ganz einfach – aufgrund der Form der Zunge und anderer Merkmale lassen sich zusätzliche Rückschlüsse ziehen, die eine Beurteilung des Körperzustandes vergenauern. Bereits nach wenigen Tagen liegt dann die umfassende Beurteilung vom Iris-Spezialisten vor und eine Beratung mit dem Kunden kann folgen. Aus den aufgezeigten Ergebnissen soll ja schliesslich ein Nutzen gezogen werden. Wenn die Augen auf ein schwaches Nervensystem hinweisen, neigen die Menschen mit solchen Merkmalen häufig zu Migräne und Verspannungen und ermüden sehr rasch nach Anstrengungen. Oft sind dies Menschen, die eher sensiblen Gemütes sind und denen vieles sehr nahe geht. Die Prävention beinhaltet die Stärkung des Nervensystems und dessen Schutz. Dies kann mit Vitamin-B-Komplex und Hypericum-Urtinktur erreicht werden, was zudem auch zur Vorbeugung von trockenen Augen verhilft.  Zudem ist es wichtig einen Ausgleich zur Arbeit, beispielsweise mit dem Ausüben einer Sportart, herzustellen. So dass, das mentale Gleichgewicht im Einklang ist.

Die Kombination der natürlichen Gesundheitslehre mit modernster Naturwissenschaft ist das Geheimkonzept der Iris-Analyse. Der Mensch steht dabei immer im Mittelpunkt und wird auf seinem Weg zu nachhaltiger Gesundheit und Schönheit begleitet und persönlich gecoacht. Dadurch kann sich der Körper sanft und nachhaltig stärken und kraftvoll genesen ohne unnötigen Belastungen ausgesetzt zu werden.

 

Unsere Augen sind extrem wichtig. Allerdings wird Sehen meist als eine selbstverständliche Tatsache hingenommen. Erst wenn es einmal nicht mehr einwandfrei funktioniert, wird uns der Stellenwert einer guten Sehleistung bewusst. Gerade durch eine Augenverletzung kann sich die Situation aber drastisch ändern. Damit Sie vorbereitet sind und in einem Notfall richtig handeln können, hier einige Tipps was zu tun ist, wenn mal etwas “ins Auge geht”. Denn auch bei scheinbar ungefährlichen und harmlosen Verletzungen ist Vorsicht geboten. Viele Verletzungen lassen sich übrigens vermeiden, wenn man etwas Vorsicht an den Tag legt und zum Beispiel bei gefählrichen Heim- oder Handwerksarbeiten eine Schutzbrille trägt.

 

Bei leichteren Verletzungen, wie einem Fremdkörper (Sandkorn, kleines Insekt etc.) das ins Auge gelangt ist, sollte man folgendermassen vorgehen: Versuchen Sie den oberflächlichen Fremdkörper behutsam mit einem sauberen Taschentuch zu entfernen. Dabei geht man am besten so vor, dass man stets nur in eine Richtung wischt, nämlich in Richtung des inneren Augenwinkels (also gegen die Nase hin). Je nach dem, was einem da ins Auge geraten ist, kann man den kleinen Gegenstand auch vorsichtig mit Wasser wegspülen.

Wenn es bereits etwas mehr als ein oberflächlicher Fremdkörper ist und einem etwas regelrecht im Auge steckt, muss dies anders gehandhabt werden. In diesem Fall sollte der Gegenstand im Auge belassen werden und es sollte möglichst rasch ein Arzt aufgesucht werden. Dieser wird die nächsten nötigen Schritte je nach Art und Schwere der Verletzung bestimmen.

Bei einer Verätzung des Auges, muss dieses sofort mit viel sauberem Wasser ausgespült werden. Es gibt sogar spezielle Augenspülflaschen, welche beispielsweise in chemischen Laboren stets bereit stehen. Hat man kein Wasser zur Hand, kann auch etwas anderes zur Not genommen werden. So ist es besser das Auge mit Tee oder Limonade auszuspülen, als gar nichts zu unternehmen. Allerdings darf beispielsweise keine Milch zum Ausspülen verwendet werden. Bei einer Verätzung ist in jedem Falle sofort ein Arzt aufzusuchen (oder gegebenenfalls der Notarzt zu allarmieren).

Bei einer schweren Verletzung der Augen sollten beide Augen mit einem sterilen Tuch zugedeckt werden. Der Notarzt muss sofort allarmiert werden.

Zudem gilt, bei einer Augenverletzung ist höchste Vorsicht geboten. Informieren Sie lieber einmal zu viel Ihren Arzt oder Augenarzt, als einmal zu wenig. Natürlich bedeutet dies nicht, dass man nun bei jeder Augenirritation panisch reagieren muss.

