Die Fussball WM in Südafrika steht vor der Tür, dies zeigt sich nicht zuletzt am erneut ausgebrochenen Panini-Sammelfieber der Kleinen und Grossen. Nicht nur die Spieler und Fans bereiten sich auf dieses grosse Ereignis vor. Auch die Unterhaltungsindustrie will bei der WM ganz vorne mit dabei sein. Das Fernsehen will nämlichvom Grosserfolg der dreidimensionalen Filme der Kinos profitieren und in Zukunft das 3D-Seherlebnis den Zuschauern auch in den eigenen vier Wänden ermöglichen. Die Fifa und Sony filmen zu diesem Zweck an der diesjährigen Fussball-WM bis zu 25 Begegnungen in 3D. Allerdings werden diese Spiele nur in einigen wenigen europäischen Städten (London, Paris, Berlin und Rom) übertragen.
Doch wie funktioniert das 3D-Seherlebnis eigentlich?
Räumliches Sehen und Filme in 3D
Unter 3D (oder dreidimensionalen) Filmen versteht man jene Filme, deren Bilder dem Zuschauer den Eindruck von räumlicher Tiefe vermitteln. Dies bedingt, dass die Aufnahmen mit speziell dafür entwickelten Stereokameras gemacht werden und dann mit geeigneten digitalen Projektoren im Kino (oder mit einem 3D-Fernsehern zu Hause) abgespielt werden. Weiter benötigt man eine spezielle Brille, welche dem Zuschauer letzlich ermöglicht die dreidimensionalen Bilder zu erkennen.
Und so funtktionert’s genau:
Bei Filmen in 3D wird das Geschehen von einer Kamera (Stereokamera genannt) aufgenommen, welche mit zwei parallelen Objektiven filmt. Beim Abspielen dieser Aufnahmen wird dann jeweils abwechselnd das mit dem linken und dem rechten Objektiv aufgenommene Bild (im Fachjargon “Halbbilder” genannt) projeziert. Um nun den dreidimensionalen Effekt zu erreichen, darf das Auge immer nur das jeweilige Halbbild sehen. D.h. das linke Auge darf nur das linke Bild, das rechte Auge nur das rechte Bild sehen. Dies wird dank einer speziellen Brille ermöglicht, welche füür eben diese abwechselnde Bildwahrnehmung Verwantwortlich ist.
Ob das 3D Fernsehen wirklich eine Zukunft hat und auch nach der Fussball WM in Südafrika noch im Gespräch sein wird, steht noch in den Sternen (oder im “dreidimensionalen Kosmos”). Einerseits müssen sich die interessierten Zuschauer nämlich ein neues 3D-taugliches Gerät anschaffen, welches dann doch etwas teurer sein wird als ein “normales” TV-Gerät. Andererseits müssen die Filme und Programme dann auch 3D-tauglich gefilmt werden (eben mit dieser speziellen Stereokamera), ansonsten nützt einem der 3D-Fernsehen nicht viel.
Na dann, warten wir’s ab … und geniessen in der Zwischenzeit die Fussballspiele der Weltmeisterschaft 2010!!!








Kommentare