Der Bildschirm begegnet und begleitet uns tagtäglich. Ob in der Form eines Fernsehers am Feierabend, in der Form eines Computers zu Hause oder bei der Arbeit oder in der etwas kleineren Ausgabe in einem iPhone als allzeitiger Begleiter. Oft sitzen wir stundenlang am Bildschirm, was nicht selten zu trockenen und ermüdeten Augen führen kann. Gegen das mühsame Trockenheitsgefühl können  Augentropfen oder sogenannte künstliche Tränen helfen. Und kleine Entspannungsübungen oder kurze Pausen lassen das ermüdete Auge etwas ausruhen.

… Aber wie steht es mit „Langzeitschäden“? Führt ständiges in den Bildschirm starren zu einer Verschlechterung der Sehfähigkeit?…

Internationale Studien zeigen klar, dass langes Arbeiten am Computer oder langes Sitzen vor einem Monitor keine negativen Auswirkungen auf unsere Sehleistungen haben. Oder anders gesagt, eine Verschlechterung der Sicht hängt nicht vom regelmässigen Benutzen eines Bildschirms ab. Merkt man also beim täglichen Verwenden des Computers, dass die eigene Sehleistung nicht top ist, hat dies nicht im in-den-Bildschirm-sehen selbst die Ursache. Durch den konzentrierten Blick in den Monitor wird uns die Fehlsichtigkeit, also die Schwierigkeit Gegenstände in der Nähe bzw. der Ferne scharf abzubilden, lediglich bewusst oder bemerkbar gemacht. D.h. in kurzen Worten: eine Fehlsichtigkeit ist bereits vorhanden und wird einfach erst durch den Gebrauch des Computers deutlich.

Dennoch sollte man allfällige störende „Auswirkungen“ beim täglichen Gebrauch eines Bildschirms nicht einfach auf die leichte Schulter nehmen. Sollten Sie eine verminderte Sehleistung bei sich feststellen, empfiehlt sich der Besuch beim Optiker. Eine Brille oder Kontaktlinsen können da nämlich weiterhelfen. Weiter empfiehlt es sich den Arbeitsplatz so einzurichten, dass er genügend ausgeleuchtet ist und der Computer in einer für die Augen angenehmen Position aufgestellt wird. Ebenfalls sollten Sie bei längerem Verweilen vor einem Monitor bewusst vermehrt blinzeln um Ihre Augen immer schön befeuchtet zu halten (oder eben zusätzlich die bereits erwähnten Augentropfen verwenden).