 

Das Auto gehört zu unserem Alltag und ist aus unserem täglichen Leben kaum mehr wegzudenken. Laut dem schweizerischen Bundesamt für Statistik ist das Auto das am meisten verbreitete Verkehrsmittel überhaupt. Erhebungen aus dem Jahre 2005 zeigen, dass über vier Fünftel aller schweizer Haushalte (in genauen Zahlen entspricht dies 81,2 %) mindestens einen Personenwagen besitzen. Viele Autos bringen natürlich viel Verkehr… und leider auch so manchen Unfall. Um die Sicherheit beim Autofahren zu erhöhen, ist eine gute Sehleistung eine Grundvoraussetzung.

Das Gesetz schreibt vor, dass fürs Autofahren auf dem stärkeren Auge eine minimale Sehleistung von 60% zu erreichen ist, auf dem schwächeren Auge hingegen eine minimale Sehleistung von 10%. Diese Regelung gilt sowohl für die Schweiz, als auch für den europäischen Raum. Wer dieses Kriterium erfüllt und über einen anerkannten und gültigen Führerausweis verfügt, darf beruihgt Auto fahren. Meist erwirbt man die Fahrerlaubnis aber in jüngeren Jahren. Die Augen verändern sich aber mit der Zeit und in den allermeisten Fällen nimmt die Sehleistung etwas ab, bzw. verändert sich. Deshalb ist es durchaus sinnvoll, sich dieser Tatsache bewusst zu werden und die eigene Sehleistung, gerade beim Autofahren, mit etwas kritischem Abstand zu beurteilen. Sehe ich auch im Dämmerlicht oder nachts gut? Erkenne ich Strassenschilder immer auf etwa gleiche Distanz oder muss ich mittlerweile viel näher an einen Gegenstand heranfahren, um ihn zu erkennen? Seien Sie ehrlich mit sich selbst, für Ihre Sicherheit und die Ihrer Mitmenschen.

Oft ist einem selbst gar nicht bewusst, dass man nicht (mehr) optimal sieht. Eine Sehschwäche kommt meist nicht plötzlich von einem Moment auf den andern, sondern “schleichend”. Dies erschwert natürlich eine “Selbstdiagnose” und als betroffene Person bemerkt man die Verschlechterung meist nicht oder erst sehr spät. Deshalb tut sich jeder Autofahrer gut daran, sich ab und zu mal bezüglich Sehleistung untersuchen zu lassen. Ein Augencheck beim Optiker oder Augenarzt ist keine grosse Sache und dauert meist auch gar nicht lange. Und ein Sehtest ist keineswegs etwas für “alte Leute”. Also gar nicht lange zögern und bei der nächsten Gelegenheit mal die Augen kontrollieren lassen! Schliesslich braucht man den Führerausweis nicht abzugeben, wenn die vom Gesetz geforderte Sehleistung nicht (mehr) erreicht wird. Dann braucht man lediglich die passende Brille oder die geeignete Kontaktlinse und das “Problem” ist im Nu aus der Welt geschafft. Gutes Sehen bedeutet übrigens nicht nur mehr Sicherheit auf der Strasse, sondern auch mehr Lebensqualität!

“Medizintourismus”

Arztbesuche im Ausland sind in den letzen Jahren immer häufiger geworden. Um den teils relativ teuren schweizer Preisen zu entgehen, zieht es viele Patienten ins nähere (und machmal sogar fernere) Ausland. Der sogenannte Medizintourismus scheint Zukunft zu haben. Gerade im Bereich der Zahnmedizin lassen sich viele Patienten im Ausland behandeln. So gibt es sogar komplett Packete im Angebot: Reise, Unterkunft und beispielsweise eine Zahnwurzelbehandlung. In letzter Zeit wird auch betreffend Augenbehandlungen vermehrt das Ausland aufgesucht. Gerade Laseroperationen sind ausserhalb der Schweiz meist wesentlich preiswerter. Viele stellen sich natürlich die Frage, ob diese Behandlungen wirklich sicher und korrekt durchgeführt werden und ob der dortige medizinische Standard jenem der Schweiz entspricht. Hier finden Sie wichtige Fragen, die Sie sich unbedingt stellen sollten, und  wichtige Informationen bezüglich Augenbehandlungen im Ausland zusammenfasst.

 

Dies sollten Sie bei (Augen-) Operationen im Ausland beachten

Grundsätzlich gilt, dass bei der Suche eines geeigneten Arztes im Ausland genau die gleichen Kriterien gelten sollten wie bei derjenigen in der Schweiz. So sollten Sie sich unbedingt fragen, ob der betreffende Arzt die richtige Facharztausbildung hat und genügend Erfahurng und Routine für den von Ihnen benötigten Eingriff mitbringt. Empfehlenswert wäre hierbei mit einem Patienten Kontakt aufzunehmen, welcher sich bereits einmal vom gleichen Arzt hat behandeln lassen. Vergewissern Sie sich zudem, dass die von Ihnen aufgesuchte Klinik über OP-Techniken und Ausstattung verfügen, welche den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Standards entsprechen. Fordern Sie zudem unbedingt eine ausführliche Beratung durch den Arzt an, welcher Sie auch operieren wird. Zögern Sie nicht Fragen zu stellen und Bedenken zu äussern. Zudem sollten Sie unbedingt auch Ihren schweizer Augenarzt über Ihre Pläne informieren und sich allenfalls von Ihm beraten lassen.

