Die Bindehautentzündung (medizinischer Fachausdruck „Konjunktivitis“) zählt mit unter zu den häufigsten Augenerkrankungen. In den meisten Fällen ist diese ungefährlich und kann einfach und schnell behandelt werden. Allerdings kann in einzelnen Fällen auch fachkundige, ärztliche Hilfe nötig sein.
Die Bindehaut, oder lateinisch Tunica conjunctiva, hat die Aufgabe unsere Augen vor schädlichen Fremdkörpern und Reizstoffen sowie vor Infektionen zu schützen. Doch die Bindehaut ist selbst ziemlich empfindlich und somit leicht reizbar. Typische Symptome einer solchen Entzündung ist ein Fremdkörpergefühl im Auge, Brennen, vermehrter Tränenfluss oder gar Schmerzen. Äusserlich ist dies besonders an den vermehrt roten Augen zu erkennen (durch eine Verstärkte Durchblutung entsteht nämlich eine Augenrötung).
Um es gar nicht erst zu einer Bindehautentzündung kommen zu lassen, können einige vorbeugende Massnahmen befolgt werden. So sollten Sie bei bereits gereizten Augen unbedingt verrauchte Räume und starken Luftzug oder Wind vermeiden. Weiter ist das Tragen einer geeigneten „Brille“ ratsam: bei Sonneneinstrahlung sollten Sie auf keinen Fall auf eine Sonnenbrille verzichten; im Schwimmbad empfiehlt sich eine Schwimmbrille; beim Aufenthalt im Schnee hingegen eine Skibrille etc. Und „last but not least“ schützt ein intakter Tränenfilm Ihre Bindehaut. Deshalb sollten Sie stets darauf achten, diesen Schutzfilm aufrechtzuerhalten. Dies ist heute dank den auf dem Markt erhältlichen Produkten wie Augentropfen und künstlichen Tränenflüssigkeiten kein Problem mehr.
Sollte es dennoch einmal zu einer Entzündung der Bindehaut kommen, lässt sich diese in den meisten Fällen relativ rasch behandeln. In ganz leichten Fällen helfen meist einfach künstliche Tränen. Ist die Entzündung auf Grund einer Allergie entstanden, stehen meist verschiedene antiallergische Produkte zur Verfügung. Sollte es sich um eine bakterielle Entzündung handeln, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren. Und Vorsicht: Bindehautentzündungen sind sehr ansteckend. Vermeiden Sie deshalb Augenreiben und waschen Sie regelmässig Ihre Hände.
Weiter rät es sich bei Schmerzen, auftretenden Sehstörungen oder sonstigen Unsicherheiten Ihrer Seite einen Arzt aufzusuchen, denn mit Ihren Augen sollten Sie vorsichtig umgehen!









