Heutzutage ist die Brille nicht mehr blosse Sehhilfe und auch das negative Attribut der “Brillenschlange” ist längst passé. Im Gegenteil: die Brille ist zum modischen Accessoire und Blickfang geworden und kann, richtig eingesetzt, das i-Tüpfchen eines Outfits sein. Denn die passende Brille unterstreicht die Persönlichkeit und kann sogar von kleinen “Schönheitsfehlern” ablenken. Neben der “richtigen” Brille ist aber auch wichtig, welches Make-up Sie tragen. Folgende Tipps helfen Ihnen, Ihre Augen richtig in Szene zu setzen:
Primär hängt die Wahl des richtigen Make-ups mit der Art Ihrer Sehschwäche zusammen. Bei Weitsichtigkeit wird das Auge vergrössert, bei Kurzsichtigkeit hingegen verkleinert (je nach Dioptrien und Brillengläserqualität). Wimperntusche sollte wenn möglich nur dezent verwendet werden.
So schminken Sie sich richtig bei Kurzsichtigkeit …
Wie bereits erwähnt, wirken die Augen bei Brillenträgerinnen mit Kurzsichtigkeit kleiner. Deshalb muss das Make-up die Augen optisch vergrössern. Dies bedeutet, dass Sie ruhig ein kräftiges Make-up auftragen dürfen. Allerdings sollten Sie darauf achten eher helle Farbtöne zu verwenden, da diese das Auge aufhellen. Am besten verzichten Sie auf einen verdunkelnden Lidstrich. Können Sie die Finger aber nicht vom Kajal lassen, verwenden Sie am besten sanfte Farbtöne, wie etwa Grau. Um Ihrem Blick etwas mehr Intensität zu verleihen, können Sie mit dem Lidschatten spielen und diesen beispielsweise zum äusseren Augenwinkel hin etwas dunkler verlaufen lassen. Diese Methode hat noch einen Vorteil: das Auge wird optisch gestreckt.
Neben den Augen dürfen Sie selbstverständlich auch andere Akzente in Ihrem Gesicht setzen. Sollten Sie Wangen-Rouge verwenden, achten Sie bitte darauf dieses mit dem Sitz der Brille abzustimmen.
… darauf sollten sie beim Schminken bei Weitsichtigkeit achten…
Bei Weitsichtigkeit zählt das genaue Gegenteil. Da die Augen in diesem Fall durch die Brillengläser vergrössert werden, sollte auf ein dezentes Make-up geachtet werden. Am besten verwenden Sie nicht zu auffällige Farben ohne Glanz, welche das Auge zwar betonen aber nicht unnötig “erschweren”. So eignen sich beispielsweise sanfte und natürliche Braun- oder Nudetöne. Den Lidschatten sollten Sie nur bis zur Lidfalte und nicht darüber auftragen.
Auch weitsichtige Brillenträgerinnen sollten beim Auftragen des Rouges auf die Position der Brille achten und zwischen Brillenrand und Rouge einen Abstand ungeschminkt lassen. Sind die Augen dezent geschminkt, dürfen die Lippen ruhig etwas farbig und auffällig sein. Sind die Augen stärker geschminkt, gilt genau das Gegenteil. Wählen Sie für die Lippen einen Farbton, welcher zum Lidschatten passt und mit diesem harmoniert.
… und dies gilt für das Make-up bei Kontaktlinsen
Bei Kontaktlinsen fällt die Unterscheidung in Kurz- und Weitsichtigkeit für die Wahl des Make-ups natürlich weg, da die Augen weder verkleinert noch vergrössert werden. Allerdings ist bei der Verwendung von Puder oder sehr feinpulvrigen Lidschatten Vorsicht geboten. Denn sollte ein Pulverteilchen ins Auge und unter die Linse geraten, reizt dies das Auge, was zu Tränen und folglich verschmiertem Make-up führt. Benutzen Sie deshalb zum Beispiel crèmige Lidschatten oder flüssiges Make-up.
Mit diesen Tipps kann nun nichts mehr “ins Auge gehen” … Viel Spass beim Schminken!








Kommentare