Eine Laseroperation am Auge ist immer ein grosser Schritt und sollte, ob im Ausland oder in der Schweiz durchgeführt, immer genau überdacht werden. Vor- und Nachteile sollten dabei genau betrachtet werden. Lassen Sie sich für einen solchen Entscheid genügend Zeit und überstürzen Sie besser nichts. Und für all jene, die sich lieber nicht unters Messer legen wollen, gibt es ja Brille oder Kontaktlinsen. Erstere gibt es heute ja in vielen tollen Modellen, klassisch oder modern, auffallend oder schlicht. Und auch Kontaktlinsen gibt es heute in allen Variationen und für alle Fehlsichtigkeiten und Anforderungen. Wer braucht da noch eine Laseroperation!

 

Sicca-Syndrom, das tönt in den Ohren vieler unbekannt. Doch ungefähr jeder dritte von uns kennt es leider nur zu gut. Hinter dem etwas exotisch klingenden medizinischen Fachausdruck versteckt sich nämlich ein häufig verbreitetes Phänomen: trockene Augen. Darunter fallen etwaige Beschwerden wie trockene Augen (was der Name ja erahnen lässt), aber auch brennende, empfindliche, juckende Augen oder Fremdkörpergefühl im Auge.

Normalerweise entstehen trockene Augen dann, wenn der natürliche Tränenfilm der Augen gestört ist. Der Tränenfilm besteht aus drei Komponenten: einer etwas schleimigen Schicht, einer wässerigen Schicht und einer öligen Schicht. Bei jedem Blinzeln wird dieser Film im Auge verteilt und somit wird das Auge immer wieder befeuchtet. Ist also irgendetwas mit dem Tränenfilm nicht ganz in Ordnung, führt dies zu trockenen Augen. Ursachen für trockene Augen gibt es viele (allgemeine hormonelle Veränderungen im Körper, Entzündung der Tränendrüsen, zu geringe Produktion der Tränenflüssigkeit, Medikamente etc.). Zudem können verschiedenste Elemente zusätzliche Auslöser für trockene Augen sein. Zum Beispiel umwelteinflüsse wie Ozon, aber auch trockene Luft (vor allem in klimatisierten oder stark geheizten Räumen), Rauch, Kontaktlinsen etc.

In manchen Fällen enstehen trockene Augen vor allem auch im Zusammenhang mit langer Arbeit am Bildschirm. Wer stundenlang in den Computer starren muss, blinzelt oft zu wenig und dies führt wiederum zu einer verminderten Verteilung des Tränenfilms. Manchmal sind trockene Augen schlicht und einfach auch ein Zeichen von Übermüdung. Regelmässige Pausen sind daher bei langer Computerarbeit sehr empfehlenswert. Am besten kurz an die frische Luft gehen und den Augen etwas “Abwechslung” gönnen. Wer sich keine häufigen Pausen leisten kann, sollte wenigsten darauf achten genügend Wasser zu trinken und zwischendurch bewusst vom Bildschirm aufzublicken.

Am einfachsten lassen sich trockene Augen mit spezielle Augentropfen behandlen. Diese benetzen die Augen und versprechen so rasche Linderung der Beschwerden. Als kleiner Tipp: Sollten Sie öfters am Computer arbeiten, stellen Sie am besten gleich ein Fläschchen auf Ihren Arbeitsplatz. So können Sie zwischendurch immer wieder einmal die Augen befeuchten.

Bei häufig trockenen Augen kann auch die Zusammensetzung des Tränenfilms nicht mehr ganz stimmen. Dies zum Beispiel auf Grund eines Omega 3 Fettsäuern Mangels. Dagegen hilft ganz einfach die Einnahme von Omega 3 Fettsäuren Kapseln, welche den Mangel ausgleichen. Natürlich können die Kapseln auch zur Vorbeugung von trockenen Augen eingenommen werden.

Sollten Sie starke Beschwerden haben (z.B. ständiges Fremdkörpergefühl etc.) oder sollten sich die Beschwerden verstärken/verändern, ist es ratsam eine Fachperson aufzusuchen. Denn in seltenen Fällen verstecken sich hinter trockenen Augen auch Krankheiten wie zum Beispiel Diabetes.

Die Augen gehören zu den allerwichtigsten Sinnesorganen und begleiten uns täglich bei all unseren Aktivitäten. Eine gute Lebensqualität wird deshalb von vielen auch mit einer guten Sehleistung gleichgesetzt. Doch auch die Augen weisen mit der Zeit eine gewisse “Abnutzung” auf. Hier fassen wir für Sie die fünf meist verbreiteten Augenerkrankungen zusammen.

Grauer Star (Katarakt)

Diese Augenerkrankung entwickelt sich in den meisten Fällen altersbedingt. Beim grauen Star kommt es zu einer Trübung der Linse. Als Symptome können erhöhte Blendungsempfindlichkeit, nebliges Sehen, Veränderungen der Dioptrien oder auch vermindertes Kontrastsehen auftreten. Sobald eine Beeinträchtiung der Lebensqualität des Betroffenen besteht, kann der graue Star durch eine Operation behandelt werden.

Grüner Star (Glaukom)

Der grüne Star wird heute weithin als eine Sehnerverkrankung verstanden, bei der der Augeninnendruck erhöht ist. Die Erkrankung beginnt meist schleichend und hat einen chronischen Verlauf. Bleibt diese Erkrankung unbehandelt, kann es deshalb bis zu einer Erblingung kommen. Eine frühzeitige Erkennung ist deshalb sehr wichtig (deshalb sind augenärztliche Untersuchungen auch bei Nicht-Brillenträgern ab einem gewissen Alter sinnvoll!).  Heutzutage wird der grüne Star meist mit Augentropfen behandelt. Ein operativer Eingriff kommt weniger häufig zum Zug.

Altersbedingte Makuladegeneration

AMD steht für altersbedingte Makuladegeneration. Hinter diesem komplizierten Fachbegriff versteckt sich eine Erkrankung des Sehzentrums der Netzhaut. Eine AMD zeigt sich vor allem durch Leseschwierigkeiten und/oder ein verzerrtes Sehen. Risikofaktoren können Rauchen, hoher Blutdruck, Vitaminmangel oder Sonnenlicht sein. Personen bei denen AMD in der Familie vorkommt, sollten zudem besonders aufmerksam sein. Meist beginnt die Erkrankung erst nach dem 50. Lebensjahr (eine regelmässige Augenkontrolle ab ca. 40-50 Jahren ist also sinnvoll).

Trockenes Auge

Viele Menschen leiden an trockenen Augen und dies keinesfalls erst im höheren Alter. Unter diesem Begriff werden sämtliche Symptome, wie etwa Müdigkeit, brennen oder jucken der Augen, Fremdkörpergefühl, gerötete Augen, Verschmommensehen etc., zusammengefasst. Ursachen dafür gibt es viele (niedrige Luftfeuchtigkeit, hormonelle Veränderungen im Körper, viel Arbeit am Bildschirm etc.). Neben einfachen Massnahmen wie genügend Wasser trinken, Luftbefeuchter aufstellen, regelmässige Pausen bei der Computerarbeit etc., können trockene Augen mit Augentropfen relativ einfach und rasch behandelt werden.

Wir benützen unsere Augen täglich für die unterschiedlichsten Tätigkeiten. Der Tag beginnt meist mit einem Blick auf den Wecker, dann vielleicht Zeitung lesen, mit dem Auto zur Arbeit fahreb, am Abend noch etwas TV schauen. Wie auch immer unser Tagesablauf aussehen mag, unsere Augen leiten all unsere Schritte und Handlungen. Welche Leistung unsere Augen täglich erbringen, ist uns aber eigentlich gar nicht so wirklich bewusst. Wir sehen halt einfach und machen uns darüber nicht gross Gedanken. Doch die Fähigkeit des Sehens ist keinesfalls selbstverständlich. Deshalb gilt es den Augen Sorge zu tragen und allfällige negative Veränderungen aufmerksam zu beobachten.

Wussten Sie nämlich, dass wir nicht einfach sehend auf die Welt kommen? Niemand von uns wird sich wohl daran erinnern, doch auch das Sehen muss zuerst einmal „gelernt“ werden. Besonders das Konzept von Raum, also das dreidimensionale Sehen, muss sich erst einmal mit Hilfe der Erfahrung herausbilden. Allerdings müssen die neuronalen Voraussetzungen dafür, also irgendweilche Nervenzellen etc. für die Bildung eines Raumkonzeptes, bereits vorhanden sein. Das heisst gewisse Eigenschaften oder Voraussetzungen müssen irgendwie bereits im Gehirn abgespeichert sein. Faszinierend, wozu unsere Augen in der Lage sind. Umso mehr gilt es die Augen gut zu behandeln und vor starkem Sonnenlicht zu schützen. Denn wie bei so vielen Sachen merkt man erst was man hatte, wenn es bereits zu spät ist.

Bei anhaltenden Störungen oder unangenehmen Symptomen, sowie bei einer Verschlechterung der Sehfähigkeit ist auf jeden Fall ein Fachmann aufzusuchen. Das Angebot an guten Brillen zu fairen Preisen oder günstigen Kontaktlinsen für so ziemlich alle Fehlsichtigkeiten ist heutzutage enorm gross. So lässt sich eine Fehlsichtigkeit meist einfach und rasch beheben. Damit erlauben Sie Ihren Augen Ihnen weiterhin einen treuen Dienst zu erweisen. Denn ein gutes Sehvermögen ist von enormer Wichtigkeit und bedeutet vor allem eines: Lebensqualität!

Bezüglich Augen kursieren viele Mythen und Märchen, was denn nun schädlich oder aber besonders gut sein soll. Dazu gehören etwa die Klassiker, dass Karotten essen gesund für die Augen oder aber zu langes Fernsehen  schädlich sei. Die Liste liesse sich lange fortführen und jeder von uns kennt einige dieser Beispiele.

Einem dieser Mythen wollen wir nun hier auf den Grund gehen. In der heutigen Zeit verbringen viele Menschen etliche Stunden in der Woche vor dem Fernseher. Sei dies um sich über das Geschehen in der Welt zu informieren, das Wissen mit Dokumentationen zu erweitern oder einfach bei einem guten Film oder der Lieblings-TV-Serie zu entspannen. Ist es nun für die Augen besser den TV-Abend mit Licht oder im Dunkeln zu geniessen? Gibt das Fernsehgerät selbst genügend Licht ab oder ist es besser, wenn wir unsere Augen zusätzlich mit Licht aus dem Zimmer unterstützen?

Grundsätzlich kann man sagen, dass bei einer eingeschaltenen und angepassten Raumbeleuchtung die Augen weniger rasch ermüden. Fernsehen im Dunkeln oder in einem eher düsteren Raum lässt die Augen hingegen rascher müde werden. Doch Licht/Dunkel ist nicht alleine für ein ermüdungsfreies bzw. ermüdendes Fernsehen verantwortlich. Wichtig sind auch die Position des Fernsehers (am besten auf Augenhöhe), der Abstand vom Zuschauer zum TV-Gerät, sowie die Helligkeit und der Kontrast des TV-Bildes selbst. Und was natürlich auch nicht vergessen werden darf: auch eine gute Sehschärfe ist für angenehmes Fernsehen wichtig. Sollte diese nicht (mehr) optimal sein, kann man sich problemlos mit einer Brille aushelfen … und schon können Sie wieder den verdienten TV-Abend geniessen.

Auch betreffend Raumbeleuchtung kann man übrigens so einiges falsch machen. Hier einige Tipps damit einem erholsamen Fernsehabend nichts mehr im Wege steht. Achten Sie darauf Lampen und Beleuchtungselemente so im Raum aufzustellen/aufzuhängen, dass sie weder blenden noch störende Lichtreflexionen auf dem Bildschirm verursachen. Zudem heisst es nicht einfach je heller der Raum desto weniger anstrengend ist das Fernsehen für die Augen. Der Helligkeitsunterschied zwischen dem Raum und dem Bildschirm sollte nicht allzu gross sein. Neuere TV-Geräte haben übrigens meist Lampen am Bildschirmrand eingebaut, sogenanntes „Ambilight“, welche die Umgebungshelligkeit automatisch steuern und somit ein noch angenehmeres fernsehen ermöglichen.

Wie wichtig unsere Augen für Beruf, Alltag, ja unser ganzes Leben sind, muss wohl niemandem gesagt werden. Umso wichtiger ist es, den Augen auch regelmässig Aufmerksamkeit zu schenken. Denn meist werden Fehlsichtigkeiten erst spät bemerkt und erkannt. Doch gerade im Falle der Augen ist eine möglichst frühe Erkennung und dann eine geeignete Therapierung enorm wichtig. Damit Sie nicht jeden Monat zum Augenarzt oder Optiker rennen müssen, hier ein paar kleine Tipps und Hinweise. Diese können Ihnen helfen Ihre eigene Sehkraft im Alltag ganz einfach zu testen.

Mögliche Anzeichen auf Weitsichtigkeit

Kennen Sie das berühmte Phänomen der „zu kurzen Arme“ aus eigener Erfahrung? Erscheinen Ihnen Arbeiten in der Nähe (z.B. Zeitung lesen, Sms schreiben, einen Faden in eine enge Öse einfügen etc.) zunehmend als anstrengend? Dann könnte dies ein Hinweis auf eine mögliche Weitsichtigkeit sein. Achten Sie sich also einfach mal darauf, ob Sie die Zeitung oder das Handy beim Lesen weit weg halten müssen (oder zumindest weiter als „früher“). Zudem sind oben genannte Anzeichen meist noch gepaart mit Kopfschmerzen oder Nackenverspannungen, brennenden und rasch müden Augen.

Die Weitsichtigkeit tritt übrigens bei den meisten Menschen ab einem gewissen Alter auf, die sogenannte Alters-Weitsichtigkeit. Im Laufe der Jahre vergrössert sich die Distanz, die nötig ist um scharf zu sehen, zwischen Augen und Objekt immer mehr. Kinder sehen Gegenstände noch auf kürzeste Distanzen (ca. 8-10cm) deutlich. Ab einem gewissen Alter ist der Abstand dann eben so gross, dass die Arme nicht mehr ausreichen um das Objekt (Zeitung etc.) genügend weit weg zu halten. In diesem Falle tut man gut daran, sich eine Brille anzuschaffen. Diese ermöglicht wieder scharfes Sehen und verhindert durch die Augen verursachte Kopfschmerzen.

 

Mögliche Anzeichen auf Kurzsichtigkeit

Eine Kurzsichtigkeit wird häufig dadurch angedeutet, dass das Schauen in die Ferne etwas anstrengend und zum Teil unscharf ist. Gerade bei vielen Schulkindern äussert sich dies in einem angestrengten an die Wandtafel starren. Durch dieses forcierte Schauen werden die Augen häufig sehr angestrengt. Deshalb können Merkmale wie häufiges Blinzeln oder Augen zusammen kneifen, sowie vermehrtes Reiben der Auge die Folge sein (und somit können diese „Symptome“ als Hinweise auf eine mögliche Kurzsichtigkeit gelten). Als Erwachsener kann man sich auch ganz einfach „testen“. Versuchen Sie bei der nächsten Autofahrt einmal das Autokennzeichen des Fahrzeuges vor Ihnen zu lesen. Sollten Sie dieses nicht klar und scharf sehen, empfiehlt sich eine Abklärung beim Spezialisten.

Sollten Sie also bei sich selbst oder bei Ihren Kindern die beschriebenen „Symptome“ bemerken, empfiehlt sich eine genaue Abklärung beim Spezialisten. In den allermeisten Fällen werden die richtige Brille oder Kontaktlinsen das „Problem“ ganz einfach beheben können. Und Sie werden wieder scharf in Ferne und Nähe sehen können!

Der Frühling ist da! Meteorologisch gesehen ist er das ja bereits seit dem 1. März, nun ist er aber auch tatsächlich angekommen und beschert uns (zumindest teilweise) sonnige und laue Apriltage. Doch so schön die warme Jahreszeit auch sein mag, für viele bedeutet der Frühling vor allem eins: Pollenallergie, juckende, gerötete und brennende Augen … und dies kann ganz schön nervig und anstrengend sein.

Neben allergischen Reaktionen können auch andere Umweltbelastungen brennende, gerötete und juckende Augen bewirken. Aber vor allem wer eben an dem sogenanntem „Heuschnupfen“ leidet, also allergisch auf Blütenpollen reagiert, leidet oft auch an lästigen Symptomen in den Augen. Dies erklärt sich mit einer Art Überempfindlichkeit unseres Immunsystems, was sich in den Augen dann eben mit einer allergischen oder durch Reizung hervorgerufenen Bindehautentzündung äussern kann. Dies ist natürlich äusserst lästig, unangenehm und auch mühsam. Zudem sind davon nicht nur Erwachsene betroffen: auch Kinder können unter solchen Allergien leiden. Heute gibt es zum Glück eine breite Auswahl an Medikamenten, welche da etwas helfen und Linderung versprechen. Zudem ist sehr wichtig: vergessen Sie die Augen nicht! Nicht nur bei einer Bindehautentzündung hilft die sorgfältige Reinigung der Augenlidränder. Am besten eignen sich hierfür Reinigungs-Pads speziell für die Augen (zum Beispiel “Lid-Care”). Diese sind sehr sanft und eignen sich auch ideal  für die tägliche Augenlid-Pflege. So eignen sich diese Pads auch für all jene, die zwar keinen Heuschnupfen (und eine damit verbundene Bindehautentzündung), aber doch etwas empfindliche Augen haben und auch öfters mal an trockenen, juckenden oder geröteten Augen leiden. Denn diese Reinigungs-Pads eignen sich ganz allgemein zur sanften Entfernung von fettigen Ablagerungen, Krusten und Kosmetika von Augenlidern und Augenwimpern.

Decken Sie sich also mit den nötigen Heilmittelchen ein, tragen Sie stets eine Packung spezieller Reinigungs-Pads mit sich und versuchen Sie den Frühling trotz den lästigen Pollen zu geniessen.

Blauer, wolkenloser Himmel, verlassene Pulverschneepisten und strahlender Sonnenschein…Wie gross ist doch die Lust an grauen, verhangenen Tagen die Flucht in die Berge zu ergreifen und einen Tag weit ab von Stress und Lärm in einer Wintermärchenlandschaft zu verbringen. Nach ein paar flinken Abfahrten kommt ein Powernap im Liegestuhl vor der Skihütte wie gerufen, die wärmenden Sonnenstrahlen im Gesicht kitzeln sanft und dazu einen wärmenden Glühwein geniessen. Aber ACHTUNG: Genau so schön wie solche paradiesischen Bedingungen sind, genau so grosse Gefahren birgen sie. Vor allem der Faktor Sonnenstrahlung wird in den Bergen oftmals völlig unterschätzt, da durch die kühle Bergluft die starke Strahlung nicht gleich wahrgenommen wird. Nicht nur die Haut muss vor UV-Strahlen geschützt werden, auch die Augen können einen “Sonnenbrand” erleiden – die so genannte Schneeblindheit. Da Schnee und Eis bis zu 90% der gefährlichen UV-B-Strahlen reflektieren, ist die Kraft der Sonnenstrahlen im Gebirge besonders stark. Mit steigendem Höhenmeter, steigt auch die Intensität der Strahlen. Eine 10% verstärkte Lichtintensität wird pro tausend Höhenmeter gemessen. Insbesondere der frische Pulverschnee hat seine Tücken. Da die reinweisse Helligkeit am meisten Licht zurück wirft. Aus diesem Grunde müssen die Augen mit einer geeigneten Sonnenbrille geschützt werden, welche die ultravioletten Strahlen daran hindern Schäden in der Horn- und Bindehaut anzurichten. Wie bei einem Sonnenbrand, kann auch die Oberfläche der Hornhaut verbrennen und kann sich im schlimmsten Falle sogar ablösen, wodurch Nervenenden freigelegt werden. Die ersten Anzeichen von Schneeblindheit sind empfindliche Augen, die brennen oder tränen.

Die Folgen bemerkt man erst geraume Zeit später, wenn unerträgliche Augenschmerzen, starker Tränenfluss, Rötung der Bindehaut und Lidkrämpfe, wodruch die Augen zwanghaft geschlossen bleiben wegen der übermässiger Lichtempfindlichkeit. Alles negative Signale, welche dem schönen Wintertag einen bitteren Nachgeschmack geben. Bei der Schneeblindheit handelt es sich nicht um eine echte Blindheit, sondern um die vorübergehende Unfähigkeit die Lider zu öffnen. Bei den ersten Anzeichen einer Schneeblindheit gilt es sofort aus der Sonne zu treten und sich in ein dunkles Zimmer verkriechen wo sich die überbelasteten Augen erholen können. Zudem sind das Tragen von Sonnenbrille und das Entfernen von allfälligen Kontaktlinsen ratsam. Mit kühlen, feuchten Umschlägen können brennende Augen beruhigt werden. Normalerweise klingt Schneeblindheit innerhalb von 24 bis 72 Stunden ab. Trotzdem sollte aber noch ein Augenarzt aufgesucht werden, welcher auch schmerzlindernde Medikamente verschreiben kann. Schneeblindheit wird aber nicht nur wie man  meine könne im Schnee ausgelöst, sondern auch durch künstliche UV-Strahlen wie sie etwa im Solarium oder beim Schweissen ohne Schutzbrille auftreten.

Das Problem der Schneeblindheit ist ganz leicht vorzubeugen. Man braucht lediglich eine gute Ski- oder Sonnenbrille. Vorteilhaft sind geschlossene Skibrillen, insbesondere für Kinder. Sie lassen keine UV-Strahlen durch und sind jeder Sonnenbrille überlegen. Sollte man Sonnenbrille vorziehen, sind eng anliegende zu empfehlen, die die reflektierten UV-Strahlen nicht eindringen lassen. Des Weiteren schützt eine eng anliegende Brille auch vor Zugluft, die bei der rasanten Skifahrt über die Pisten entsteht und zu Bindehautentzündungen führen kann. Wichtig ist ausserdem, dass die Brillengläser qualitätsgeprüft sind um schädliche UV-Strahlen tatsächlich abzuhalten. Jede qualitätsgeteste Sonnenbrille trägt deshalb das CE-Symbol, welches in den Kategorien 0 bis 4 existiert. Für Wintersportler und Aufenthalter im Schneegebirge wird die Kategorie 3 (sehr dunkler Filter mit einer Lichtdurchlässigkeit zwischen 8 und 18%) und 4 (dunkelster Filter mit einer Lichtdurchlässigkeit von 3 bis 8%) empfohlen. Die Kategorie 4 ist allerdings ungeeignet für den Strassenverkehr. Es lohnt sich in eine qualitativ gute Skibrille zu investieren. Neben dem Schutz vor Schneeblindheit, ist auch der Schutz vor Augenfältchen, die durch das Zusammenkneifen der Augen vor dem zu hellen Licht und Schneekristallen entstehen, gegeben.

Damit Ihr nächster Wintermärchen-Skitag nicht in unangenehmer Blende endet!

Dass Karotten als Vitamin A-Lieferant einen wichtigen Einfluss auf das Augenlicht haben ist längst bekannt, aber nun kommts noch besser: Der Essensratgeber, der Ihre Augen gesund hält. Die 6 wichtigsten Nahrungsmittel, die unbedingt Bestandteil Ihrer Ernährung sein sollten.

Wussten Sie zum Beispiel, dass durch die Einnahme von Fisch das Risiko an trockenen Augen zu leiden (Sicca-Syndrom) stark reduziert wird? Da fetter Fisch reichlich Omega-3-Fettsäuren enthält, wird durch die regelmässige Aufnahme von Fisch (mindestens zweimal die Woche) die Wahrscheinlichkeit verringert ein trockenes Auge zu entwickeln. Omega-3-Fettsäufen sind essentielle Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Sie werden deshalb als essentiell bezeichnet, weil sie für die Erhaltung der Gesundheit lebensnotwendig sind. Fisch aus Kaltgewässern oder aber auch Leinsamen sind besonders reichhaltig an Omega-3-Fettsäuren, alternativ dazu bieten ich auch Fischölkapseln an.

Anstatt normale weisse Zwiebeln, sollten Sie nur mit roten Zwiebeln kochen. Diese enthalten wesentlioch mehr Quercetin als weisse und ist ein wichtiger Pflanzenfarbstoff, der auch in Bohnen, Äpfeln oder Trauben vorkommt. Quercetin hat antioxidative Wirkungen und es gibt Hinweise, dass es den Grauen Star vorbeugt. Zudem kann durch die östrogenartige Wirkung auf die Prostata ein Wachsen von Tumorzellen gehemmt werden.


Essen Sie Süsskartoffeln um Ihre Sehfähigkeit im Dämmerlicht zu verbessern. Der grosse Vitamin A-Gehalt ist eines der wichtigsten Mittel, die Augen gesund zu erhalten. Bereits eine halbe Kartoffel pro Tag liefert Ihnen die empfohlene Tagesdosis Vitamin A. Weitere Nahrungsmittel mit hohem Vitamin-A-Gehalt sind Lebertran, grünes, gelbes und rotes Gemüse, Aprikosen und Kalbsleber.

Der häufige Konsum von Heidelbeeren schützt Ihre Netzhaut vor einer Makuladegeneration, einer Beeinträchtigung der Sehfähigkeit im zentralen Gesichtsfeld. Durch die enthaltenen Anthocyanoside wird ausserdem das Nachtsehen verbessert. Während des zweiten Weltkrieges haben britische Piloten Heidelbeermarmelade gegessen, um ihre Sehfähigkeit während der Nachtflüge zu verbessern und um Augenmüdigkeit zu vermeiden. Eine Alternative bieten Heidelbeerkapseln.

Essen Sie zweimal wöchentlich Spinat. Dieser enthält sehr viel Lutein welches als Pigment im Gelben Fleck der Netzhaut, dem Ort des schärfsten Sehens, angereichert wird und dort die Sehzellen vor krankhaften Veränderungen schützt. Lutein ist in der Lage Beschwerden und Störungen durch Blendungen und andere Lichtbelastungen zu verringern, sowie das Kontrastsehen zu verbessern. Ausserdem schützt Lutein die Netzhaut und Linse und kann vor Makuladegeneration und Grauem Star bewahren.

Statt Salz sollten Kräuter und Gewürze als Geschmacksverstärker dem Essen zugesetzt werden. Stark salzhaltige Ernährung erhöht das Risiko an bestimmten Arten des Grauen Stars zu erkranken und stark geschwollene Augen und Augenlider treten vermehrt auf.

Gesunde Ernährung hält Ihren Körper und Ihre Augen fit.

 

 

 

 

Dass unsere Augen tagtäglich eine enorme Arbeit leisten, ist vielen nicht bewusst. Doch die visuelle Wahrnehmung ist jener Sinn, welcher vom Menschen am meisten ge- und benutzt wird. Ungefähr 80 Prozent der Informationen der Umwelt gelangen über die Augen in unser Gehirn. Kennt man diese Fakten und Zahlen, erstaunt es wohl niemanden mehr, dass es auch bei unseren Augen zu Ermüdungserscheinungen kommen kann.

Folgende Symptome können Anzeichen von Augenmüdigkeit sein: brennende und juckende Augen, Auftreten von Kopfschmerzen oder ein Verschwimmen der Sicht beispielsweise nach längerem Lesen oder Arbeiten am Computer. Beschleunigt oder verstärkt werden diese Phänomene durch Hektik und Stress, schlechte Luftbedingungen (wie Rauch, Verschmutzung oder zu trockene Luft) und bei vielen von uns auch durch die tägliche Arbeit am Bildschirm. Besonders rasch ermüden die Augen nämlich bei einer andauernden Beanspruchung der Nahsicht, wie es eben gerade beim lesen oder benützen des Computers der Fall ist. Aber nicht nur Berufstätige leiden an Augenmüdigkeit. Denn unsere Augen sind immer am „arbeiten“, auch wenn wir gerade nicht am lesen, TV schauen etc. sind. Damit wir nämlich auf jede Distanz scharf und klar sehen, müssen sich unsere Augen stets anpassen. Man kann sich dies etwa so wie bei einem Fotoapparat vorstellen, bei dem auch jeweils die passende Schärfe eingestellt werden muss.

Um einer allfälligen Müdigkeit der Augen etwas entgegenzuwirken, ist es enorm wichtig die Augen (besonders circa ab 40 Jahren) regelmässig kontrollieren zu lassen. So kann nämlich eine eventuelle Fehlsichtigkeit rasch und effizient korrigiert werden. Tragen Sie deshalb bei Bedarf gerade beim Arbeiten am Computer stets Ihre Brille oder Ihre Kontaktlinsen. Versuchen Sie zudem Ihre Augen immer wieder etwas zu entspannen. Eine gute „Entlastungs-Übung“ ist beispielsweise das in die Ferne blicken. Heben Sie einfach von Zeit zu Zeit die Augen vom Bildschirm und lassen Sie den Blick etwas schweifen (aus dem Fenster, im Büro, in die Weite etc.).